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Junge Forscher für den ersten Science Slam Karlsruhe gesucht

Wissenschaft in zehn Minuten unterhaltsam und verständlich darzustellen, das ist die Aufgabe von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern am 3. März im Jubez am Kronenplatz in Karlsruhe.
Logo des Science Slam
Science Slam
Spaß an der Wissenschaft: ... (Foto: Julia Offe/Oliver Duis)
Science Slam
... eine Frage der Kommunikation (Foto: Julia Offe/Oliver Duis)

Der Science Slam macht die Bühne frei für alle Forscherinnen und Forscher, die ihr Thema, ihre Faszination an der Wissenschaft und die Höhen und Tiefen des Forscheralltags einem breiten Publikum vorstellen möchten. Wie beim Poetry Slam bilden die Zuschauer die Jury und bestimmen so, wer am Ende des Abends zum Science-Slam-Sieger gekürt wird. Nun hat auch in Karlsruhe die Suche nach Teilnehmern begonnen – die Bewerbungsphase für junge Forscherinnen und Forscher des KIT ist gestartet.

Die Science Slams in deutschen Großstädten etabliert hat Julia Offe. "Mit Leidenschaft zu forschen ist toll", sagt die Molekularbiologin, "aber was nutzen die spannendsten Ergebnisse, wenn niemand sie versteht?" Deshalb steht eine verständliche und unterhaltsame Präsentation komplexer Themen im Vordergrund. Diese müssen ein Teil der eigenen wissenschaftlichen Arbeit sein – egal ob es sich um Promotionen, Master- oder Bachelorarbeiten oder um andere Forschungsprojekte handelt.

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern stehen dafür allerdings nur zehn Minuten zur Verfügung. Dabei sind alle Mittel erlaubt, um die eigene Arbeit anschaulich zu machen: Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler können erzählen, das Publikum einbeziehen, Filme und Bilder zeigen, Gegenstände mitbringen oder Experimente vorführen. Ob der Beitrag ankommt, entscheiden nicht Professoren oder Wissenschaftler, sondern das Publikum, das den Sieger des Abends bestimmt.

Den Teilnehmern winken keine Stipendien, Forschungsgelder oder Jobs. Was sie motiviert, sind die Punkte der Jury, der Applaus des Publikums, Inspiration durch die Vorträge der Anderen, Blicke über den Tellerrand und interessante Gespräche. Erster (materieller) Preis ist ein Jahresabo des Magazins "GEO".

Auch die Besucher des Abends verlassen den Saal schlauer und bestens unterhalten. Beim Science Slam machen sie die Erfahrung, dass sie anspruchsvolle Wissenschaft verstehen können und ihre Meinung gefragt ist. Und dass Spaß an der Wissenschaft nur eine Frage der Kommunikation ist.

Bewerbungen (bis 31. Januar) und Informationen über E-Mail an Science-Slam-Karlsruhe∂gmx.de sowie bei Facebook.


del, 11.1.2011