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Presseinformation 076/2019

50 Jahre Informatik in Deutschland

Festakt zum Jubiläum der Einführung des Studienfachs Informatik in Karlsruhe / Ausstellung und Podiumsdiskussion mit Wissenschaftsministerin Theresia Bauer
Von der aktuellen Forschung und der langen Tradition am KIT profitieren Studierende der Informatik. (Bild: Markus Breig, KIT)
Von der aktuellen Forschung und der langen Tradition am KIT profitieren Studierende der Informatik. (Bild: Markus Breig, KIT)

Die Gründung des „Instituts für Informatik“ und die Einführung des Studienfachs Informatik im Jahre 1969 an der damaligen Universität Karlsruhe (TH) war ein Meilenstein in der Erfolgsgeschichte der Informatik in Deutschland. Die Vorgängereinrichtung des KIT gehörte deutschlandweit zu den ersten Einrichtungen, welche die Bedeutung dieses Wissenschaftszweiges erkannten und diesen in einem Institut fest verankerten. Die Geburtsstunde des Informatikstudiums feiert das KIT am 19. Juni 2019 mit einem Festakt im Beisein von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, zu dem die Medien herzlich eingeladen sind.

 

Das Zeitalter der Digitalisierung wird von den Innovationen der Informationstechnik geprägt. Elektronische Geräte sind im Alltag allgegenwärtig. Vor 50 Jahren dagegen war der Computer außerhalb der Fachwelt kaum zu sehen, der Beruf des Informatikers unbekannt. Die Universität Karlsruhe (TH) änderte das, gründete das „Institut für Informatik“ und richtete zeitgleich mit vier weiteren Universitäten das Studienfach Informatik ein. Im Jahr 1972 wurde schließlich in Karlsruhe die erste Informatikfakultät Deutschlands gegründet.

 

An der heutigen KIT-Fakultät für Informatik forscht man an den großen Problemstellungen unserer Zeit, wie autonomen, robotischen Assistenzsystemen oder Verfahren der künstlichen Intelligenz. Von der aktuellen Forschung und der langen Tradition profitiert die Lehre gleichermaßen. Die Absolventinnen und Absolventen werden forschungsnah auf die aktuellen Aufgaben in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft vorbereitet und beleben nicht zuletzt die starke, lokale Gründerszene in Karlsruhe.

 

 

Die Geburtsstunde des Informatikstudiums feiert das KIT am 19.06.2019 in einem Festakt und mit einer Expertenrunde über das Thema „Informatik im Zeitalter der Digitalisierung“ und einem historischen Vortrag vom Gründer der KIT-Fakultät für Informatik, Professor Gerhard Goos.

 

Programm

 

10:00 Uhr     Grußworte


                   Professor Oliver Kraft, Vizepräsident für Forschung des KIT
                   Professor Bernhard Beckert, Dekan der KIT-Fakultät für Informatik
                   Wissenschaftsministerin Theresia Bauer
                   Gabriele Luczak-Schwarz, Erste Bürgermeisterin der  Stadt Karlsruhe

 

10:45 Uhr    Vortrag zur Geschichte der Informatik in Karlsruhe


                  Prof. em. Gerhard Goos, Gründer der KIT-Fakultät für Informatik

 

11:15 Uhr    Podiumsdiskussion


                  „Informatik im Zeitalter der Digitalisierung“,
                  mit Theresia Bauer, Prof. Oliver Kraft, Prof. Ralf Reussner


                  Moderation: Markus Brock

 

11:15 Uhr    Ende des Festaktes und Ministerinnenbesuch auf der begleitenden Ausstellung

 

 

Ort:
KIT-Campus-Süd
Foyer und Hörsaal Audimax
Straße am Forum 1, 76131 Karlsruhe

 

Nach der Veranstaltung gibt es bis 12:00 Uhr für Pressevertreter die Möglichkeit, gemeinsam mit Ministerin Theresia Bauer die begleitende Ausstellung zur „Informatik in Karlsruhe“ zu besuchen und ausgewählte Exponate und Demonstratoren der Forschungspartner FZI Forschungszentrum Informatik, Fraunhofer IOSB und KIT zu besichtigen.

 

Medien können sich über folgende E-Mail-Adresse für die Veranstaltung anmelden: prPcz5∂informatik kit edu

 

Details zum KIT-Zentrum Information · Systeme · Technologien (in englischer Sprache): http://www.kcist.kit.edu

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 25 100 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

ses, 05.06.2019

Weiterer Pressekontakt:

Kosta Schinarakis
Redakteur/Pressereferent
Tel.: +49 721 608-21165
Fax: +49 721 608-43658
E-Mail: schinarakisCpb3∂kit edu
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