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Presseinformation 047/2012

Deutsch-Japanisches Universitätskonsortium unterzeichnet Joint Statement

Vertreter der sechs Partnerinstitutionen trafen sich zu zweitägiger Konferenz in Kyoto
Von links nach rechts: Prof. Dr. Bernhard Eitel (Heidelberg), Prof. Hiroshi Matsumoto (Kyoto), Prof. Volker Saile (KIT), Prof. Akihisa Inoue (Tohoku), Prof. Hiltraud Casper-Hehne (Göttingen), Prof. Toshio Hirano (Osaka). (Foto: Universität Göttingen)
Von links nach rechts: Prof. Dr. Bernhard Eitel (Heidelberg), Prof. Hiroshi Matsumoto (Kyoto), Prof. Volker Saile (KIT), Prof. Akihisa Inoue (Tohoku), Prof. Hiltraud Casper-Hehne (Göttingen), Prof. Toshio Hirano (Osaka). (Foto: Universität Göttingen)

Mit der Unterzeichnung eines Joint Statements haben die Universitäten Heidelberg und Göttingen und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ihre länderübergreifende Zusammenarbeit mit den japanischen Hochschulen Kyoto University, Osaka University und Tohoku University weiter intensiviert. Im Rahmen des deutsch-japanischen Universitäts-konsortiums HeKKSaGOn trafen die Rektoren und Präsidenten der beteiligten Einrichtungen am 29. und 30. März 2012 in Kyoto zur „2nd Japanese-German Presidents‘ Conference“ zusammen.

Wissenschaftler verschiedener Disziplinen diskutierten dabei zukunftsweisende Forschungsfelder und führten die Planungen für bestehende Projekte der Kooperation fort. Die nächste gemeinsame Konferenz ist im September 2013 an der Universität Göttingen geplant. Die sechs Partner haben das Universitätskonsortium im Jahr 2010 gegründet. HeKKSaGOn steht für Heidelberg – Kyoto – Karlsruhe – Sendai – Göttingen – Osaka – network.

Zur Eröffnung der Konferenz sprachen der frühere Japanische Botschafter in Deutschland, Dr. Takahiro Shinyo, und Generalkonsul Dr. Alexander Olbrich, Deutsches Generalkonsulat Osaka-Kobe, sowie Dieter Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung, und der Präsident der JSPS, Dr. Yuichiro Anzai.

Neben der generellen Frage hochschulpolitischer Entwicklungen und Reformen ging es in den verschiedenen Arbeitsgruppen um die wissenschaftliche Arbeit unter anderem in den Themenfeldern Sozial- und Kulturwissenschaften, Umweltwissenschaften, Neurowissenschaften oder Wissenschaftliches Rechnen. In den vergangenen Monaten wurden bereits vielversprechende gemeinsame Forschungsprojekte geplant, und es zeichnet sich eine verstärkte Mobilität der Wissenschaftler für Forschungsaufenthalte und Gastdozenturen ab. Die Universität Heidelberg baut zudem mit Unterstützung der Baden-Württemberg Stiftung ein Doktoranden-Austausch-programm mit den drei japanischen Partnern auf.
 
Der Delegation des KIT unter Leitung des Chief Science Officers, Professor Volker Saile, gehörten unter anderem Wissenschaftler aus den Bereichen Materialwissenschaften, Angewandte Lebenswissenschaften, Robotik und Erde und Umwelt an. Außerdem nahmen Vertreter der DE Internationales am Treffen in Japan teil. Die Rektoren und Präsidenten der Universität Heidelberg, der Universität Göttingen und des Karlsruher Instituts für Technologie sowie drei der führenden Universitäten Japans – der Kyoto University, der Osaka University und der Tohoku University – hatten im Juli 2010 in Heidelberg eine Erklärung zur Gründung des deutsch-japanischen Universitätskonsortiums unterzeichnet. Ziel dieses Konsortiums ist es, die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre zu intensivieren, gemeinsame Forschungsprojekte und Graduiertenprogramme zu initiieren und den Austausch von Wissenschaftlern, Doktoranden und Studierenden zu fördern.

 

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) verbindet seine drei Kernaufgaben Forschung, Lehre und Innovation zu einer Mission. Mit rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 25 000 Studierenden ist das KIT eine der großen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas.

KIT – Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft

lg, 04.04.2012

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