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Presseinformation 065/2016

Am KIT online in Ideen investieren und Ideen fördern

KITcrowd unterstützt die Realisierung innovativer Projekte durch Crowdfunding / Plattform öffnet sich nun für Crowdinvesting-Kampagnen / noch mehr Partnerplattformen
Auf der Webseite www.kitcrowd.de stellen sich Crowdfunding- und Crowdinvesting-Projekte aus dem Umfeld des KIT vor. (Bild KIT)
Auf der Webseite www.kitcrowd.de stellen sich Crowdfunding- und Crowdinvesting-Projekte aus dem Umfeld des KIT vor. (Bild KIT)

Im erfolgreichen ersten Jahr konnten sich sieben Projekte über das Portal für Crowdfunding am KIT, www.kitcrowd.de , finanzieren. Zum Beispiel ein 3D-Ultraschalltomograph, ein smarter Hausnotruf und eine Bäckerei in Sri Lanka. Über 120.000 Euro wurden eingesammelt. Im nächsten Schritt wurde das Portal nun um Crowdinvesting erweitert, sodass sich Kleinanleger direkt an den Start-ups aus dem KIT-Umfeld beteiligen können. Mit mehr Möglichkeiten und mehr Partnerplattformen präsentiert sich das Portal KITcrowd ab heute in einem neuen Design.

 

„Crowdfunding verbindet Wissenschaftler und Gründer auf der einen Seite mit allen Interessierten an technologischem und gesellschaftlichem Fortschritt auf der anderen Seite – den Bürgern, Politik, Wirtschaft und Geldgebern in ganz Deutschland, insbesondere in der TechnologieRegion Karlsruhe“, so Professor Thomas Hirth, Vizepräsident für Innovation und Internationales am KIT. „KITcrowd ist damit nicht nur eine Plattform für vielversprechende Projektideen aus dem KIT, sondern auch ein Schaufenster in eine mögliche bessere Zukunft. Mit der neuen Ausgestaltung können sich Unterstützer noch vielfältiger und breit gefächerter an der Realisierung wissenschaftlicher und philanthropischer Projekte beteiligen.“

 

Unter www.kitcrowd.de werden Crowdfunding-Projekte aus dem KIT und aus dessen Umfeld dargestellt. Privatpersonen und Unternehmen können diese finanziell und ideell unterstützen. Finden sich viele Unterstützer zusammen, können so auch kleinere Beiträge zu einer erfolgreichen Projektfinanzierung führen.

 

Seit heute ist eine neue Version der Website online. Projektleiter Thomas Neumann erklärt: „Wir haben festgestellt, dass viele Projekte von Studierenden und wissenschaftlichen Beschäftigten des KIT bereits in Eigeninitiative auf verschiedensten Crowdfunding- und Crowdinvesting-Plattformen umgesetzt werden. Diese Projekte werden in Zukunft auf KITcrowd gespiegelt – eine Win-win-Situation für Projektstarter und Unterstützer.“ Projektstarter profitieren in Zukunft von der zusätzlichen Aufmerksamkeit durch das KITcrowd-Netzwerk und Unterstützer erhalten eine größere Auswahl an aktuellen Projekten aus dem KIT und dessen Umfeld.

 

Auf KITcrowd werden sowohl Technologieprojekte als auch gemeinnützige Projekte dargestellt, die beispielsweise von Hochschulgruppen des KIT initiiert und zusammen mit der Abteilung Relationship Management des KIT betreut werden. Crowdfunding-Kampagnen können direkt auf der KITcrowd oder in Form eines Partnerprojekts auch auf externen Plattformen präsentiert werden. In der Vergangenheit kooperierte das KIT bereits mit dem Portal Startnext. Nun kommen diverse nationale und internationale Partner-Plattformen, wie etwa Kickstarter, Indiegogo, Betterplace, Vision Bakery, Wemakeit, Oneplanetcrowd und Sciencestarter hinzu.

 

Zudem sind zukünftig auf KITcrowd nicht nur Crowdfunding-Kampagnen zu finden, die über Spenden und Sponsoring finanziert werden, sondern auch Crowdinvesting-Kampagnen. Diese Form der Projektfinanzierung ist für viele Unterstützer besonders attraktiv, da sie hier Geld in ein Start-up oder Wachstumsunternehmen einsetzen und dafür eine entsprechende Beteiligung am Unternehmen oder am Gewinn erhalten. Die Neuerungen spiegeln sich auch im überarbeiteten Design von KITcrowd wieder, das nun eine detailliertere Untergliederung in die verschiedenen Projekttypen aufweist.

 

Doch nicht in allen Bereichen von KITcrowd fanden Änderungen statt. So wird beispielsweise der KIT Lever – eines der Spezifika der Plattform – bestehen bleiben, wodurch ausgewählte Technologieprojekte des KIT mittels „Leveraged Crowdfunding“ auch in Zukunft von einer zusätzlichen finanziellen Unterstützung profitieren können. Dabei werden die über die Crowd eingeworbenen Funding-Mittel mit Mitteln des KIT-Innovationsfonds kofinanziert. Insbesondere forschungsnahe Projekte und wissenschaftliche Ausgründungsvorhaben mit hohem finanziellem Bedarf kommen hierfür in Frage.

 

Aktuell zu finden auf KITcrowd.de sind die Crowdfunding-Kampagne „Gramodaya – Wo Gemeinschaft ein Zuhause findet“, ein Projekt der Hochschulgruppe „Engineers Without Borders“ (EWB), das die Finanzierung eines Community Centers in einem indischen Dorf zum Ziel hat, sowie eine KIT-eigene Crowdfunding-Kampagne, mit der Spender den Bau des Lern- und Anwendungszentrums Mechatronik am KIT unterstützen können. Das dritte laufende Projekt ist die Crowdinvesting-Kampagne von „RESTUBE“. Das Start-up mit Wurzeln am KIT, das eine aufblasbare Boje als Sicherheitssystem für Wassersportler vertreibt, sucht Investoren um unter anderem die Internationalisierung des Unternehmens voranzutreiben.

 

Um KITcrowd außerhalb des KITs noch bekannter zu machen, wird die Plattform im Rahmen des Relaunches vom 27. April bis zum 11. Mai 2016 mit einer Citylight-Kampagne in der Karlsruher Innenstadt beworben.

 

KIT-Gründerschmiede

KITcrowd ist ein Projekt der KIT-Gründerschmiede. Mithilfe der Initiative sollen Studierende und Mitarbeiter sowohl durch neue Lehr- und Weiterbildungsformate an das Thema Unternehmertum herangeführt als auch durch ein breites Beratungsangebot sowie die Bereitstellung von Infrastruktur und Finanzierungsoptionen in konkreten Gründungsvorhaben unterstützt werden. Alle Angebote der KIT-Gründerschmiede werden im Rahmen des EXIST-IV-Programms „Gründungskultur“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert.

 

Weitere Informationen: www.kit-gruenderschmiede.de

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 25 500 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

SSC, Simone Schappert, 28.04.2016

Weiterer Pressekontakt:

Kosta Schinarakis
Themenscout
Tel.: +49 721 608-21165
Fax: +49 721 608-43658
E-Mail:schinarakis@kit.edu
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Die Presseinformation steht auch als PDF-Datei zur Verfügung.