Home | english | Impressum | Sitemap | Intranet | KIT
Presseinformation 079/2010

Europas Energie-Zukunft gestalten

Internationales Konsortium KIC InnoEnergy feiert seinen Auftakt in Karlsruhe – Bereits erste Erfolge in Ausbildung und Innovation
Europas Energie-Zukunft gestalten
Lichternetz über Europa (Foto: NASA)

KIC InnoEnergy – das sind europaweit 35 Partner aus Unternehmen, Universitäten, Forschungseinrichtungen und Business Schools. Sie treten an, um für Europa ein nachhaltiges Energiesystem zu schaffen, neue Energietechnologien schneller auf den Markt zu bringen und Europa im weltweiten Wettbewerb zu stärken. Seinen offiziellen Start feiert KIC InnoEnergy am Mittwoch, 7. Juli, 14 Uhr, im Karlsruher Schloss. Bereits wenige Monate nach dem Zuschlag durch das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) können die Partner schon erste Erfolge vorweisen.

Über diese ersten Meilensteine und die weiteren Ziele von KIC InnoEnergy informieren die Partner in einem Pressegespräch am 7. Juli, 12.30 Uhr (Anmeldung bei der KIT-Pressestelle). Zur Eröffnungsveranstaltung ab 14 Uhr sind die Vertreter der Medien ebenfalls herzlich eingeladen.

KIC steht für Knowledge and Innovation Community. Das EIT hat Ende vergangenen Jahres europaweit drei KICs ausgewählt und fördert diese mit insgesamt 308 Millionen Euro. Neben KIC
InnoEnergy zur nachhaltigen Energieversorgung beschäftigen sich die beiden weiteren KICs mit der künftigen Informations- und Kommunikationsgesellschaft sowie mit Stategien zur Anpassung an den Klimawandel und seiner Minderung.

Die Koordination des Aufbaus von KIC InnoEnergy liegt derzeit beim KIT. KIC InnoEnergy gliedert sich in sechs regionale Knotenpunkte in insgesamt acht europäischen Ländern. Diese europäischen Co-Location Centres (Benelux, Iberia, AlpsValleys, Sweden, Poland plus, Germany) koordinieren jeweils ein wichtiges Energiethema für alle Partner im Konsortium. Die einzelnen Co-Locations (CC) erhalten Unterstützung in den jeweiligen Regionen – im Falle der CC Germany hat das Land Baden-Württemberg bereits eine Förderung zugesagt.

„Die enge Verzahnung von Industrie, Forschung und Lehre und die Vernetzung des Innovationswissens ist Kennzeichen von KIC InnoEnergy“, betont Professor Hans-Jörg Bauer vom KIT, der den Aufbau koordiniert. Für die kommenden vier Jahre plant das Konsortium 65 Energie-Patente sowie 50 Ausgründungen. 90 neue Produkte sollen auf den Markt kommen. Es ist vorgesehen, 1500 Masterstudierende und Doktoranden erstklassig aus- bzw. fortzubilden. Die Umsetzung des Wissens in wettbewerbsfähige Produkte ist bereits in der Ausbildung ein zentrales Thema.

So wird noch in diesem Wintersemester ein Masterstudiengang im Bereich der nachhaltigen Energien starten, den Studierende künftig in verschiedenen Ländern Europas belegen können. Mobilität ist hier vorprogrammiert, denn ein Wechsel der Studierenden innerhalb der europäischen Knotenpunkte nach den ersten beiden Semestern ist hier fest intergriert. Darüber hinaus startet ein Doktorandenprogramm im Bereich Intelligente Stromnetze (Smart Grids) und Energiespeicherung, das gemeinsam von den KIC InnoEnergy-Partnern und dem EIT finanziert wird. Für das Wintersemester 2011 ist zudem ein Doktorandenprogramm im Bereich Chemischer Brennstoffe geplant, für die sich Doktoranden weltweit bewerben können.


Der Cleantech Venture Day, eine Veranstaltung, die ab diesem Jahr abwechseld in den sechs regionalen Knotenpunkten von KIC InnoEnergy stattfindet, vernetzt Ideen und Investoren und soll auf diese Weise zusätzlich neue Energietechnologien auf den Weg bringen.



Programm für die Eröffnungsveranstaltung
am 7. Juli, 14 Uhr, Karlsruher Schloss, Gartensaal



„Shaping Europe’s Future by Innovation”

14.00 h Opening and Welcome
Eberhard Umbach, President Karlsruhe Institute of Technology,
Vice President of the Helmholtz Association


14.10 h Greetings
Heinz Fenrich, Lord Mayor, City of Karlsruhe


14.20 h Competitive Regions Build on Research, Education and Innovation
Peter Frankenberg, Minister for Science, Research and the Arts,
State of Baden-Württemberg


14.40 h Energy Future in Europe – The KIC InnoEnergy
Hans-Jörg Bauer, Coordinator KIC InnoEnergy


15.00 h Shaping Europe’s Future by Innovation – The KIC
Approach

Gerard de Nazelle, Director European Institute of Technology EIT


15.20 h Research and Human Ressources Ensure Europe’s Strength
Hervé Bernard, Vice Chairman, CEA


15.40 h Innovation Provides Business Success: Our KIC InnoEnergy Deliverers
Wolfram Münch, Head of Research, EnBW

16.00 h Official Launch of KIC InnoEnergy
Peter Fritz, KIT Vice President Research and Innovation and all KIC Steering Board


Members on Stage
Europe’s Hymn: Freude schöner Götterfunken
16.15 h Reception and Get together



Die Partner von KIC InnoEnergy:

Die Partner von KIC InnoEnergy


KIC InnoEnergy wird gefördert vom

KIC InnoEnergy wird gefördert vom eit




Weitere Informationen zu KIC InnoEnergy unter:

www.kic-innoenergy.com



In der Energieforschung ist das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) eine der europaweit führenden Einrichtungen: Das KIT-Zentrum Energie vereint grundlegende und angewandte Forschung zu allen relevanten Energieformen für Industrie, Haushalt, Dienstleistungen und Mobilität. In die ganzheitliche Betrachtung des Energiekreislaufs sind Umwandlungsprozesse und Energieeffizienz mit einbezogen. Das KIT-Zentrum Energie verbindet exzellente technik- und naturwissenschaftliche Kompetenzen mit wirtschafts-, geistes- und sozialwissenschaftlichem sowie rechtswissenschaftlichem Fachwissen. Die Arbeit des KIT-Zentrums Energie gliedert sich in sieben Topics: Energieumwandlung, erneuerbare Energien, Energiespeicherung und Energieverteilung, effiziente Energienutzung, Fusionstechnologie, Kernenergie und Sicherheit sowie Energiesystemanalyse.

 

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Thematische Schwerpunkte der Forschung sind Energie, natürliche und gebaute Umwelt sowie Gesellschaft und Technik, von fundamentalen Fragen bis zur Anwendung. Mit rund 9400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter mehr als 6000 in Wissenschaft und Lehre, sowie 24 500 Studierenden ist das KIT eine der größten Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

lg, 30.06.2010

Weiterer Kontakt:

Monika Landgraf
PKM Abteilung Presse
Tel.: +49 721 608-48126
Fax: +49 721 608-43658
monika landgrafHwt5∂kit edu