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Monika Landgraf
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Presseinformation 142/2012

Zukünfte der Technik und Utopien der Gesellschaft

Workshop am KIT untersucht die Schnittstellen von Technik und Gesellschaft

Filme, Bücher und weitere populäre Wissensformate besitzen einen maßgeblichen Einfluss auf Technologieentwicklungen. Sie prägen öffentliche Akzeptanz, Forschungstrends und finanzielle Förderung. Beispielsweise bei den Themen Mobilität, Robotik, Kernkraft oder Teilchenphysik. Mit dem Workshop „Wissenschaftskommunikation, Utopien und Technikzukünfte“ am Karlsruher Institut für Technologie beleuchten internationale Experten drei Tage lang diese Schnittstelle von Technik und Gesellschaft.


Workshop „Wissenschaftskommunikation, Utopien und
Technikzukünfte“
Am Mittwoch, 26. September 2012, 17:00-19:00 Uhr,
und von 27.-28. September 2012, 09:00-19:00 Uhr,
Seminarraum des Audimax am KIT-Campus Süd,
Straße am Forum 1, 76131 Karlsruhe



„Hoffnungen und Ängste begleiten Technologien stets und beeinflussen deren Einsatz innerhalb einer Gesellschaft“, erklärt Andreas Böhn vom Institut für Literaturwissenschaft am KIT. Dabei trifft Fiktionales aus der Literatur auf Rationales aus der Wissenschaft. Es kommt zu positiven und negativen Utopien, die auf die Gesellschaft zurückwirken. Dabei entstehen oft konkrete Metaphern, die in aktuellen Diskussionen eingesetzt werden, etwa die Begriffe „big brother“ oder „brave new world“ aus den Romanen von George Orwell und Aldous Huxley, die die Bewertung von Datenschutzfragen und Gentechnik beeinflussen. Der Wissensaustausch zwischen Experten und Laien verläuft über verschiedene Ebenen der Wissenschaftskommunikation, von den Massenmedien, über politische Gremien und Fachdialog bis hin zur Literatur. Dabei spielen Aspekte wie Legitimationspflicht, Chancen-Risiken-Transparenz und gesellschaftliche Partizipation wichtige Rollen in aktuellen und historischen Debatten.

Zu den Vortragenden der dreitägigen Veranstaltung gehören:

Kürt Möser, KIT, spricht über Emotionen als Kommunikationsmittel von Technik.

Matthias Kohring, Mannheim, berichtet von der Medienorientierung der Wissenschaft in verschiedenen Forschungsfeldern.

Carsten Hennig, Braunschweig, analysiert Psyche und Technokratien in Romanverfilmungen des
Autors Philip K. Dick.

Natascha Adamowsky, Freiburg, erklärt künstlerische Forschung als Zukunftslabor unter dem Titel MedienTechnikKunst.

Das komplette Programm finden Sie unter:
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=19930


Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) verbindet seine drei Kernaufgaben Forschung, Lehre und Innovation zu einer Mission. Mit rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 25 000 Studierenden ist das KIT eine der großen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas.

KIT – Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft

kes, 24.09.2012

Weiterer Kontakt:

Kosta Schinarakis
Themenscout
Tel.: +49 721 608-41956
Fax: +49 721 608-43658
E-Mail:schinarakis@kit.edu