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Presseinformation 140/2017

Industrie der Zukunft: Deutsch-Französische Kooperation

Produktionssysteme, Robotik, virtuelle Realität sowie Herstellungsprozesse sind Forschungsschwerpunkte des “French-German Institute for Industry of the Future” / Konferenz am 6. Oktober 2017
Die Industrie der Zukunft nutzt virtuelle Realitäten, um Produktionsprozesse schon sehr früh detailliert zu planen. (Bild: M. Hauser/KIT)
Die Industrie der Zukunft nutzt virtuelle Realitäten, um Produktionsprozesse schon sehr früh detailliert zu planen. (Bild: M. Hauser/KIT)

Die Digitalisierung eröffnet der Industrie ein neues, weites Feld. Um es zu erkunden und zu gestalten, haben das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Arts et Métiers ParisTech in Metz das “French-German Institute for Industry of the Future” geschaffen. Hier entwickeln Wissenschaft und Industrie gemeinsam die Grundlagen der Industrie der Zukunft oder Industrie 4.0 etwa in den Gebieten Produktionssysteme, Robotik, virtuelle und erweiterte Realität sowie Herstellungsprozesse. Die erste Konferenz zur „Industrie der Zukunft“ findet am 6. Oktober 2017 in Karlsruhe statt.

 

Das neue virtuelle Institut gründet auf der intensiven Zusammenarbeit der beiden Einrichtungen in der Lehre: 2016 feierten die Partner das 20-jährige Bestehen des deutsch-französischen Doppelabschlusses im Maschinenbau. Mehr als 500 deutsche und französische Studierende haben dieses Programm erfolgreiche abgeschlossen. Die beiden Einrichtungen kooperieren auch bei Promotionen und Sommerschulen. „Nun nehmen wir Forschung und Innovation mit in den Blick“, erklärt Professor Thomas Hirth, Vizepräsident für Innovation und Internationales am KIT. Das neue Institut will eine Forschungs- und Technologieplattform schaffen, die in Deutschland und Frankreich die Digitalisierung der Industrie unterstützt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben vier Gebiete identifiziert, die sie nun gemeinsam weiterentwickeln: Produktionssysteme, Robotik, virtuelle und erweiterte Realität sowie fortschrittliche Herstellungsprozesse.

 

„Das Institut“, sagt Professor Volker Schulze, Institutsleiter am wbk Institut für Produktionstechnik, „baut auf dem Austausch von Köpfen auf“. Deutsche und französische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen die Plattform nutzen, um gemeinsam zu forschen, sich auszutauschen und mit der Industrie zusammenzuarbeiten. Das Institut sucht die enge Verbindung mit strategischen Partnern und will Innovationen und Unternehmertum fördern, zum Beispiel indem sie eine deutsch-französische Graduiertenschule und einen grenzüberschreitenden Inkubator aufbaut. In Planung sind auch ein Doktorandenkolleg und Weiterbildungsprogramme. Ziel des Instituts ist es, über die intelligente Vernetzung neue Produkte, Dienstleistungs- und Geschäftsmodelle sowie effiziente Fertigungsprozesse für die Industrie zu schaffen.

 

Ein weiterer Schritt dahin ist die Konferenz am 6. Oktober im Gartensaal des Karlsruher Schlosses. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Industrie behandeln in Vorträgen und Diskussionsrunden Themen wie digitale Transformation, Mensch-Maschine-Schnittstellen oder Sicherheit mit Blick auf die Zukunft der Industrie. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen und können Sie per E-Mail (presse@kit.edu) oder Fax anmelden.

 

Weitere Information und Programm unter:

http://institute-industry-of-the-future.eu

 

Weitere Materialien:
Flyer der Konferenz:

http://institute-industry-of-the-future.eu/Conference_6_october_2017-French-German_Institute_for_Industry_of_the_Future.pdf

 

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 26 000 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

ele, 28.09.2017

Weiterer Pressekontakt:

Kosta Schinarakis
Themenscout
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Fax: +49 721 608-43658
E-Mail:schinarakis@kit.edu
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Die Presseinformation steht auch als PDF-Datei zur Verfügung.