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„Designer-Petrischalen“: Forscher-Trio des KIT erhält Erwin-Schrödinger-Preis

Für ihre interdisziplinäre Forschung an dreidimensionaler Zellkultivierung erhalten drei Wissenschaftler des KIT den mit 50.000 Euro dotierten Preis
3D-Petrischalen (Foto: Benjamin Richter/KIT)
Dreidimensionale Mikrogerüste für die Kultivierung einzelner Zellen (Aktinfärbung in grün), die durch photochemische Prozesse mit zwei unterschiedlichen Proteinen (rot, magenta) gezielt funktionalisiert wurden (Foto: Benjamin Richter, KIT).
Porträt Professor Martin Bastmeyer (Foto: Markus Breig/KIT)
Professor Martin Bastmeyer (Foto: Markus Breig, KIT)
Porträt Professor Martin Wegener (Foto: Andrea Fabry)
Professor Martin Wegener (Foto: Andrea Fabry)
Porträt Professor Christopher Bar-ner-Kowollik (Foto: Sandra Goettisheim /KIT)
Professor Christopher Barner-Kowollik (Foto: Sandra Göttisheim, KIT)

Der dreidimensionale Druck ist ein weltweiter Trend, der in immer mehr Anwendungsgebieten zum Einsatz kommt, etwa der Spielzeug- oder Automobilindustrie. Im Mikro- und Nanobereich könnte er vor allem bei der künstlichen Herstellung von biologischem Gewebe („Tissue Engineering“) neue Erkenntnisse bringen, zum Beispiel bei der Fertigung von 3-D-Designer-Petrischalen: Drei Wissenschaftler des KIT haben eine Methode entwickelt, um flexible und dreidimensionale Mikrogerüste aufzubauen, in denen sie Zellkulturen in einem maßgeschneidertem Milieu züchten und erforschen können. Dafür erhalten sie den Erwin-Schrödinger-Preis der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.





„Die Stärke der Forschung des KIT zeigt sich nicht nur in den Kompetenzen und der Leistungsfähigkeit der einzelnen Wissenschaftlerin und des einzelnen Wissenschaftlers, sondern auch in ihrer Motivation, gemeinsam und über Fachgrenzen hinweg herausfordernde Forschungsaufgaben zu bewältigen“, sagt der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka. „Der Erwin-Schrödinger-Preis für die Professoren Bastmeyer, Wegener und Barner-Kowollik bestätigt den Erfolg der interdisziplinären Zusammenarbeit, um gemeinsam höchst innovative Ideen zu entwickeln und neue Forschungsfelder zu erschließen.“

Erwin-Schrödinger-Preis

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Helmholtz-Gemeinschaft zeichnen das Trio für ihre interdisziplinäre Zusammenarbeit am „3-D-Laserdruck funktionalisierter Mikrostrukturen" mit dem Erwin-Schrödinger-Preis aus.

Der Preis ehrt seit 1999 Forscherinnen und Forscher, welche die Grenzen zwischen verschiedenen Fächern der Medizin, Natur- und Ingenieurwissenschaften überschreiten und herausragende wissenschaftliche oder technisch innovative Leistungen erbracht haben. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wurde am 22. September bei der Jahrestagung der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren verliehen.

Ausführliche Informationen zur Jahrestagung, unter anderem mit einem Video zum Helmholtz-Science Talk "Energieforschung" mit dem Präsidenten des KIT, Professor Dr. Holger Hanselka, auf helmholtz.de.

Ausführliche Informationen zum Erwin-Schrödinger-Preis 2016 in der Pressemitteilung des KIT.


wer, 23.09.2016