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Presseinformation 096/2010

Energieforschung hautnah erleben

KIT-Science Camp für Jugendliche vom 6. bis 10. September
Neues Lernen: Im Science Camp „Energie“ forschen 20 Schülerinnen und Schüler selbst. (Foto: Bernd Seeland)
Neues Lernen: Im Science Camp „Energie“ forschen 20 Schülerinnen und Schüler selbst. (Foto: Bernd Seeland)

Naturwissenschaftliche und technische Arbeitsfelder brauchen dringend Nachwuchs. Das Karlsruher Institut für Technologie will Jugendliche für diese Themen begeistern und so bei der Berufsorientierung unterstützen: Im Science Camp „Energie“ forschen vom 6. bis 10. September 20 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 16 Jahren rund um die Energiegewinnung und -versorgung. Das House of Competence (HoC) am KIT veranstaltet das Science Camp in Kooperation mit dem KIT-Zentrum Energie und der Schülerakademie Karlsruhe e.V.
 
Wie sieht die Zukunft der Energieversorgung aus? Wie lässt sich Energie speichern und sparen? Diesen und weiteren Fragen zum Thema Energie gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Science Camp auf den Grund. Die Jugendlichen erleben dabei das Lernen einmal anders: Hier können sie selbst forschen, ihre Ideen und Meinungen einbringen sowie Projekte kreativ gestalten. Bei Exkursionen bekommen sie zudem einen Einblick in die berufliche Praxis von Naturwissenschaftlern und Ingenieuren. Eine nasse Angelegenheit erwartet die Schülerinnen und Schüler gleich zu Beginn: Sie schlüpfen in die Rolle von Wasserbauingenieuren und bauen Wasserräder, um deren Wirkungsgrad zu testen. Daneben werden sie das Wasserstofftechnikum und die Bioliq-Anlage am KIT kennenlernen und anhand von Modellen Erfahrungen in den verschiedenen Methoden der Energiegewinnung sammeln.

Am Freitag, 10. September, 16 Uhr, präsentieren die Jugendlichen ihre Ergebnisse in einer Abschlussveranstaltung ihren Eltern, Familien und Freunden sowie der interessierten Öffentlichkeit. Das Grußwort hält Professor Jürgen Becker, am KIT verantwortlich für Studium und Lehre. Die Abschlussveranstaltung findet im Plank-Hörsaal, Engler-Bunte-Ring 21, Geb. 40.32, KIT-Campus Süd, statt. Pressevertreter sind herzlich eingeladen, den Teilnehmenden des Science Camp über die Schulter zu schauen und die Abschlussveranstaltung zu besuchen.

Das House of Competence (HoC) ist die zentrale Einrichtung für Kompetenzentwicklung und Weiterbildung am KIT. Im Spektrum der Weiterbildung sind unter anderem spezielle Angebote für Schülerinnen und Schüler enthalten. Die Organisation des Projekts übernimmt das Fernstudienzentrum Karlsruhe (FSZ), eine der Einrichtungen unter dem Dach des HoC. Das FSZ ist Koordinierungsstelle für virtuelles Lernen am KIT und besitzt umfassende Erfahrungen in der Studienvorbereitung sowie in der Lehrerfortbildung für das Fach „Naturwissenschaft und Technik“ (NwT).

Das KIT-Zentrum Energie vereint grundlegende und angewandte Forschung zu allen relevanten Energieformen für Industrie, Haushalt, Dienstleistungen und Mobilität. Die Arbeit des KIT-Zentrums gliedert sich in sieben Topics: Energieumwandlung, erneuerbare Energien, Energiespeicherung und Energieverteilung, effiziente Energienutzung, Fusionstechnologie, Kernenergie und Sicherheit sowie Energiesystemanalyse.

Das Science Camp findet als Teil des Angebots der Schülerakademie Karlsruhe e.V. statt. Dieser Verein ermöglicht ein offenes Netzwerk für eine Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Industrie und Schulen, um talentierte Jugendliche im Bereich Naturwissenschaft und Technik in der TechnologieRegion Karlsruhe zu fördern. Weitere Einrichtungen der Region Karlsruhe unterstützen das Science Camp maßgeblich, darunter das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI), die Kundenberatung der Stadtwerke Karlsruhe und das Europäische Institut für Energieforschung EIfER.

 

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Thematische Schwerpunkte der Forschung sind Energie, natürliche und gebaute Umwelt sowie Gesellschaft und Technik, von fundamentalen Fragen bis zur Anwendung. Mit rund 9400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter mehr als 6000 in Wissenschaft und Lehre, sowie 24 500 Studierenden ist das KIT eine der größten Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

ele, 24.08.2010

Weiterer Kontakt:

Klaus Rümmele
Presse, Kommunikation und Marketing (PKM)
Tel.: +49 721 608-48153
Fax: +49 721 608-45681
klaus ruemmeleLwv1∂kit edu
Das Foto kann in druckfähiger Qualität angefordert werden unter: presseAjm7∂kit edu oder +49 721 608-47414. Die Presseinformation steht auch als PDF-Datei zur Verfügung.