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Presseinformation 101/2012

„KIT geht weiter“

Enttäuschung nach Abschneiden in der Exzellenzinitiative – erfolgreich war KIT mit zwei Graduiertenschulen: für Elementarteilchen- und Astroteilchenphysik sowie für Optik und Photonik
KIT geht weiter: Vizepräsidentin Elke Luise Barnstedt, die Präsidenten Eberhard Umbach  und Horst Hippler sowie Vizepräsident Detlef Löhe (Foto: Sandra Göttisheim)
KIT geht weiter: Vizepräsidentin Elke Luise Barnstedt, die Präsidenten Eberhard Umbach und Horst Hippler sowie Vizepräsident Detlef Löhe (Foto: Sandra Göttisheim)

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) konnte sich in der zweiten Phase der Exzellenzinitiative nicht durchsetzen, weil keiner der beiden Anträge der zweiten Förderlinie, die Exzellenzcluster, erfolgreich war. „Dennoch geht KIT weiter“, betonen die KIT-Präsidenten Professor Eberhard Umbach und Professor Horst Hippler. „Vieles von dem, was wir uns vorgenommen haben, werden wir dennoch umsetzen, wenn auch nicht so schnell wie erhofft. Den zukunftsweisenden Weg, den wir mit der deutschlandweit bislang einzigartigen Fusion einer Universität und eines nationalen Forschungszentrums eingeschlagen haben, werden wir entschlossen weitergehen.“ Erfolgreich war KIT bei den Graduiertenschulen, bei denen zwei Anträge den Zuschlag erhielten: für Elementarteilchen- und Astroteilchenphysik sowie für Optik und Photonik.

Der Bewilligungsausschuss, bestehend aus der gemeinsamen Kommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Wissenschaftsrats sowie den für Wissenschaft und Forschung zuständigen Ministerinnen und Ministern des Bundes und der Länder, gaben die Ergebnisse der Exzellenzinitiative II heute in Bonn bekannt.

„Selbstverständlich sind wir heute sehr enttäuscht. Dennoch sind wir von KIT überzeugt. Bereits die Fusion zum KIT haben wir schneller erreicht und viel mehr Synergien geschaffen als für möglich gehalten“, so die KIT-Präsidenten Professor Eberhard Umbach und Professor Horst Hippler. „Mit einzelnen inhaltlichen Elementen aus dem Zukunftskonzept II ‚Advancing KIT‘ werden wir im Rahmen der verbleibenden finanziellen Möglichkeiten unser Profil weiter schärfen.“ Geplant ist unter anderem ein Institut für Technikzukünfte (ITZ). Das ITZ wird das Zusammenwirken der geistes-, wirtschafts-, rechts- und sozialwissenschaftlichen mit den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Arbeitsgruppen im KIT ausbauen und sich beipielsweise mit der Akzeptanz von Technik in unserer Gesellschaft befassen. Auch die Zusammenarbeit mit der Universität Heidelberg – die „Heidelberg Karlsruhe Research Partnership“ (HEiKA) – in ausgewählten Forschungsbereichen (z.B. Organische Elektronik, Synthetische Biologie u.a.) wird intensiviert. Weiterhin werden die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die forschungsorientierte Lehre eine zentrale Rolle einnehmen.


Die erfolgreichen Anträge:
Graduiertenschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Erste Förderlinie)


Die Karlsruhe School of Elementary Particle and Astroparticle Physics: Science and Technology (KSETA) – Elementarteilchen- und Astroteilchenphysik: Wissenschaft und Technologie ist ein zentraler Baustein des KIT-Zentrums Elementarteilchen- und Astroteilchenphysik KCETA. Doktorandinnen und Doktoranden aus Physik und Ingenieurwissenschaften arbeiten hier gemeinsam an  theoretischen Untersuchungen und an Großgeräten zu Fragen aus der Grundlagenforschung sowie an der Entwicklung moderner Technologien. Die Promovierenden sind in interdisziplinäre Projekte auf der ganzen Welt eingebunden, zu denen KCETA teilweise führende Beiträge liefert. Diese sind unter anderem das Pierre-Auger-Observatorium für kosmische Strahlung in Argentinien, der Teilchendetektor CMS am Large Hadron Collider LHC am CERN, das Karlsruher Neutrino-Experiment KATRIN, das Alpha Magnetic Spectrometer (AMS) auf der internationalen Raumstation ISS und der Untergrunddetektor EDELWEISS für die Suche nach Dunkler Materie. KSETA bietet eine Spezialausbildung, baut Brücken zwischen Physikern und Ingenieuren und bildet so eine ausgezeichnete Basis für die gemeinsame Forschung.
Sprecher: Professor Johannes Blümer
Beantragte Mittel: 14 Millionen Euro

Bei KSETA sind Promovierende in interdisziplinären Großprojekten, wie beispielsweise am CERN, eingebunden. (Foto: Markus Breig)

Bei KSETA sind Promovierende in interdisziplinären Großprojekten, wie beispielsweise am CERN, eingebunden. (Foto: Markus Breig)

 

Die Karlsruhe School of Optics & Photonics (KSOP) hat sich mit 14 Professoren, mehr als 75 aktiven Doktoranden, über 40 Alumni sowie einem internationalen Masterstudiengang als erstklassige Ausbildungs- und Forschungsinstitution im Bereich der Optischen Technologien etabliert. Optik & Photonik (O&P) sind der Schlüssel für zahlreiche industrielle Spitzentechnologien und stimulieren die Grundlagenforschung in Physik, Chemie, den Lebenswissenschaften und den Ingenieurwissenschaften. Master- und Doktoranden-Programm der KSOP werden von den vier KIT-Fakultäten Physik, Elektrotechnik und Informationstechnik, Chemie und Biowissenschaften sowie Maschinenbau getragen. Die Forschungsaktivitäten der KSOP haben ihre Schwerpunkte in den Bereichen Photonische Materialien und Bauelemente, Moderne Spektroskopie, Biomedizinische Photonik und Optische Systeme. Die KSOP wird in der zweiten Förderphase quantitativ und qualitativ wachsen. Eine fachliche Erweiterung erfolgt durch die Einbindung weiterer KIT-Institute, zum Beispiel des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung. Aufgrund der zentralen Rolle von O&P für die Nutzung der Sonnenenergie und deren großer industrieller und gesellschaftlicher Bedeutung werden zudem die Aktivitäten im Bereich Solarenergie in einem neuen, fünften Forschungsfeld  zusammengeführt und verstärkt.
Nähere Informationen: www.ksop.de
Sprecher: Professor Ulrich Lemmer
Beantragte Mittel: 11 Millionen Euro

Die KSOP bietet erstklassige Ausbildung im Bereich der optischen Technologien. (Foto: Andrea Fabry)

Die KSOP bietet erstklassige Ausbildung im Bereich der optischen Technologien.
(Foto: Andrea Fabry)

 

 

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) verbindet seine drei Kernaufgaben Forschung, Lehre und Innovation zu einer Mission. Mit rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 25 000 Studierenden ist das KIT eine der großen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas.

KIT – Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft

lg, le, 15.06.2012

Weiterer Kontakt:

Margarete Lehné
Pressereferentin
Tel.: +49 721 608-48121
Fax: +49 721 608-45681
margarete lehneIlu6∂kit edu
Das Foto kann in druckfähiger Qualität angefordert werden unter: pressePjd3∂kit edu oder +49 721 608-47414. Die Presseinformation steht auch als PDF-Datei zur Verfügung.