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Energy Lab 2.0 – Intelligente Energiewendeplattform

Mit dem Energy Lab 2.0 entsteht am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) eine intelligente Plattform, um das Zusammenspiel der Komponenten künftiger Energiesysteme zu erforschen.
Modell Energy Lab
Modell des Energy Lab 2.0 (Bild: Markus Breig/KIT)

Das Projekt Energy Lab 2.0 ist heute mit einer Investitionssumme von 22 Millionen Euro gestartet. Es beschleunigt die Energiewende,besonders die Integration erneuerbarer Energien bei der Stromerzeugung. Denn die Plattform erlaubt, neue Ansätze zur Stabilisierung der Energienetze realitätsnah zu erproben.

Projekt sieht einen energietechnischen Anlagenverbund am Campus Nord vor

Das Projekt ist eingebettet in die Gesamtstrategie der Helmholtz-Gemeinschaft zum Thema Energie. Für das Energy Lab 2.0 errichten die Partner bis 2018 ein Simulations- und Kontrollzentrum und einen energietechnischen Anlagenverbund am KIT-Campus Nord, ein Elektrolyse-Testzentrum am Forschungszentrum Jülich und eine Testanlage zur Erprobung von Power-to-Heat-Konzepten am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Stuttgart.

Der Anlagenverbund verknüpft charakteristische Komponenten zur Strom-, Wärme- und Synthesegaserzeugung mit verschiedenen Energiespeichertechnologien und Verbrauchern. Dazu werden vorhandene große Versuchseinrichtungen am KIT in das Energy Lab 2.0 integriert: der Solarsstrom-Speicher-Park, die bioliq Pilotanlage und ausgewählte Energieverbraucher am KIT-Campus Nord.

Die entstehende Infrastruktur ist die erste ihrer Art in Europa


Elektrische, elektrochemische und chemische Speicher sowie eine last- und brennstoffflexible Gasturbine mit Generator werden als neu zu schaffende Komponenten den Anlagenverbund ergänzen. Ein Simulationsund Kontrollzentrum am KIT verknüpft alle Komponenten des Anlagenverbundes am KIT und der Partner über Informations- und Kommunikationstechnologien zu einem intelligenten Gesamtsystem („Smart Energy System“). In der Kombination ist diese Infrastruktur die erste ihrer Art in Europa.

Leiter des Projektes Energy Lab 2.0 ist Professor Roland Dittmeyer, Leiter des KIT-Instituts für Mikroverfahrenstechnik (IMVT). Neben dem KIT und der Helmholtz-Gemeinschaft wird das Energy Lab 2.0 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) finanziell unterstützt.


Weitere Informationen zum Projekt Energy 2.0 in der Pressemitteilung


24.10.2014