Karlsruher Institut für Technologie

Presseinformation 117/2013

Wissenschaft erschließt faszinierende Welten in 3D

KIT auf dem 3D-Festival BEYOND – Von der aerodynamischen Simulation bis zur Tarnkappe
3D-Simulation eines Rennwagens. Eine am KIT entwickelte spezielle Software ermöglicht, die Aerodynamik zu optimieren. (Abbildung: M. J. Krause, Tung Vu/KIT und OpenLB)
3D-Simulation eines Rennwagens. Eine am KIT entwickelte spezielle Software ermöglicht, die Aerodynamik zu optimieren. (Abbildung: M. J. Krause, Tung Vu/KIT und OpenLB)

3D macht mathematische Phänomene sinnlich erfassbar. Wie das geht, zeigt das KIT auf dem 3D-Festival BEYOND 2013 vom 3. bis 6. Oktober am ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe: Das Institut für Angewandte und Numerische Mathematik (IANM) und das Lifecycle Engineering Solutions Center (LESC) präsentieren Projekte, Simulationen und interaktive Exponate. So können Besucherinnen und Besucher unter anderem die Möglichkeiten der Computertomografie, Fahrzeugsimulationen sowie Tarnkappen erleben.

 

„Dreidimensionale Darstellungen werden immer wichtiger, um wissenschaftliche Informationen aufzubereiten und zu vermitteln“, erklärt der Mathematiker Dr. Sebastian Ritterbusch vom KIT. „Mit 3D lassen sich Daten und Modelle in eine Fassung umwandeln, die für den Menschen unmittelbar verständlich werden.“ Mathematiker arbeiten dabei mit Materialwissenschaftlern und Ingenieuren, aber auch mit Medienwissenschaftlern und Künstlern zusammen. Einblicke in die Anwendung neuer 3D-Technologien geben das Institut für Angewandte und Numerische Mathematik (IANM) und das Lifecycle Engineering Solutions Center (LESC) des KIT auf der Ausstellung und beim Experten-Symposium des 3D-Festivals BEYOND.

 

Auf der Ausstellung 3D-EXPO am 4. und 5. Oktober präsentieren IANM und LESC Simulationen in 3D auf zwei Monitoren. Bei dem einen Monitor handelt es sich um einen autostereoskopischen Monitor, auf dem die Bilder dreidimensional erscheinen, ohne dass eine 3D-Brille erforderlich ist. Zu sehen sind unter anderem Fahrzeugsimulationen mit der am IANM entwickelten Software OpenLB. Bei KA-RaceIng, dem Formula Student Team des KIT, nutzen Studierende OpenLB, um die Aerodynamik ihrer selbst entwickelten Rennwagen zu optimieren. Außerdem erhalten die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung Einblicke in Tarnkappensimulationen, die Gegenstände optisch verschwinden lassen, in Simulationen der Geo-Exploration, die es ermöglichen, Bodenschätze ohne Bohrungen aufzuspüren, sowie in die Computertomografie, eines der wichtigsten bildgebenden Verfahren in der Medizin. Die Probleme der Tomografie sind auch an einem interaktiven Exponat zu erleben – dem Würfelschattenspiel aus dem Schülerlabor Mathematik des KIT. Der virtuelle Flug durch Karlsruhe, ein gemeinsames Projekt von KIT, ZKM und Stadt Karlsruhe, ist auf der 3D-EXPO in einer erweiterten Fassung zu erleben, die weit über die Innenstadt hinausreicht.

 

Beim Experten-Symposium referiert Dr. Sebastian Ritterbusch, der am IANM des KIT forscht, über „3D Exploration“ (3. Oktober, 18 Uhr): In den Simulationswissenschaften wächst die Menge an berechenbarer Information stetig. Diese Informationsflut lässt sich nur mithilfe von verbesserten Methoden zur Analyse und Exploration von numerischen Simulationen bewältigen. Welche Rolle die neuen 3D-Technologien dabei spielen, und warum Simulationswissenschaftler aus cineastischer Perspektive gleichsam als Produzenten, Regisseure und Erzähler fungieren, erklärt Ritterbusch in seinem Vortrag.

 

Weitere Informationen und komplettes Programm unter http://www.beyond-festival.com

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 24 400 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.

or, 16.09.2013
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