Karlsruher Institut für Technologie

Presseinformation 085/2013

60 Jahre AIESEC: global denken, sozial handeln

Das Karlsruher Team der größten internationalen Hochschulgruppe feiert sein Jubiläum mit dem Symposium „Die Welt in 2050“ zur Rolle künftiger Führungskräfte in der internationalen Gesellschaft
Bestes deutsches AIESEC-Lokalkomitee: Anfang des Jahres erhielt die Karlsruher Gruppe den „PwC Award“ für herausragende Leistungen (Foto: Hauke Ratki,  AIESEC Deutschland)
Bestes deutsches AIESEC-Lokalkomitee: Anfang des Jahres erhielt die Karlsruher Gruppe den „PwC Award“ für herausragende Leistungen (Foto: Hauke Ratki, AIESEC Deutschland)

Bill Clinton war dabei, Mick Jagger ebenfalls – und prominentester deutscher Alumnus ist Altkanzler Helmut Kohl. Ziel der internationalen Studierendenorganisation AIESEC ist die Ausbildung junger Menschen zu verantwortungsbewussten Führungspersönlichkeiten, welche die Gesellschaft positiv mitgestalten. Weltweit setzen sich 800 Lokalkomitees in 113 Ländern vor allem für den internationalen Austausch ein. Das Karlsruher Lokalkomitee feiert nun seinen 60. Geburtstag: Mit dem Symposium „Die Welt in 2050“ am 4. Juli 2013, um 14 Uhr, im Festsaal des Studentenhauses (Adenauerring 7).

 

„Frieden und das Erreichen der Möglichkeiten der Menschheit“ (engl. „peace and fulfillment of humankind's potential") ist der Leitspruch der Initiative, die sich – gleich nach dem zweiten Weltkrieg in Stockholm gegründet – der internationalen Verständigung verschrieben hat. „Ziel von AIESEC war und ist es, Studierenden die Möglichkeit zu geben, andere Länder und Kulturen kennen zu lernen, sodass sie in ihrem Leben global denken und sozial verantwortungsvoll handeln“, sagt Lutz Wierer, Präsident von AIESEC Karlsruhe.

 

AIESEC Karlsruhe ist eins von insgesamt 47 deutschen Lokalkomitees und ist am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sowie an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft (HsKA), der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und an der Karlshochschule International University vertreten. Zu den Aufgaben zählt das Vermitteln von Studierenden ins Ausland – für Berufspraktika oder soziale Praktika. Im vergangenen Jahr hat die Gruppe so mehr als 70 Studierende ins Ausland gebracht. „Umgekehrt bieten wir aber auch den Unternehmen der Region an, über uns Praktikantinnen und Praktikanten aus dem Ausland zu gewinnen“, sagt Philipp Staudt, der als einer der Vizepräsidenten für die Schnittstelle zu Firmen, Studierenden und Öffentlichkeit verantwortlich ist. „Wir kümmern uns dann auch um Visum, Wohnung und das Einleben in Karlsruhe“. 16 Praktikanten hat AIESEC 2012 nach Karlsruhe geholt. Zentrales AIESEC-Thema ist aber auch die Weiterbildung der Mitglieder: Bei Konferenzen, Schulungen und Workshops können die derzeit 100 aktiven Karlsruher Mitglieder ihre persönlichen Kompetenzen weiterentwickeln. Anfang des Jahres erhielt AIESEC Karlsruhe als erfolgreichstes deutsches Lokalkomitee den „PwC Award for Outstanding Achievements“. Bei dem jährlichen Wettbewerb – der vor allem die Zahl der vermittelten Praktikanten berücksichtigt – landete die Gruppe zum dritten Mal in vier Jahren ganz vorn.

 

Seinen 60. Geburtstag widmet AIESEC Karlsruhe einem Blick in die Zukunft und die Fragen, welche Bedeutung die internationale Gesellschaft und welchen Einfluss Führungskräfte Mitte dieses Jahrhunderts haben könnten: Das Symposium „Die Welt in 2050“ am 4. Juli 2013, um 14 Uhr, im Festsaal des Studentenhauses (Adenauerring 7) bietet unter anderem eine Podiumsdiskussion mit Professorin Liesel Hermes, frühere Rektorin der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, Professor Peter Weibel, Direktor des ZKM, Zentrums für Kunst und Medientechnologie, Dr. Tobias Lindner, Mitglied des Deutschen Bundestags und Sprecher für Wirtschaftspolitik der Fraktion Bündnis 90/Grüne, sowie Tom Hoyem, Direktor der Europäischen Schule Karlsruhe und ehemaliger dänischer Minister. Professorin Caroline Y. Robertson von Trotha, Direktorin des ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaften und Studium Generale des KIT moderiert die Veranstaltung, zu der die Öffentlichkeit herzlich eingeladen ist. Der Eintritt ist frei.

 

Zum Namen „AIESEC“: Das Kürzel stand für „Association Internationale des Etudiants en Sciences Economiques et Commerciales” (dt. „Internationale Vereinigung von Studenten der Wirtschaftswissenschaften”). Da die Organisation sich heute jedoch eine breite Palette an Disziplinen umfasst, wird der ursprüngliche volle Name nicht mehr verwendet.

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 24 400 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.

le, 27.06.2013
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