Karlsruher Institut für Technologie

Presseinformation 117/2014

BürgerForum zur nachhaltigen Entwicklung der Oststadt

Karlsruher Bürgerinnen und Bürger diskutieren Herausforderungen und erarbeiten Lösungsvorschläge begleitet vom Projektteam des „Quartier Zukunft“ sowie Experten aus Wissenschaft und Politik
Umsetzbare Ideen gefragt: Bürgerinnen und Bürger diskutieren unter anderem über die Themen Leben und Wohnen, Alltagsmobilität, Arbeiten, Energie und Lebensqualität. (Foto: Bernhardt Link)
Umsetzbare Ideen gefragt: Bürgerinnen und Bürger diskutieren unter anderem über die Themen Leben und Wohnen, Alltagsmobilität, Arbeiten, Energie und Lebensqualität. (Foto: Bernhardt Link)

Ein zukunftsfähiger Lebensraum für alle Generationen und Menschen mit unterschiedlichen Lebensstilen, Einkommen und kulturellen Hintergründen. Das ist Ziel des BürgerForums „Nachhaltige Oststadt | Zukunft aus Bürgerhand“, das mit einer Auftaktwerkstatt am Samstag, 11. Oktober 2014, startet. Bürgerinnen und Bürger können dort mit Experten aus Wissenschaft und Politik diskutieren, Handlungsmöglichkeiten für ihren Stadtteil erarbeiten und diese gemeinsam mit dem Team des Quartier Zukunft angehen. Initiator des BürgerForums ist das Projektteam „Quartier Zukunft – Labor Stadt“ des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in Zusammenarbeit mit der Stadt Karlsruhe und der Bertelsmann Stiftung.

 

„Eine Entwicklung ist dann nachhaltig, wenn sie den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden“, sagt Dr. Oliver Parodi, der das Projekt „Quartier Zukunft – Labor Stadt“ am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des KIT leitet. „Beim BürgerForum ‚Nachhaltige Oststadt | Zukunft aus Bürgerhand‘ geht es darum, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Entwicklung der Oststadt aktiv zu gestalten und dabei eine hohe Lebensqualität für alle im Quartier zu erreichen: für Menschen, die in der Oststadt leben oder arbeiten, genauso wie für Besucherinnen und Besucher.“ Ziel sei, dass Karlsruherinnen und Karlsruher gemeinsam Handlungsoptionen und umsetzbare Ideen zu gesellschaftlich relevanten Themen nachhaltiger Quartiersentwicklung erarbeiteten.

 

Bürgerinnen und Bürger sind deshalb eingeladen, ihre Vorstellungen und Bedürfnisse einzubringen und gemeinsam in fünf Ausschüssen diese Themen zu diskutieren: Leben und wohnen im Quartier, Alltagsmobilität im Blick, Verträglich wirtschaften und arbeiten, Energie neu denken – Klima schützen sowie Stadtgesellschaft im Wandel – Lebensqualität steigern. Umfangreichen Informationen über die Ausschüsse und ihre Ziele gibt es bereits im Vorfeld unter:
karlsruhe.buergerforum2014.de/informationsseite/willkommen

 

Ablauf des BürgerForums
Das BürgerForum beginnt mit einer Auftaktwerkstatt am Samstag, 11. Oktober 2014, von 10 bis 16.30 Uhr im Casino der Verkehrsbetriebe, Tullastraße 71, 76131 Karlsruhe. Teilnehmen können hier bis zu 200 Bürgerinnen und Bürger. Anschließend folgt vom 11. Oktober bis 07. November eine Online-Werkstatt, bei der die Teilnehmerzahl nicht begrenzt ist. In dieser Phase werden die Ideen der Auftaktwerkstatt weiterentwickelt und schließlich in einem „Bürgerprogramm“ zusammengefasst, einem Dokument, das Herausforderungen und Lösungsvorschläge formuliert. Vorgestellt werden diese Vorschläge bei der Ergebniswerkstatt am 21. November, von 18 bis 21 Uhr im katholischen Gemeindezentrum Sankt Bernhard, Georg-Friedrich Straße 19, 76131 Karlsruhe. Dabei können die Bürgerinnen und Bürger noch einmal mit dem Team des Quartier Zukunft sowie Karlsruher Politikerinnen und Politiker diskutieren. Das BürgerForum als dreistufiges Format der Bürgerbeteiligung – mit Auftakt-, Online- und Ergebniswerkstatt – ist eine Initiative der Bertelsmann und Heinz Nixdorf Stiftung.

 

Anmeldung zum BürgerForum
Zur Teilnahme am BürgerForum ist eine Anmeldung erforderlich, möglich ist diese ab 30. August 2014. Da die Zahl der Teilnehmenden an der Auftaktwerkstatt am 11. Oktober 2014 auf 200 Personen begrenzt ist, ist eine frühzeitige Anmeldung empfehlenswert. Auch für die Online- und Ergebniswerkstatt bedarf es einer Anmeldung. Hier können auch Personen teilnehmen, die nicht bei der Auftaktwerkstatt waren. Die Teilnahme am BürgerForum ist kostenlos. www.karlsruhe.buergerforum2014.de 

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 24 400 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.

le, 08.09.2014
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