Karlsruher Institut für Technologie

Presseinformation 127/2016

Wie Standards Ideen marktfähig machen können

Innovationskonferenz von DIN und KIT am 5. und 6. Oktober 2016 in Karlsruhe – Posterausstellung mit Start-ups

Neben Patenten etablieren sich zunehmend Standards als Instrumente des Technologietransfers. Einblicke in den vielfältigen Einsatz von Normen und Standards in Wissenschaft und Wirtschaft vermittelt die Innovationskonferenz „Innovationen erfolgreich etablieren“, ausgerichtet von DIN und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT): Am 5. und 6. Oktober 2016 erörtern am KIT Campus Süd Experten aus Forschung, Industrie und Politik, wie Normen und Standards Ideen marktfähig machen können. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zu der Innovationskonferenz herzlich eingeladen.

 

Wann sollten Unternehmen ihre Innovationen nicht durch Patente schützen, sondern über Standards anderen Marktteilnehmern verfügbar machen? Wie können Start-ups von Standards profitieren? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Diesen und weiteren Fragen widmet sich die Innovationskonferenz von DIN und KIT.

 

Am Mittwoch, 5. Oktober, um 18 Uhr im Senatssaal (Gebäude 11.30, KIT Campus Süd, Engelbert-Arnold-Str. 2) begrüßt der Geschäftsführer der TechnologieRegion Karlsruhe, Jochen Ehlgötz, die Teilnehmer der Konferenz. Anschließend erörtern Vertreter von Unternehmen wie AOM-Systems, Nanotron Technologies und  EnBW Energie Baden-Württemberg ihre Erfahrungen mit Standardisierung. Die Moderation der Diskussion übernimmt der Leiter des Bereichs IV „Natürliche und gebaute Umwelt“ des KIT, Dr. Karl-Friedrich Ziegahn, der auch den Prozess zur Erarbeitung der Deutschen Normungsstrategie moderiert und Mitglied des DIN-Ehrensenats ist.

 

Am Donnerstag, 6. Oktober, im Redtenbacher Hörsaal (Gebäude 10.91 am Ehrenhof, KIT Campus Süd) um 9.30 Uhr spricht der Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe, Dr. Frank Mentrup, ein Grußwort. Der Vizepräsident des KIT für Innovation und Internationales, Professor Thomas Hirth, und Rüdiger Marquardt, Mitglied des DIN-Vorstandes, stellen anschließend ihre Einrichtungen sowie ihre Ansätze zur Unterstützung von Innovationen vor. In einer Vortragsreihe berichten und diskutieren unter anderem Vertreter von Fraunhofer, Siemens und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, wie Normen und Standards innovativen Ideen zum Erfolg verhelfen können (Moderation: Dr. Karl-Friedrich Ziegahn, KIT). In zwei interaktiven Workshops mit renommierten Rednern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik werden anschließend die Bedeutung von Normung und Standardisierung in der Forschungsförderung sowie das Zusammenspiel zwischen Standards und Patenten aufgezeigt und diskutiert.

Registrierung zur Innovationskonferenz und weitere Programmdetails unter:

 

www.din.de/go/innovationskonferenz

 

Bei einer begleitenden Posterausstellung, verbunden mit einem Wettbewerb zur anschaulichen Darstellung komplexer Inhalte, präsentieren Wissenschaftler und Start-ups ihre Ideen und Innovationen.

 

Über DIN

 

DIN Deutsches Institut für Normung e. V. ist der privatwirtschaftlich organisierte Dienstleister für Normung und Standardisierung. Rund 32 000 Experten aus Wirtschaft und Forschung, von Verbraucherseite und der öffentlichen Hand bringen ihr Fachwissen in den Normungsprozess ein, den DIN als Projektmanager steuert. Die Ergebnisse sind marktgerechte Normen und Standards, die den weltweiten Handel fördern und der Rationalisierung, der Qualitätssicherung, dem Schutz der Gesellschaft und Umwelt sowie der Sicherheit und Verständigung dienen. DIN unterstützt die Marktfähigkeit von innovativen Lösungen durch Standardisierung – sei es in Themenfeldern wie Industrie 4.0 oder Smart Cities oder im Rahmen von Forschungsprojekten.

www.din.de

 

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 24 400 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.

or, 16.09.2016
Monika Landgraf
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Monika Landgraf
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Margarete Lehné

Margarete Lehné
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Kontakt für diese Presseinformation:

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DIN e. V.,
Am DIN-Platz - Burggrafenstraße 6
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Tel.: 030 2601-2480
E-Mail:andrea schroederYil5∂din de