Karlsruher Institut für Technologie

Presseinformation 100/2016

Cloud-Dienst des KIT deutschlandweit verfügbar

KIT bietet Online-Speicher bwSync&Share Nutzern nun auch außerhalb Baden-Württembergs an / Universität Rostock erste Nutzereinrichtung / Kooperation mit dem Deutschen Forschungsnetz DFN
Der Dienst bwSync&Share ermöglicht es, Daten online zu speichern und auf verschiedenen Endgeräten zu synchronisieren. (Bild: KIT/PowerFolder)
Der Dienst bwSync&Share ermöglicht es, Daten online zu speichern und auf verschiedenen Endgeräten zu synchronisieren. (Bild: KIT/PowerFolder)

Online-Speicherdienste für die Wissenschaft unterliegen besonderen Anforderungen, die kommerzielle Produkte nicht bieten, etwa in Sachen Volumen, Verfügbarkeit, Datenschutz, Datensicherheit und Flexibilität. Der am KIT betriebene Dienst bwSync&Share kann nun deutschlandweit von allen wissenschaftlichen Einrichtungen im Deutschen Forschungsnetz DFN bezogen werden. Damit haben Einrichtungen außerhalb Baden-Württembergs die Möglichkeit, einen auf die Bedürfnisse von Forschung und Lehre in Deutschland zugeschnittenen Online-Speicherdienst zu nutzen. Die Universität Rostock ist der erste Nutzer im DFN-Rahmen.

 

Der Dienst bwSync&Share ermöglicht es den Beschäftigten und Studierenden der teilnehmenden Einrichtung, Daten auf den Systemen des KIT zu speichern und diese zwischen Desktop-Rechnern und mobilen Endgeräten zu synchronisieren. Darüber hinaus kann der Nutzer seine abgespeicherten Daten durch die Vergabe entsprechender Zugriffsrechte anderen Nutzern zugänglich machen. Dabei können auch Nutzern, die nicht der teilnehmenden Einrichtung angehören, Zugriffsrechte erteilt werden.

 

Die Universität Rostock ist als erste Hochschule außerhalb Baden-Württembergs Teil der größten deutschen Hochschul-Cloud „bwSync&Share“. Der Dienst wird über das Deutsche Forschungsnetz (DFN) eingebunden und vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gehostet. Das Steinbuch Centre for Computing (SCC) des KIT hat diesen Dienst in Zusammenarbeit mit der Firma PowerFolder aufgebaut. Damit können nun rund 15.000 Studierende und 3.000 Mitarbeiter unter dem Dienstnamen „Uni Rostock Box“ und im eigenen Web- und App-Design ein Konto mit jeweils 10 Gigabyte Speicherkapazität in Karlsruhe anlegen.

 

Das KIT bietet den Online-Speicherdienst bwSync&Share nun im Rahmen der DFN-Cloud über die Grenzen des Landes Baden-Württemberg an. (Bild: KIT)

 

Forschungsergebnisse, Hausarbeiten, Bilder oder Videos können gespeichert, geteilt und synchronisiert werden. Der Zugriff erfolgt dabei über Desktop-Systeme, Smartphones, Tablets oder plattformübergreifend über eine Web-Schnittstelle und bietet dem Nutzer so größtmöglichen Komfort. Der Zugriff erfolgt komfortabel mit den Anmeldedaten seiner eigenen, lokalen Einrichtung, zusätzliche Zugangsdaten sind nicht notwendig.

 

Im Gegensatz zu den meisten kommerziellen Anbietern werden die Daten nicht an ausländischen Serverstandorten, sondern am KIT und damit im deutschen Rechtsraum gespeichert. Die Kommunikation zwischen den Endgeräten der Nutzer und den zentralen Speichersystemen erfolgt verschlüsselt. Der Datenzugriff ist beschränkt auf den die Daten bereitstellenden Nutzer und von ihm autorisierte weitere (auch externe) Nutzer.

 

Der Speicherdienst wird teilweise vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg getragen und ist dadurch für Mitglieder der Landesuniversitäten und -hochschulen kostenfrei. Die DFN-Einrichtungen außerhalb Baden-Württembergs können den Dienst kostenpflichtig beziehen.

 

Einrichtungen außerhalb Baden-Württembergs können sich hier über den Zugang informieren:
https://www.dfn.de/dfn-cloud/bwsyncshare-in-der-dfn-cloud/

 

Nutzer aus Baden-Württemberg finden hier Informationen:  
https://www.scc.kit.edu/dienste/bwSyncAndShare.php

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 24 400 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.

kes, 30.06.2016
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