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Ingenieurin des KIT zur Förderung im Wrangell-Habilitationsprogramm ausgewählt

Dr. Katrin Schulz vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist für das Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm ausgewählt worden. Über das Programm fördert das Land Baden-Württemberg herausragende Forscherinnen auf dem Weg zur Professur.
Dr. Katrin Schulz leitet am KIT die Gruppe „Kontinuumsformulierung versetzungsbasierter Kristallplastizität” (Foto: Tanja Meißner, KIT)
Dr. Katrin Schulz leitet am KIT die Gruppe „Kontinuumsformulierung versetzungsbasierter Kristallplastizität” (Foto: Tanja Meißner, KIT)

Die Ingenieurin und Materialwissenschaftlerin arbeitet an der Modellierung plastischer Verformungen in metallischen Werkstoffen auf der Mikroskala. Verformungen größenabhängig vorherzusagen ist wichtig, um beispielsweise metallische Mikrostrukturen für spezielle Anwendungen maßzuschneidern.

Bei der Entwicklung neuer Werkstoffe und der Auslegung von Bauteilen ist es wesentlich zu wissen, wie und unter welchen Bedingungen sich eine Struktur verformt. Dr. Katrin Schulz befasst sich am Institut für Angewandte Materialien – Computational Materials Science (IAM-CMS) des KIT mit computergestützten Modellen, die Verformungen zuverlässig vorhersagen.

Dabei geht es vor allem um plastische, das heißt dauerhafte Verformungen. Schulz leitet die Gruppe „Kontinuumsformulierung versetzungsbasierter Kristallplastizität”, die an der Modellierung plastischer Vorgänge in metallischen Werkstoffen auf der Mikroskala arbeitet.

Mehr über Schulz' Arbeit in der Pressemitteilung des KIT.

Über das Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm

Das Margarete von Wrangell-Programm zielt darauf, qualifizierte Wissenschaftlerinnen zur Habilitation zu ermutigen und sie dabei zu unterstützen. Die Förderung erfolgt über Mittel für Stellen; die Förderdauer beträgt bis fünf Jahre. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) des Landes Baden-Württemberg finanziert die Stelle der Wissenschaftlerin für drei Jahre, die jeweilige Hochschule anschließend bis zwei Jahre. Neben ihrer Forschungstätigkeit halten die Geförderten vier Stunden Lehrveranstaltungen in der Woche.


or, 26.01.2016