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Presseinformation 182/2012

Natürliche Ressourcen nachhaltig nutzen

KIT organisiert Kolloquium „Sustainable BioEconomy“ und Workshop „BioBoost“ am 28. und 29. November
Stroh und Holz: Biogene Rohstoffe nachhaltig zu nutzen, ist das Anliegen der Bioökonomie. (Fotos: KIT)
Stroh und Holz: Biogene Rohstoffe nachhaltig zu nutzen, ist das Anliegen der Bioökonomie. (Fotos: KIT)

Vom Biomasseanbau über Bioreaktorfassaden an Hauswänden bis hin zu Kraftstoffen aus Restbiomasse reichen die Themen beim Kolloquium „Sustainable BioEconomy“. Das KIT richtet das Kolloquium am 28. und 29. November 2012 am Campus Nord aus. Vorangestellt ist am 28. November ein Workshop zum EU-Projekt „BioBoost“ über die Herstellung von Energieträgern aus Biomasse. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zu beiden Veranstaltungen herzlich eingeladen.

Bioökonomie basiert auf der nachhaltigen Nutzung von biogenen Rohstoffen und dem Einsatz von innovativen technologischen Verfahren, beispielsweise in der Industrieproduktion oder der Energieversorgung. Das Kolloquium „Sustainable BioEconomy“ unter Leitung von Dr. Karl-Friedrich Ziegahn, Chief Science Officer (CSO) des KIT, widmet sich vor allem der stofflichen und energetischen Nutzung von Biomasse. Dabei betrachten Experten aus Forschung und Industrie die gesamte Wertschöpfungskette vom Anbau der Pflanzen bis hin zur Verwertung. Aus einer ganzheitlichen Perspektive heraus untersuchen sie Energieeffizienz, Umwelt- und Klimawirkung

Auf Fragen der Energiewende liegt ein Schwerpunkt des Kolloquiums, besonders was die Bereitstellung von Strom, Wärme und Kraftstoffen betrifft. Dabei geht es unter anderem um die Effizienz von Prozessketten der zweiten Generation der Biomassenutzung. Hierzu gehört auch das am KIT entwickelte bioliq®-Verfahren auf der Grundlage von Reststoffen wie Stroh und Holz. Ein weiteres für die Energiewende wichtiges Thema ist die Energiespeicherung.

Der Workshop „BioBoost“ stellt das am KIT koordinierte gleichnamige Projekt vor, an dem Forschungseinrichtungen und Industriepartner aus ganz Europa beteiligt sind. Ziel ist die Weiterentwicklung von Verfahren, um Biomasse dezentral in hochdichte Energieträger umzuwandeln, die sich für Chemikalien, hochwertige Kraftstoffe sowie zur Strom- und Wärmerzeugung eignen.

 

Das Kolloquium „Sustainable BioEconomy“ (28. November ab 12 Uhr und 29. November ab 9 Uhr) und der Workshop „BioBoost“ (28. November ab 9 Uhr) finden im Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt FTU am KIT-Campus Nord statt. Am 29. November ab 15.30 Uhr besteht die Möglichkeit, die bioliq®-Pilotanlage zu besichtigen.

Teilnehmer werden gebeten, sich noch bis Dienstag, 27. November, 12 Uhr, anzumelden unter
Fax +49 721 608-23949 oder E-Mail klara langerIjc1∂kit edu

Weitere Informationen gibt es unter www.ee.kit.edu/img/BioEconomy_Programm2012.pdf

 

In der Energieforschung ist das Karlsruher Institut für Techno-logie (KIT) eine der europaweit führenden Einrichtungen. Das KIT unterstützt die Energiewende und den Umbau des Energiesystems in Deutschland durch seine Aktivitäten in Forschung, Lehre und Innovation. Hier verbindet das KIT exzellente technik- und naturwissenschaftliche Kompetenzen mit wirtschafts-, geistes- und sozialwissenschaftlichem sowie rechtswissenschaftlichem Fachwissen. Die Arbeit des KIT-Zentrums Energie gliedert sich in sieben Topics: Energieumwandlung, erneuerbare Energien, Energiespeicherung und Energieverteilung, effiziente Energienutzung, Fusionstechnologie, Kernenergie und Sicherheit sowie Energiesystemanalyse. Klare Prioritäten liegen in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien, Energiespeicher und Netze, Elektromobilität sowie dem Ausbau der internationalen Forschungszusammenarbeit.

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieurs-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 26.000 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

or, 23.11.2012

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