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Presseinformation 085/2019

EPICUR als „Europäische Universität“ erfolgreich

Verbund mit acht europäischen Hochschulen setzt sich im Wettbewerb der Europäischen Kommission durch

Der europäische Hochschulverbund EPICUR (European Partnership for Innovative Campus Unifying Regions) erhält von der Europäischen Kommission in den kommenden drei Jahren eine Förderung in Höhe von fünf Millionen Euro. Ziel ist, eine attraktive, innovative europäische Universität für eine neue Generation zu schaffen – eine Generation, die sich den großen gesellschaftlichen Herausforderungen des künftigen Europas stellen wird. Der Verbund besteht aus acht Partnern, darunter das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), und wird von der Universität Straßburg geleitet.

 

 

„Die Entscheidung der Europäischen Kommission, EPICUR zu fördern, ist ein sehr großer Erfolg – und ein Meilenstein für die intensive grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Forschung, Lehre und Innovation in Europa. Ein herausragendes Ziel dieses Verbunds ist es, unsere gemeinsamen Werte fest in der europäischen Wissenschaft zu verwurzeln. Wir freuen uns sehr darauf, dies gemeinsam mit unseren Partnern in EPICUR voranzutreiben“, sagt der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka.

 

 

Das KIT wird im EPICUR-Verbund seine Expertise mit anderen Netzwerken nutzen und in seinem Arbeitspaket für die Stärkung der regionalen Verbünde in einem geeinten Europa und die Einbindung der Universitäten in ihrer jeweiligen Region eintreten. „Die intensive Zusammenarbeit mit unseren europäischen Partnern ist wesentliche Voraussetzung für den Erfolg Europas in der globalisierten Welt. Der internationale wissenschaftliche Austausch – ganz besonders der mit unseren Nachbarn in Europa – hat am KIT lange Tradition. EPICUR ist ein wichtiger Schritt, der diese Partnerschaften auch für die Zukunft enorm stärkt“, so der Vizepräsident des KIT für Innovation und Internationales, Professor Thomas Hirth.

 

 

Darüber hinaus wird sich das KIT, gemeinsam mit den anderen Partnern, dafür engagieren, die Regionen von innen zu stärken, unter anderem durch innovative Lehr- und Lernformate, bei denen diverse Akteure aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft eingebunden werden. Eine wichtige Komponente ist hier auch die interkulturelle Kompetenz, die eine wesentliche Fähigkeit europäischer Bürgerinnen und Bürger von morgen darstellt. Daneben wird die Förderung unternehmerischen Denkens bei Studierenden einen Schwerpunkt der Aktivitäten für das KIT innerhalb von EPICUR sein.

 

 

Die Ausschreibung zu Pilotprojekten an europäischen Universitäten hatte die Europäische Kommission im Programm Erasmus+ initiiert. Die acht Hochschulpartner in der EPICUR-Allianz sind die Adam-Mickiewicz-Universität in Posen (Polen), die Universität Amsterdam (Niederlande), die Aristoteles-Universität in Thessaloniki (Griechenland), die Universität Freiburg (Deutschland), die Universität des Oberelsass (Frankreich), das Karlsruher Institut für Technologie, KIT (Deutschland), die Universität für Bodenkultur, Wien (Österreich) und die Universität Straßburg (Frankreich).

 

 

Bausteine und Organisation von EPICUR

 

Die ersten drei Jahre des Projekts bilden die Pilotphase des langfristigen Prozesses zur Schaffung einer Europäischen Universität. Das Projekt gliedert sich zunächst in sechs Arbeitspakete, die jeweils von einem der Partner koordiniert werden: Projektmanagement(Straßburg); Förderung der Mehrsprachigkeit und Inklusion (Amsterdam); Einführung innovativer Lern- und Lehrmethoden für die europäischen Bürger von morgen (Freiburg); Etablierung eines interuniversitäten Campus (Thessaloniki); Stärkung und Vernetzung der Regionen (KIT); Verbreitung und Austausch von good practices und nachhaltige Zusammenarbeit (Straßburg).

 

 

Ein langfristiges Ziel von EPICUR ist auch der Aufbau eines vierjährigen Bachelor-Studiengangs „Europäischer Bachelor of Liberal Arts and Sciences", den dann mehrere EPICUR-Universitäten in englischer Sprache anbieten werden.

 

 

Weitere vorrangige Themen werden unter anderem die digitale Transformation mit Blick auf neue Lehrformate und die Weiterentwicklung der Studierendenmobilität sein, sowie der Dialog und die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei sollen Mehrsprachigkeit und Inklusion die europäische Sprachenvielfalt festigen und gleichzeitig allen den Zugang zum Hochschulstudium ermöglichen.

 

 

Weitere Informationen:

 

Presseinformation der Universität Straßburg:

http://www.unistra.fr/index.php?id=25290&tx_ttnews%5Btt_news%5D=18306&cHash=6beab28e6e97b9486db78219c055a43c

 

Presseinformation der Europäischen Kommission: http://europa.eu/rapid/press-release_IP-19-3389_en.htm

 

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 25 100 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

le, 26.06.2019

Weiterer Pressekontakt:

Margarete Lehné
stellv. Pressesprecherin
Tel.: +49 721 608-21157
Fax: +49 721 608-43658
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