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Presseinformation 112/2018

Alexander Wanner bleibt Vizepräsident für Lehre

KIT-Senat bestätigt die Wahl für die zweite Amtszeit – Kontinuierliche Weiterentwicklung der Einheit von Forschung und Lehre am KIT im Fokus der nächsten Jahre
Professor Alexander Wanner (Foto: Markus Breig, KIT)
Professor Alexander Wanner (Foto: Markus Breig, KIT)

Alexander Wanner bleibt Vizepräsident für Lehre und akademische Angelegenheiten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Der KIT-Senat hat heute das Votum des Aufsichtsrates mit sehr großer Mehrheit bestätigt. Das Amt des Vizepräsidenten hat Wanner seit 2013 inne. Schwerpunkte seiner ersten Amtszeit waren bislang die Einführung und Akkreditierung eines Qualitätsmanagementsystems für das Studium sowie die Federführung beim Themenfeld „Lehre“ in der Dachstrategie KIT 2025.

 

Die Aufsichtsratsvorsitzende Professorin Renate Schubert begrüßt das Votum des KIT-Senats: „Der Aufsichtsrat hat sich einstimmig für eine zweite Amtszeit von Professor Alexander Wanner als Vizepräsident für Lehre und akademische Angelegenheiten ausgesprochen. Es freut mich, dass Herr Wanner den Ausbau der forschungsorientierten Lehre und die Campusentwicklung am KIT weiter vorantreiben wird.“

 

„Ich freue mich sehr, dass der KIT-Senat die Wahl von Alexander Wanner so klar bestätigt hat. Mit seinem Engagement für das forschungsorientierte Studium am KIT und die Belange unserer Studentinnen und Studenten ist er als Vizepräsident für Lehre und akademische Angelegenheiten ideal. Ich freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit“, sagt der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka.

 

Präsident Prof. Holger Hanselka (links) und Vizepräsident Prof. Alexander Wanner (rechts). (Foto: Markus Breig, KIT)
Präsident Prof. Holger Hanselka (links) und Vizepräsident Prof. Alexander Wanner (rechts). (Foto: Markus Breig, KIT)

 

„Die Qualität der akademischen Ausbildung hat am KIT höchsten Stellenwert. Das reicht von der Qualitätssicherung bestehender Lehrveranstaltungen bis zur Entwicklung ganz neuer Angebote und Formate“, so Professor Alexander Wanner. „Dabei ist und bleibt die for  schungsorientierte Lehre Alleinstellungsmerkmal des Studiums am  KIT. Gleichzeitig wollen wir unsere Studentinnen und Studenten motivieren, über die Grenzen des eigenen Fachs zu schauen und Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen.“ Die Zusammenarbeit mit den Studierenden und Lehrenden erlebe er dabei stets als konstruktiv und fruchtbar.

 

Bei der Ausarbeitung und Umsetzung Dachstrategie KIT 2025 ist Alexander Wanner federführend für die Themenfelder „Lehre“ und „Wissenschaftlicher Nachwuchs“.

 

Qualität und Weiterentwicklung der Lehre

Ein besonderer Erfolg der vergangenen Jahre war die gelungene Einführung eines Qualitätsmanagementsystems für Lehre und Studium am KIT, das 2014 von einer internationalen Gutachtergruppe akkreditiert wurde. Damit darf das KIT alle eigenen Bachelor- und Masterstudiengänge selbst begutachten und nach gründlicher Prüfung mit einem international anerkannten Gütesiegel ausstatten. Zur systematischen Weiterentwicklung der Lehre tragen wesentlich auch die erfolgreichen Anträge des KIT in Programmen von Bund und Land bei. Dazu zählt unter anderem der Qualitätspakt Lehre, in dem das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am KIT aktuell das Programm ForschungLehre-PLUS und das MINT-Kolleg Baden-Württemberg, eine gemeinsame Einrichtung mit der Universität Stuttgart, fördert. In der Master-Ausbauplanung 2016 des Landes Baden-Württemberg hat das KIT 640 zusätzliche Studienplätze geschaffen und lag mit einem Ausbauanteil von elf Prozent vor allen übrigen Universitäten und Hochschulen des Landes.

 

Im Umgang mit den Qualitätssicherungsmitteln haben das KIT und die Verfasste Studierendenschaft des KIT mit dem „KIT-Qualipakt“ eine in Baden-Württemberg einmalige Vereinbarung getroffen, nach der zunächst bis 2021 Qualitätsicherungsmittel von insgesamt 24,5 Millionen Euro im Einvernehmen mit der Studierendenschaft für Maßnahmen in Studium und Lehre eingesetzt werden.

 

Stärkere Rolle für Doktorandinnen und Doktoranden

Im Jahr 2015 zeichnete das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg das Qualitätsentwicklungskonzept des KIT für Promotionsverfahren mit einem 1. Preis aus. Zur weiteren Stärkung seiner Promovierenden hat das KIT Promotionsvereinbarungen eingeführt und an allen KIT-Fakultäten Konvente für Doktorandinnen und Doktoranden eingerichtet.

 

Lehramtsstudium am KIT

Auch im Bereich Lehrerbildung gab es erfolgreiche Anträge in Förderprogrammen des Landes, zudem engagiert sich Alexander Wanner in der hochschulübergreifenden „Gemeinsamen Kommission Lehrerbildung Karlsruhe“. Alle bisherigen Staatsexamens-Studiengänge sind am KIT erfolgreich in die Bachelor- und Masterstudiengänge „Lehramt an Gymnasien“ überführt worden.

 

Schwerpunkte der weiteren Arbeit

Eine wesentliche Aufgabe seiner weiteren Arbeit sieht Alexander Wanner in der Weiterentwicklung der Einheit von Forschung und Lehre am gesamten KIT. Dazu zählt unter anderem eine Lehre-Kultur, die bei einheitlichen, gemeinsamen Grundlagen Raum für Vielfalt lässt. Ein spezieller Fokus soll dabei auf der Rolle von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern als Lehrenden liegen. Dazu kommt der kontinuierliche Ausbau der forschungsorientierten Lehre und der Forschungsinfrastrukturen in der Lehre. Mit Blick auf die zukünftigen Studentinnen und Studenten des KIT geht es Wanner vor allem darum, mehr Frauen für ein Studium zu begeistern und Auswahlverfahren qualitätsgesichert weiterzuentwickeln. Zentrales Thema wird die Campusentwicklung bleiben, insbesondere mit Blick auf Lehr- und Lernräume. Zudem wird Wanner die Digitalisierung in Studium und Lehre vorantreiben. Hier geht es unter anderem um die Weiterentwicklung des bereits erfolgreich eingeführten Campusmanagementsystems.

 

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) am KIT gratuliert Alexander Wanner zu seiner zweiten Amtszeit: „Professor Wanner war für die Verfasste Studierendenschaft immer ein offener und entgegenkommender Ansprechpartner im Präsidium des KIT. Entsprechend sind wir sehr erfreut, dass der Senat Herrn Wanner für eine weitere Amtszeit in dem Ressort Lehre und akademische Angelegenheit das Vertrauen ausspricht", so Thomas Wacker, Referent für Presse und Öffentlichkeitsarbeit im AStA.

 

Alexander Wanner – zur Person

Professor Alexander Wanner, Jahrgang 1962, ist seit Juni 2013 Vizepräsident für Lehre und akademische Angelegenheiten des KIT. Von 2008 bis 2012 war er Studiendekan der KIT-Fakultät Maschinenbau. Wanner studierte Metallkunde und promovierte an der Universität Stuttgart. Anschließend war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Metallforschung in Stuttgart und Akademischer Oberrat an der Universität Stuttgart. Es folgten Forschungsaufenthalte an der Northwestern University und am Argonne National Laboratory in den USA sowie an der Shanghai Jiao Tong University. Seit 2003 ist Alexander Wanner Professor für Werkstoffkunde an der Universität Karlsruhe bzw. dem KIT. Maßgeblich beteiligt war er unter anderem an der Gründung des Instituts für Angewandte Materialien, das die Kompetenzen aller Materialwissenschaftler am KIT vereint.


Alexander Wanners zweite Amtszeit beginnt am 1. Juni 2019 und endet am 31. Mai 2025.

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 25 100 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

le, 17.09.2018

Weiterer Pressekontakt:

Margarete Lehné
stellv. Pressesprecherin
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Die Presseinformation steht auch als PDF-Datei zur Verfügung.