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Presseinformation 151/2014

Kulturelles und wissenschaftliches Erbe digital erhalten

Forschungsprojekt CODIGT zu Fragen der Digitalisierung und Archivierung – Öffentliche Fachtagung gibt Aufschluss zum Thema „Digitale Gesellschaft und kulturelles Gedächtnis“
Objekte aus Kultur, Wissenschaft und Forschung langfristig speichern: Wie das gelingen kann, untersucht das Projekt CODIGT am KIT. (Foto: Markus Breig, KIT)
Objekte aus Kultur, Wissenschaft und Forschung langfristig speichern: Wie das gelingen kann, untersucht das Projekt CODIGT am KIT. (Foto: Markus Breig, KIT)

Wie lässt sich digitales Kulturerbe erhalten? Wie Daten aus Forschung und Wissenschaft? Mit Fragen wie diesen beschäftigt sich das Center of Digital Tradition (CODIGT) am ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale des Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Digitale Archivierung als Kulturtechnik zu erklären und zu fördern, ist Ziel einer öffentlichen Tagung, die am Freitag, 14. November 2014, von 9 bis 18 Uhr, in der Rüppurrerstraße 1a stattfindet (Saal Karlsruhe, Haus B, 7. OG).

 

Der Zugang zu unserem kulturellen und wissenschaftlichen Erbe ist schon heute digital geprägt. Objekte und Informationen sind nicht mehr ausschließlich für Archive gemacht, die begeh- und mit den Sinnen erfahrbar sind, sondern müssen zunehmend auch digital gespeichert und zugänglich gemacht werden. Dabei stoßen öffentliche, kulturelle aber auch wissenschaftliche Einrichtungen vermehrt an ihre konzeptuellen sowie technischen Möglichkeiten und hantieren mit rechtlichen Fragestellungen. Die Diffusion digitaler Technologien in die Archivierungspraxis und der schnell anwachsende Umfang digitaler Archivalien drängen die Verantwortlichen und die Öffentlichkeit zum Handeln.

 

CODIGT widmet sich der Aufgabe, einen Beitrag zur Erhaltung des digitalen Kulturerbes sowie der Daten aus Wissenschaft und Forschung zu leisten. Im Rahmen von projektorientierter Grundlagenforschung und transdisziplinärem Wissenstransfer bearbeitet CODIGT in Zusammenarbeit mit dem KIT-Archiv und dem Steinbuch Centre for Computing (SCC) Fragestellungen zur Digitalisierung und Kontextualisierung von Objekten, zur digitalen Langzeitarchivierung und zum Zugang dieser archivierten Daten. In engem Kontakt zu Gedächtniseinrichtungen wie dem Landesarchiv Baden-Württemberg und Netzwerken wie nestor, dem deutschen Kompetenznetzwerk zur digitalen Langzeitarchivierung, entwickeln die Forscherinnen und Forscher am CODIGT Konzepte zur Langzeitarchivierung für Einrichtungen aus Forschung, Lehre und Kultur. „Wir sehen es hierbei als unsere Aufgabe, die Gesamtheit relevanter Themenbereiche zu berücksichtigen“, sagt der Geschäftsführer von CODIGT, Dr. Ralf Schneider. „Dazu gehören neben den informationstechnischen, rechtlichen und auch kulturwissenschaftlichen Methoden und Praktiken vor allem die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Datenproduzenten.“

 

Am Freitag, 14. November 2014 veranstaltet CODIGT von 9 bis 18 Uhr im Saal Karlsruhe, Rüppurrer Str. 1a (Haus B, 7.OG), eine öffentliche Tagung, deren Anliegen es ist, digitale Archivierung als Kulturtechnik zu erklären und zu fördern. Dabei steht die gesellschaftliche Aufklärung über den Nutzen von Archiven im digitalen Raum im Vordergrund. Der Politik, Öffentlichkeit und Gesellschaft soll verdeutlicht werden, dass Archivierung eine dringliche Gesamtaufgabe ist, zu der jeder etwas beitragen kann. „Vor dem Hintergrund der vor allem ökonomisch geführten Debatten, wird bisher weder von der Öffentlichkeit noch von den verantwortlichen Institutionen zur Kenntnis genommen, dass schon jetzt ausschließlich in digitaler Form vorliegendes Kulturerbe unwiederbringlich verloren geht“, sagt Professorin Caroline Y. Robertson-von Trotha, Direktorin des ZAK und Mitglied im Fachausschuss Kultur der deutschen UNESCO-Kommission. „Wir möchten mit der Tagung dazu beitragen, ein allgemeines Bewusstsein dafür zu schaffen, dass dieses Kulturerbe ausschließlich interdisziplinär und interinstitutionell bewahrt werden kann.“

 

Wolfram Jäger, Erster Bürgermeister der Stadt Karlsruhe wird das Grußwort sprechen, Eröffnungsredner ist der Experte für Langzeitarchivierung Professor Jon Ippolito von der University of Maine.

 

Die Tagung ist öffentlich und der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.

 

Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen. Anmeldung per E-Mail an anna moosmuellerAsx6∂kit edu oder telefonisch unter 0721 608-48027.

 

Das interdisziplinäre Center of Digital Tradition (CODIGT), dessen Geschäftsstelle sich am ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale befindet, ist eine Kooperation des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), des ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe und der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG). Das Land Baden-Württemberg förderte CODIGT von Dezember 2011 bis November 2014 aus dem Innovations- und Qualitätsfonds.

 

Weitere Informationen zu CODIGT und zur Tagung unter: www.zak.kit.edu/codigt_tagung

 

Digitale Pressemappe zum Wissenschaftsjahr 2014

Ob in der Kommunikation, der Energieversorgung oder der Mobilität, in der Industrie, im Gesundheitsbereich oder in der Freizeit: Digitale Technologien sind längst Teil unseres Alltags, sie eröffnen neue Möglichkeiten und bieten Lösungen für gesellschaftliche Probleme. Gleichzeitig stellen sie uns vor Herausforderungen. Chancen und Risiken stehen im Mittelpunkt des Wissenschaftsjahres 2014 – Die Digitale Gesellschaft. Am KIT beschäftigen sich Forscherinnen und Forscher aller Disziplinen mit den vielfältigen – technischen und gesellschaftlichen – Aspekten der Digitalisierung. Kurzporträts, Presseinformationen und Videos dazu bietet die digitale Pressemappe des KIT zum Wissenschaftsjahr:
http://www.pkm.kit.edu/digitalegesellschaft

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 24 400 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.

am, 11.11.2014

Weiterer Pressekontakt:

Anna Moosmüller
ZAK | Zentrum für Angewandte Kultur-
wissenschaft und Studium Generale

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 721 608 48027
Fax: +49 721 608 44811
E-Mail: anna moosmuellerQha4∂kit edu
Das Foto kann in der höchsten uns vorliegenden Qualität angefordert werden unter:
pressePpo9∂kit edu oder +49 721 608-47414.

Die Presseinformation steht auch als PDF-Datei zur Verfügung.