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Presseinformation 154/2015

KIT-Präsident zum Klimaschutzabkommen

Zumeldung zur Verabschiedung des weltweiten Klimavertrags – Hanselka: Auftrag an die Wissenschaft

Die Pariser Klimakonferenz hat den erhofften Durchbruch erzielt: 195 Nationen haben dem Klimavertrag zugestimmt. Dieser verpflichtet erstmals alle Länder zum Klimaschutz und tritt 2020 in Kraft. Das Klimaschutzabkommen gibt das Ziel vor, die durch Treibhausgase verursachte Erderwärmung bei deutlich unter 2 Grad Celsius zu halten, wenn möglich sogar bei 1,5 Grad, gemessen an dem Niveau vor der Industrialisierung. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) erforschen den Klimawandel und entwickeln innovative Technologien, die die Energiewende vorantreiben.

 

„Die Pariser Klimakonferenz hat ein wegweisendes Signal gesetzt und wird einen Technologiewandel einleiten“, sagt der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka. „Grundlage dieses Erfolgs waren sicher auch die eindeutigen wissenschaftlichen Fakten zum weltweiten Klimawandel und allen absehbaren Folgen. Jetzt geht es darum, den Vertrag mit Leben zu füllen und sichere und nachhaltige Strukturen für die Energieversorgung zu entwickeln. Denn nur wenn wir von fossilen Energieträgern auf Erneuerbare umsteigen, lassen sich die weltweiten Klimaziele umsetzen. Dies ist auch ein klarer Auftrag an die Wissenschaft. Sie ist nun gefordert, gemeinsam mit der Wirtschaft und im Einklang mit den Bedürfnissen der Gesellschaft Technologien zu entwickeln, die eine nachhaltige Energieversorgung ermöglichen. Gleichzeitig gilt es, den Klimawandel und seine Folgen sowie Anpassungsstrategien weiter zu erforschen.“

 

Digitale Pressemappe des KIT zur UN-Klimakonferenz in Paris: http://www.pkm.kit.edu/un-klimakonferenz2015.php

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieurs-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 26.000 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

lg/le, 14.12.2015

Weiterer Kontakt:

Margarete Lehné
Pressereferentin
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margarete lehneCwl6∂kit edu