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Neues Graduiertenkolleg zur Simulation von Lithium-Ionen-Batterien

DFG fördert am KIT neues Graduiertenkolleg SiMET – Promovierende untersuchen mechanisch-elektrisch-thermische Effekte vom Partikel bis zur Zelle
Abbildung der mechanisch-elektrisch-thermischen Vorgänge in Lithium-Ionen-Batterien (Grafik: KIT)
Die miteinander verbundenen mechanisch-elektrisch-thermischen Vorgänge in Lithium-Ionen-Batterien sind Gegenstand der Arbeiten im Graduiertenkolleg SiMET. (Abbildung: KIT)

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet am KIT ein neues Graduiertenkolleg ein: „SiMET – Simulation mechanisch-elektrisch-thermischer Vorgänge in Lithium-Ionen-Batterien“ startet 2017 und wird für zunächst viereinhalb Jahre gefördert. In dem Graduiertenkolleg arbeiten Doktorandinnen und Doktoranden verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen an Modellen, mit denen sich unter anderem simulieren lässt, wie sich Unterschiede im inneren Aufbau auf das Verhalten der Batterien im Betrieb auswirken.

Batterien gelten als Schlüsselkomponenten für viele Zukunftstechnologien, besonders die Elektromobilität oder die Stromversorgung aus fluktuierenden erneuerbaren Quellen. In vielen mobilen und stationären Anwendungen von Smartphones über Elektroautos bis hin zu Batteriespeichern im Stromnetz sind inzwischen Lithium-Ionen-Batterien anzutreffen. Im Rahmen des neuen Graduiertenkollegs SiMET arbeiten Nachwuchsforscherinnen und -forscher im Rahmen interdisziplinärer Doktorarbeiten an der Modellbildung und der Entwicklung numerischer Simulationsmethoden für die in Lithium-Ionen-Batterien ablaufenden, eng miteinander verknüpften mechanisch-elektrisch-thermischen Prozesse. Solche Simulationsmethoden bilden ein wichtiges Werkzeug für die weitere Entwicklung effizienter und leistungsfähiger Batteriesysteme.

„Wir freuen uns, dass eine große Gruppe von Doktorandinnen und Doktoranden nun die Möglichkeit erhält, über mehrere Jahre gemeinsam in diesem zukunftsorientierten und anspruchsvollen Themenfeld zu forschen“, erklärt der Sprecher von SiMET, Professor Thomas Wetzel, Leiter des Bereichs Wärme- und Stoffübertragung am Institut für Thermische Verfahrenstechnik (TVT) des KIT. „SiMET wird durch eine enge Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Ingenieur- und Naturwissenschaften mit ihren vielfältigen Sichtweisen geprägt. Wir sind überzeugt, dass so beste Voraussetzungen für die Gewinnung neuer Erkenntnisse und die Entwicklung neuer Methoden durch die Promovierenden entstehen.“

Die DFG richtet insgesamt 20 neue Graduiertenkollegs ein. Diese erhalten zusammen rund 87 Millionen Euro Fördermittel in viereinhalb Jahren. Ziel der Graduiertenkollegs ist die Qualifizierung von Doktorandinnen und Doktoranden im Rahmen eines thematisch fokussierten Forschungsprogramms sowie eines strukturierten Qualifizierungskonzepts.

Details zum KIT-Zentrum Energie.

Weitere Informationen zu SiMET in der Pressemitteilung 157/2016.

 

or, 17.11.2016