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Presseinformation 156/2019

Physikerin des KIT unter den „Top 40 unter 40“

Magazin Capital zählt Kathrin Valerius in der Kategorie „Wissenschaft und Gesellschaft“ zur „Jungen Elite 2019“
Dr. Kathrin Valerius ist Astroteilchenphysikerin und leitet eine Nachwuchsgruppe am Karlsruhe Tritium Neutrino Experiment „KATRIN“ des KIT. (Foto: Markus Breig, KIT)
Dr. Kathrin Valerius ist Astroteilchenphysikerin und leitet eine Nachwuchsgruppe am Karlsruhe Tritium Neutrino Experiment „KATRIN“ des KIT. (Foto: Markus Breig, KIT)

Mit dem Titel „Junge Elite – die Top 40 unter 40“ zeichnet das Wirtschaftsmagazin Capital jährlich außergewöhnliche Talente aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft aus. Dieses Jahr mit dabei ist Dr. Kathrin Valerius, Wissenschaftlerin auf dem Gebiet der experimentellen Astroteilchenphysik und Leiterin einer Nachwuchsgruppe am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

 

„Es ist wichtig, auch die Grundlagenforschung an die breite Öffentlichkeit zu kommunizieren, um so die Wissenschaft noch mehr in der Gesellschaft zu verankern. Ein entscheidender Punkt ist dabei die Schnittstelle zwischen Schule und aktueller Forschung sowie der Austausch mit Jugendlichen und jungen Studierenden“, sagt Kathrin Valerius. „Ich freue mich sehr, dass ich mit meiner Forschung und meinem Engagement die Gesellschaft erreiche und dafür diese Auszeichnung erhalte.“

 

Kathrin Valerius forscht seit 14 Jahren in der experimentellen Astroteilchenphysik. Ihre Themen reichen von den gewaltigsten Teilchenbeschleunigern bis hin zu ungelösten Fragen in der Welt der subatomaren Partikel. Aktuell arbeitet sie am KIT am Karlsruhe Tritium Neutrino Experiment „KATRIN“ an der Bestimmung der Masse der leichtesten und zugleich mit am häufigsten im Universum vorkommenden Teilchen, der Neutrinos, mit. Außerdem beschäftigt sie sich mit der Suche nach der rätselhaften Dunklen Materie. Als Leiterin der KATRIN-Analyseaktivitäten am KIT hat Valerius einen wesentlichen Anteil am Mitte dieses Jahres erzielten Erfolg: Die Masse von Neutrinos konnte auf weniger als ein eV (Elektronenvolt) begrenzt werden, was um einen Faktor zwei genauer ist als alle bisher durchgeführten Laborexperimente.

 

Seit Mitte 2014 leitet Valerius am KIT die Helmholtz-Nachwuchsgruppe „Analysis of KATRIN data to measure the neutrino mass and search for new physics“. Sie bildet den Kern eines der drei Analyseteams bei KATRIN und hat in den Vorjahren maßgebliche Beiträge zum Modellieren der Tritiumquelle und zur Untersuchung der mit ihr verbundenen Systematik geleistet.

 

Darüber hinaus engagiert sich Valerius als repräsentative Sprecherin im „Young Investigator Network“ (YIN). YIN ist die Plattform und demokratische Interessenvertretung der wissenschaftlichen Nachwuchsführungskräfte am KIT.

 

Mehr über die Forschung von Kathrin Valerius:

Presseinformation 119/2019 des KIT: Neues Limit für Neutrinomasse – Karlsruhe Tritium Neutrino Experiment KATRIN begrenzt die Masse von Neutrinos auf unter 1 eV

https://www.kit.edu/kit/pi_2019_119_neues-limit-fur-neutrinomasse.php

 

Highlight-Artikel in Physical Review Letters (25.11.2019): Viewpoint: Homing in on the neutrino mass  

https://physics.aps.org/articles/v12/129

 

Video: Wie viel wiegt ein Neutrino? Das KATRIN-Experiment am KIT

https://www.youtube.com/watch?v=Gvp42tIg89k 

 

Über „Junge Elite – die Top 40 unter 40“

Seit 2007 kürt das Wirtschaftsmagazin Capital jedes Jahr herausragende Talente des Landes unter 40 Jahren. Ausgezeichnet werden jeweils 40 junge Menschen in den vier Kategorien „Unternehmer“, „Politik und Staat“, „Manager“ sowie „Wissenschaft und Gesellschaft“. Die Redaktion befragt dazu Manager, Politiker, Headhunter und Berater sowie die Ausgezeichneten der Vorjahre und wählt aus den Vorschlägen die Kandidatinnen und Kandidaten in internen Jury-Sitzungen aus.

 

Auszeichnungen 2019 im Bereich „Wissenschaft und Gesellschaft“:

https://www.capital.de/karriere/junge-elite-top-40-unter-40-wissenschaft-und-gesellschaft-2019

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 25 100 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

swi, 28.11.2019

Weiterer Pressekontakt:

Sandra Wiebe
Redakteurin/Pressereferentin
Tel.: +49 721 608-21172
sandra wiebeUby9∂kit edu
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