Karlsruher Institut für Technologie

Presseinformation 150/2019

Humanoide Roboter in Aktion erleben

Tag der offenen Tür am Institut für Anthropomatik und Robotik des KIT
ARMAR-6 in Aktion: Das gibt es auch beim Tag der offenen Tür des Instituts für Anthropomatik und Robotik des KIT. (Foto: Henning Strauch)
ARMAR-6 in Aktion: Das gibt es auch beim Tag der offenen Tür des Instituts für Anthropomatik und Robotik des KIT. (Foto: Henning Strauch)

Filme, Bücher und Computerspiele bevölkern Androiden schon lange – einem tatsächlich voll funktionstüchtigen menschenähnlichen Roboter Auge in (Kamera)Auge gegenübergestanden haben aber wohl die wenigsten. Die Chance dazu bietet sich Robotik-Fans am Mittwoch, 20. November 2019, von 13 bis 17 Uhr, wenn am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) das Institut für Anthropomatik und Robotik seine Türen öffnet (Gebäude 50.20, Adenauerring 2, 76131 Karlsruhe).

 

Besucherinnen und Besucher treffen die humanoiden Roboter der ARMAR-Familie, die den Menschen zukünftig im Haushalt und am Arbeitsplatz unterstützen sollen: Während herkömmliche Industrieroboter hinter Absperrgittern agieren, kann ARMAR-6 direkt mit Menschen zusammenarbeiten. Er ist dazu nicht auf eine bestimmte Betätigung festgelegt, sondern kann durch Beobachten des Menschen den Gebrauch neuer Werkzeuge selbst lernen und  seinen Kolleginnen und Kollegen mit Hammer oder Bohrmaschine zur Hand gehen. Das funktioniert nicht nur mit wenigen vorprogrammierten Arbeitsgeräten, denn dank seiner Künstlichen Intelligenz kann der Robo-Helfer seine Fähigkeiten kontinuierlich verbessern, durch Beobachten, sprachliche Anweisung oder aus eigener Erfahrung. Als echter Assistent kann ARMAR-6 erkennen, wann ein Mensch Hilfe benötigt und diese proaktiv anbieten. ARMAR-3 hilft derweil in der Küche, holt Milch aus dem Kühlschrank, rührt Teig an und putzt hinterher die Arbeitsplatte.

 

Zuschauer können die Roboter in ihren Laboren am Lehrstuhl für Hochperformante Humanoide Technologien in Aktion erleben und mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sprechen. Außerdem gibt es tragbare Roboter wie Handprothesen und Exoskelette zu sehen.

 

Die Veranstaltung ist Teil der European Robotics Week. Bei der europaweiten Themenwoche vom 14. bis 25. November geben Forschungseinrichtungen und Firmen Einblicke in die Welt der Robotik.

 

Details zum KIT-Zentrum Information · Systeme · Technologien (in englischer Sprache): http://www.kcist.kit.edu

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 24 400 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.

mex, 15.11.2019
Monika Landgraf
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