Karlsruher Institut für Technologie

Presseinformation 121/2020

Thomas Hirth bleibt Vizepräsident für Innovation und Internationales

KIT-Senat bestätigt Wahl für zweite Amtszeit – Schwerpunkte: Weiterentwicklung der Innovations- sowie Internationalisierungsstrategie, Stärkung des Wissenstransfers und Dialog mit der Gesellschaft
Professor Thomas Hirth (Foto: Markus Breig, KIT)
Professor Thomas Hirth (Foto: Markus Breig, KIT)

Thomas Hirth bleibt Vizepräsident für Innovation und Internationales des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Der KIT-Senat bestätigte heute das Votum des Aufsichtsrates mit sehr großer Mehrheit. Das Amt des Vizepräsidenten hat Hirth seit 2016 inne. In seiner ersten Amtszeit hat er unter anderem die Innovationsstrategie und die Internationalisierungsstrategie des KIT federführend entwickelt.

„Für eine zweite Amtszeit von Professor Thomas Hirth als Vizepräsident für Innovation und Internationales hat sich der Aufsichtsrat einstimmig ausgesprochen. Ich freue mich sehr, dass Herr Hirth den Ausbau der Innovationstätigkeit und internationalen Partnerschaften weiter vorantreiben wird“, so der Aufsichtsratsvorsitzende des KIT, Professor Michael Kaschke.

„Dass der KIT-Senat die Wahl so deutlich bestätigt hat, freut mich sehr. Innovation zählt gleichrangig mit Forschung und Lehre zum gesetzlich verankerten Auftrag des KIT. Das ist und bleibt ein Alleinstellungsmerkmal. Ebenso ist der stete Austausch mit unseren internationalen Partnern in Wissenschaft und Wirtschaft ein entscheidender Baustein unseres Erfolgs. Das zeigt auch die Auswahl des Hochschulverbunds EPICUR, dem das KIT angehört, als ‚Europäische Universität‘. Thomas Hirth hat die strategische Ausrichtung in diesen beiden wichtigen Feldern in den vergangenen Jahren maßgeblich weiterentwickelt. Ich freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit“, sagt der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka.

„Mit der Entwicklung und Umsetzung der Innovationsstrategie und Internationalisierungsstrategie haben wir in den vergangenen Jahren viel erreicht. Gleiches gilt für den Aufbau strategischer Industriepartnerschaften, die mit Blick auf die Anwendung von Forschungserbnissen und den Transfer in die Gesellschaft entscheidend sind. Auch die Kooperationen mit Hochschulen in Europa, wie im Verbund EPICUR, und weltweit sind für uns enorm wichtig“, so Professor Thomas Hirth, Vizepräsident des KIT für Innovation und Internationales. „Darauf gilt es nun aufzubauen – mit der Weiterentwicklung und Umsetzung beider Strategien. Ganz besonders wird es auch um den Ausbau des Wissenstransfers und des Dialogs mit der Gesellschaft gehen.“

Präsident Holger Hanselka (Mitte) mit den Vizepräsidenten Thomas Hirth (links) und Oliver Kraft (rechts) (Foto: Amadeus Bramsiepe, KIT)
Präsident Holger Hanselka (Mitte) mit den Vizepräsidenten Thomas Hirth (links)
und Oliver Kraft (rechts) (Foto: Amadeus Bramsiepe, KIT)

Innovation: Strategische Partnerschaften, Gründungen, Transfer in die Gesellschaft

Der Aufbau strategischer Industriepartnerschaften und die Maßnahmen zur Unterstützung für Gründerinnen und Gründer waren zentrale Themen der ersten Amtszeit von Thomas Hirth. Ein Beispiel dafür ist der in diesem Jahr gestartete ZEISS Innovation Hub @KIT, der Wissenschaft und Wirtschaft eng verzahnt und Raum für die Ansiedlung von Ausgründungen beider Partner bietet. Mit dem Einwerben des InnovationsCampus (ICM) Mobilität der Zukunft gemeinsam mit der Universität Stuttgart konnte sich das KIT zudem im Strategiedialog Automobilwirtschaft des Landes Baden-Württemberg positionieren.

Mit Blick auf die Ausgründungen war das KIT auch im Förderprogramm EXIST V des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erfolgreich. Eine vorbildliche Gründungsförderung bestätigen dem KIT auch der Gründungsradar des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft und der Deutsche Startup Monitor, bei denen das KIT bereits mehrfach vordere Plätze belegt hat.

Zum Stärken unter anderem des Wissenstransfers entsteht derzeit in unmittelbarer Nähe zum Campus Süd des KIT das TRIANGEL Open Space für Bildung, Kommunikation, Gründung und Transfer. Mit diesem Zentrum will das KIT alle Beteiligten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft einbeziehen und den Dialog intensivieren.

Internationale Zusammenarbeit

Gemeinsam mit sieben weiteren Partnern aus ganz Europa bildet das KIT den Hochschulverbund EPICUR, den die Europäische Kommission seit 2019 als „Europäische Universität“ fördert. Ziel ist es, Impulse für den Aufbau eines europäischen Bildungsraums zu geben. Darüber hinaus engagiert sich das KIT in weiteren europäischen Netzwerken wie CLUSTER und CESAER ebenso wie im deutsch-japanischen Konsortium HeKKSaGOn sowie in interACT, einem Universitätsnetzwerk mit neun Partnern in Europa, den USA, Japan und Australien. Dazu kommt die Zusammenarbeit beispielsweise mit Partnern in der Region Shanghai und der Provinz Jiangsu in China sowie in Argentinien und Chile. Diese und weitere Partnerschaften kontinuierlich strategisch auszubauen, wird auch in der zweiten Amtszeit von Thomas Hirth eine wesentliche Aufgabe sein.

Thomas Hirth – zur Person

Professor Thomas Hirth, Jahrgang 1962, ist seit Januar 2016 Vizepräsident für Innovation und Internationales des KIT. Zuvor war er seit 1992 in verschiedenen Funktionen bei der Fraunhofer-Gesellschaft tätig, zuletzt als Leiter des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart Seit April 2008 hatte er zudem eine Professur an der Universität Stuttgart und war dort Leiter des Instituts für Grenzflächenverfahrenstechnik und Plasmatechnologie. Von 2012 bis 2015 war Hirth Sprecher des Verbunds Life Sciences und Mitglied des Präsidiums der Fraunhofer-Gesellschaft sowie Prodekan der Fakultät 4 Energie-, Verfahrens- und Biotechnik der Universität Stuttgart. Hirth studierte Chemie an der damaligen Universität Karlsruhe (TH) und promovierte anschließend am Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie.

Die zweite Amtszeit von Thomas Hirth beginnt am 1. Januar 2022 und endet am 31. Dezember 2027
 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 24 400 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.

le, 21.12.2020
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Monika Landgraf
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