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Presseinformation 115/2013

Staufreie Arbeitsstellen und wirtschaftliche Glättebekämpfung an Straßen

Kolloquium „Straßenbetrieb“ mit Fachausstellung am 17. und 18. September am KIT
Foto von der Außenausstellung vor dem AudiMax (Foto: Institut für Straßen- und Eisenbahnwesen)
Foto von der Außenausstellung vor dem AudiMax (Foto: Institut für Straßen- und Eisenbahnwesen)

Verkehrsbehinderungen zu minimieren, die Sicherheit an Arbeitsstellen hoch belasteter Straßen zu erhöhen, die richtige Bemessung des Salzvorrates für den Winterdienst und eine wirtschaftliche Glättebekämpfung im Winter gehören zu den Themen des Kolloquiums „Straßenbetrieb 2013“ am 17. und 18. September am KIT. Das Institut für Straßen- und Eisenbahnwesen (ISE) des KIT organisiert das Kolloquium und die begleitende Fachausstellung gemeinsam mit der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV). Eine der vorgestellten KIT-Forschungsarbeiten befasst sich mit der Liegedauer von Tausalzen auf Landstraßen.

 

Die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung im AudiMax (Gebäude 30.95, Straße am Forum 1) am KIT-Campus Süd beginnt am Dienstag, 17. September, um 10 Uhr. Nach der Eröffnung durch Dr. Horst Hanke, Leiter des Arbeitsausschusses Winterdienst der FGSV, und den FGSV-Vorsitzenden Wennemar Gerbens hält der Leiter des ISE, Professor Ralf Roos, einen Vortrag über „Straßenbetriebsdienst im 21. Jahrhundert – eine Vision“. Vorträge zu den Themenblöcken „Optimierung der Arbeitsprozesse im Straßenbetrieb“ und „Straßenbetrieb im Spannungsfeld von Sicherheit und Verkehrsfluss“ schließen sich an.

 

Die Vorträge behandeln die aktuellsten Entwicklungen im Straßenbetriebsdienst, neue Forschungsergebnisse und Richtlinien sowie Probleme in der Praxis. Ein Themenblock beschäftigt sich mit der „Organisation des Winterdienstes“, „Winterliche Fahrbahnzustände und deren Erfassung“ sowie „Neue Entwicklungen bei der Streustoffanwendung“. Unter anderem präsentiert Susanne Schulz vom ISE des KIT ihr Projekt zur „Liegedauer von Tausalzen auf Landstraßen“. Wie lange Tausalz auf der Straße wirksam vor Glätte schützt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, vor allem von Witterungsbedigungen, Verkehr und Textur der Fahrbahnoberfläche. Diese Faktoren richtig einzuschätzen, ist eine wichtige Aufgabe der Winterdienstverantwortlichen. Zur Liegedauer von Tausalzen gibt es bereits umfassende Untersuchungen auf deutschen Autobahnen. Sie lassen sich jedoch kaum auf das Landstraßennetz übertragen, da dieses deutlich weniger homogen gestaltet ist. In ihrer Arbeit untersucht Susanne Schulz besonders den Einfluss des Verkehrsaufkommens auf die Organisation des Winterdienstes sowie die Unterschiede zwischen der Liegedauer von reiner Salzsole und von Feuchtsalz.

 

Das Kolloquium Straßenbetrieb findet bereits zum siebten Mal in Karlsruhe statt. Insgesamt präsentieren über 20 Referentinnen und Referenten ihre Vorträge; rund 400 Teilnehmer aus Forschung und Praxis werden erwartet. Die begleitende Fachausstellung im Innen- und Außenbereich des Audimax ist am 17. September von 9.00 bis 18.00 Uhr und am 18. September von 8.30 bis 16.00 Uhr geöffnet.

 

Das komplette Programm gibt es unter www.fgsv.de

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 24 400 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.

or, 11.09.2013

Weiterer Pressekontakt:

Margarete Lehné
stellv. Pressesprecherin
Tel.: +49 721 608-21157
Fax: +49 721 608-43658
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Das Foto kann in der höchsten uns vorliegenden Qualität angefordert werden unter:
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Die Presseinformation steht auch als PDF-Datei zur Verfügung.