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Presseinformation 048/2014

EU: Karlsruhe ist Spitze in der IT

EU-Studie analysiert Leistungsfähigkeit der IT-Regionen / Karlsruhe europaweit auf Platz 4

In einer aktuellen Studie bilanziert die EU-Kommission die Stärke der europäischen Regionen in Sachen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Einen herausragenden vierten Platz in der Gesamtwertung von über 1000 Regionen belegt Karlsruhe, das sich nur Millionenmetropolen wie Paris, London und München geschlagen geben muss. Zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren der Spitzenregionen zählt die EU-Kommission unter anderem den Zugang zu sehr guten Universitäten und Forschungszentren, wie etwa dem KIT in Karlsruhe. 

 

„Gerade die jungen Absolventen des KIT bringen die innovativsten Ideen in die Region und sind Motor der IKT-Region Karlsruhe“, freut sich Wilfried Juling, Bereichsleiter Informatik, Wirtschaft und Gesellschaft am KIT, über das gute Abschneiden. In vielen Projekten und Kooperationen mit Partnern aus der Region bringt das KIT Expertise und Innovationen aus der Forschung ein. Die Fakultät Informatik des KIT ist die traditionsreichste in Deutschland und umfasst rund 2400 Studierende und 40 Professoren. Die erste E-Mail Deutschlands wurde 1984 in Karlsruhe empfangen. Das KIT erzielt regelmäßig Spitzenplätze in den einschlägigen Rankings bei CHE und WirtschaftsWoche. Das KIT ist auch Standort der zentralen Rechenanlagen des Landes Baden-Württemberg bwUniCluster und des Smart Data Innovation Lab, an dem mit internationalen Industriepartnern an Informationstechnologien für große Datenmengen geforscht wird. „Die aktuelle Studie zeigt, dass die Vernetzung zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Standortpolitik hier funktioniert“, so Juling.

 

„Karlsruhe ist per se ein starker IKT-Standort“, sieht Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup den hiesigen IT-Standort durch den Spitzenplatz der EU-Studie bestärkt. „Das innovative Umfeld machen den Nährboden für das nach Paris, London und München „kleinste, aber feine“ Spitzenzentrum aus“, freut sich OB Mentrup. Anteil daran habe eine vielfältige IT-Unternehmenslandschaft, hätten Partner aus Forschung und Wissenschaft wie die Fraunhofer Institute, das Forschungszentrum Informatik und der Hochschulsektor mit dem Zugpferd KIT, schließlich das CyberForum, das mit über 1.000 Mitgliedern größte regional aktive und führende IT-Netzwerk Europas, ausgezeichnet vom Land Baden-Württemberg und der European Cluster Excellence Initiative. Eine überdurchschnittliche Gründungsintensität in diesem Bereich, rund 30.000 Beschäftigte und mehr als 4.200 Unternehmen im IKT-Sektor in der Technologieregion Karlsruhe verdeutlichen den Stellenwert, den Informations- und Kommunikationstechnik in Karlsruhe und der Region hat, und die Kompetenz, die damit verbunden ist. Mentrup: „Zusammen mit dem ausgesprochen guten Leben in Karlsruhe und der Region bieten wir die richtige Mischung, um kluge Köpfe und damit Innovationen nach Karlsruhe zu holen und zu halten.“

 

In der aktuellen Studie wurden drei Elemente analysiert: Wirtschaftstätigkeit, Forschung und Entwicklung, Innovation im IKT-Sektor. Insbesondere im Hinblick auf ihre Intensität, ihre Internationalisierung und ihre Vernetzung. Die Erkenntnisse beruhen auf einem zusammengesetzten Indikator, der 42 Einzelindikatoren zur Bewertung der IKT-Tätigkeiten zusammenfasst. Zur Erarbeitung der Indikatoren und Messwerte wurden mehrere Datenquellen und Datenbanken herangezogen: Hochschulranglisten, Zitierungsregister, Informationen über die Zusammenarbeit in europäischen Forschungsprojekten, Zahl der weltweit führenden IKT-Investoren, die in den einzelnen Regionen präsent sind, Wagniskapitalfinanzierung wie auch Beschäftigungszahlen und Umsatzzahlen der Unternehmen.

 

Mehr Informationen in der Presseinformation der EU: http://europa.eu/rapid/press-release_IP-14-435_de.htm

 

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieurs-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 26.000 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

kes, 17.04.2014

Weiterer Kontakt:

Kosta Schinarakis
Themenscout
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E-Mail:schinarakis@kit.edu