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Presseinformation 157/2018

Christian Wegmann Bundessieger in seinem Ausbildungsberuf

Softwareentwickler aus dem KIT bei Festveranstaltung in Berlin geehrt
Christian Wegmann und Eric Schweitzer, DIHK-Präsident (Foto: DIHK / Jens Schicke).
Christian Wegmann und Eric Schweitzer, DIHK-Präsident (Foto: DIHK / Jens Schicke).

Als einer der besten Auszubildenden Deutschlands wurde der Mathematisch-technische Softwareentwickler Christian Wegmann vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) gestern Abend (03.12.2018) in Berlin ausgezeichnet. Die „Nationale Bestenehrung in IHK-Berufen“ würdigte die 200 besten Auszubildenden. Festredner bei der von Barbara Schöneberger moderierten Veranstaltung war Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

 

Zuvor erhielt Christian Wegmann Anfang November bereits eine Auszeichnung als Landesbester in Baden-Württemberg. Seine Ausbildung zum Mathematisch-technischen Softwareentwickler absolvierte er von 2015 bis 2017 am Institut für Neutronenphysik und Reaktortechnik des KIT in der Arbeitsgruppe Neutronik und Kerndaten unter Leitung von Dr. Ulrich Fischer. Die Abteilung befasst sich mit Fusionstechnologie und Reaktortechnik. Hierfür werden numerische Verfahren, Rechencodes, Softwaretools und charakteristische Kerndaten entwickelt. Die Methodiken dieses Arbeitsgebiets boten Christian Wegmann den perfekten Platz für seine Interessen, die im Mathematisch-Analytischen liegen. Von Anfang an war er in die wissenschaftlichen Arbeiten der Gruppe eingebunden und entwickelte beispielsweise Visualisierungsprogramme für Simulationsdaten, die Teilchenbewegungen in einem Reaktor nachbilden. „Auch geometrische Berechnungen standen bei mir auf der Agenda, weil sich unsere Abteilung ebenfalls mit Geometrien von Fusionsreaktoren befasst“, erklärt der ehemalige Auszubildende. Dass er dabei sehr selbstständig und immer für konkrete Anwendungen Lösungen – vom Konzept über das Programmieren bis hin zum Implementieren – entwickeln musste, hat ihm nicht nur sehr viel Spaß gemacht, sondern ihn auch beruflich weitergebracht. „Ich habe viel gelernt und hatte dabei eine gute Zeit mit vielen Freiräumen, die ich nicht missen möchte.“ Die Auszeichnung kam für den Softwareentwickler überraschend, zumal er gleich dreifach – einmal lokal, dann landesweit und schließlich auch noch bundesweit – geehrt wurde. Seine Ausbildung hatte er bereits nach 2,5 Jahren vorzeitig Ende 2017 abgeschlossen. Inzwischen studiert er Mathematik am KIT.

 

Für Christine von Vangerow, Vizepräsidentin für Personal und Recht, ist diese Auszeichnung einmal mehr ein Beweis für die Qualität der Ausbildung am KIT: „Neben der Ausbildung unserer Studierenden ist auch die berufliche Ausbildung ein wichtiges Anliegen des KIT. Mit 420 Auszubildenden gehören wir zu den führenden Ausbildungsunternehmen in der Region. Welche Qualität die Ausbildung hier hat, zeigen immer wieder Auszeichnungen wie die von Christian Wegmann, aber auch insgesamt die sehr guten Ergebnisse des Ausbildungsjahrgangs.“

 

Bereits am 8. November 2018 waren in Karlsruhe zehn Auszubildende des KIT und damit fast zehn Prozent des Ausbildungsjahrgangs, mit einem Notendurchschnitt von 1,9 und besser als Kammerbeste geehrt worden. Für Ausbildungsleiter Andreas Schmitt ist das sehr gute Abschneiden ein Anreiz, jedes Jahr erneut die besten Auszubildenden zu gewinnen. „Auch ist es für uns Ansporn, die Rahmenbedingungen für eine qualitativ hochwertige Ausbildung bereitzustellen und weiterzuentwickeln, um auch zukünftig solche herausragenden Ergebnisse erzielen zu können“, so Schmitt. „Über die Auszeichnung freue ich mich sehr und gratuliere Herrn Wegmann, aber auch allen anderen erfolgreichen Auszubildenden und ihren Ausbilderinnen und Ausbildern ganz herzlich.“

 

Das KIT bildet junge Menschen in mehr als 30 zukunftsträchtigen Berufen im technischen, naturwissenschaftlichen oder kaufmännischen Fachbereich sowie gemeinsam mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in zwölf Studiengängen aus. Dabei vermitteln die Ausbilder nicht nur Fachwissen auf dem neuesten Stand, sondern fördern auch die persönlichen Fähigkeiten der Nachwuchskräfte.

 

Weitere Informationen zur Ausbildung am KIT: www.bea.kit.edu

 

Foto zum Herunterladen auf den Seiten des DIHK: https://dihk.imageplant.de/media/detail/9979/category/343/?page=7


 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 25 500 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

rli, 04.12.2018

Weiterer Pressekontakt:

Dr. Joachim Hoffmann
Redakteur/Pressereferent
Tel.: +49 721 608-21151
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