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Presseinformation 159/2019

KIT und Partner starten Global Horizon Program

Gemeinsam mit regionalen Partnern gründet das KIT einen Verbund zur Internationalisierung der Gründungsförderung – BMWi fördert im Programm EXIST-Potentiale
Für das KIT nahm Thomas Neumann, am KIT für das Thema Gründungen und Beteiligungen zuständig, die Urkunde in Empfang; links im Bild: Dr. Sabine Hepperle vom BMWi. (Foto: Bildkraftwerk)
Für das KIT nahm Thomas Neumann, am KIT für das Thema Gründungen und Beteiligungen zuständig, die Urkunde in Empfang; links im Bild: Dr. Sabine Hepperle vom BMWi. (Foto: Bildkraftwerk)

Start frei für das Global Horizon Program: Das Karlsruher Insti-tut für Technologie (KIT) hat den Zuschlag für die nächste Phase im EXIST-Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirt-schaft und Energie (BMWi) erhalten und wird mit 2,2 Millionen Euro gefördert. Ziel ist es, das KIT zur Drehscheibe für interna-tionale Technologie-Start-ups auszubauen.

 

„Wie aus einer guten Idee eine Innovation entstehen kann, von der auch das Gemeinwohl profitiert, zeigen Gründerinnen und Gründer aus dem KIT immer wieder. Als Gesellschaft sind wir auf dieses unternehmerische Handeln und mutige Denken angewiesen, um den Herausforderungen unserer Zeit sinnvoll und konstruktiv zu begegnen“, sagt der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka. „Doch ein erfolgreiches Start-up entsteht nicht im luftleeren Raum: Gründergeist und gezielte Förderungen gehören zusammen. Das EXIST-Programm hat sich in der Gründungsförderung am KIT als ein höchst erfolgreiches Instrument bewährt. Ich freue mich sehr, dass wir dieses nun mit dem Global Horizon Program am KIT fortführen und weiterentwickeln können und ich gratuliere allen Beteiligten zu diesem Erfolg.“

 

„International überzeugen“ – unter diesem Motto bewarb sich das KIT für die nächste vierjährige Projektphase des Förderprogramms EXIST. Die Bewerbung des KIT hat überzeugt: Gemeinsam mit den Universitäten Mannheim und Heidelberg als Kooperationspartner will das KIT die Gründerszenen in Karlsruhe und im Rhein-Neckar-Raum sowie die Gründerinnen und Gründer aus der Region mit der Welt vernetzen. Das BMWi unterstützt dieses Vorhaben – und dem KIT stehen nun in den nächsten vier Jahren 2,2 Millionen Euro zur Verfügung, um das Global Horizon Program (GHPro) auf den Weg zu bringen. Dieses Programm zur strategischen Internationalisierung der Gründungsförderung soll das KIT zur wichtigsten Schnittstelle zwischen Technologie-Start-ups aus dem Südwesten Deutschlands und den globalen Märkten machen.

 

„Seit über zwei Jahrzehnten haben wir die Gründungsförderung am KIT mithilfe von EXIST systematisch ausgebaut“, sagt Professor Thomas Hirth, Vizepräsident des KIT, der neben dem Thema Innovation auch für internationale Angelegenheiten zuständig ist. „Wir haben in dieser Zeit nicht nur zahlreiche äußerst erfolgreiche Gründerteams gefördert, sondern auch Instrumente wie Co-Working, Inkubatoren und Accelerator-Programme etabliert. Nun kümmern wir uns gezielt um eine internationale Ausrichtung. Die erfolgreiche Bewerbung des KIT mit dem Global Horizon Program und gemeinsam mit starken Kooperationspartnern zeigt, dass wir da auf dem richtigen Weg sind.“ Assoziierte Partner in GHPro sind neben Mannheim und Heidelberg die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft (HsKA), die Karlsruher Gründerallianz, das Cyber Forum und Fraunhofer Venture. Auch DAX-Unternehmen wie Merck, SAP oder BASF haben ihre Unterstützung zugesagt.

 

KIT als internationales Gründerzentrum

Innerhalb des Verbundes wollen die Kooperationspartner Universität Heidelberg, KIT und Universität Mannheim ihre jeweiligen Kompetenzen bündeln und neue Angebote aufbauen. Das KIT wird dabei zur ersten Anlaufstelle sowohl für Start-ups aus der Region, die globale Märkte erschließen wollen, als auch für unternehmerische Talente und Investoren aus dem Ausland. „Bereits heute ist das KIT als Deep-Tech-Kompetenzzentrum international sichtbar“, sagt Thomas Neumann, der am KIT für das Thema Gründungen und Beteiligungen zuständig ist und das neue Konzept mitentwickelt hat. „Wir sind als Universität international hervorragend vernetzt, und nun werden wir diese Netzwerke auch gezielt für die Gründungsförderung nutzen und ausbauen.“ Das KIT unterhält mehr als 1 000 Kooperationen in über 70 Ländern und mehr als 450 Standorten, die aber bislang vor allem mit dem Schwerpunkt Forschung und Lehre gepflegt werden.

 

Die Gründerschmiede informiert über die Gründungsförderung am KIT: http://kit-gruenderschmiede.de/

 

Über das EXIST-Förderprogramm

EXIST-Potentiale ist ein Förderprogramm des BMWi. Es soll das Gründungsklima an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen verbessern. Vor allem technologieorientierte und wissensbasierte Unternehmensgründungen werden gefördert. Hierzu unterstützt das BMWi Hochschulabsolventinnen, -absolventen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende unter anderem mit einem Gründerstipendium, das über die teilnehmenden Hochschulen beantragt wird. Zudem fördert EXIST seit 1998 in Wettbewerben eine lebendige und nachhaltige Gründungskultur.

 

Weitere Informationen: https://www.exist.de

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 24 400 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.

mhe, 04.12.2019

Weiterer Pressekontakt:

Martin Heidelberger
Redakteur/Pressereferent
Tel.: +49 721 608-21169
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Die Presseinformation steht auch als PDF-Datei zur Verfügung.