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Presseinformation 058/2013

Regionales Netzwerk für Doppelkarrieren

Dual Career Service: KIT initiiert Kooperation Karlsruher Wissenschaftseinrichungen

Ob eine Einrichtung hoch qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gewinnen kann, hängt häufig auch davon ab, dass deren Partner ebenfalls angemessene Stellen in der Region finden. Dual Career Services bieten während dieser Orientierungsphase ein vielfältiges Beratungsspektrum. Im Vordergrund steht die Unterstützung des Partners hinsichtlich möglicher beruflicher Perspektiven. Auf Initiative des KIT arbeiten Karlsruher Hochschulen und Forschungseinrichtungen bei der Förderung von Doppelkarrierepaaren nun enger zusammen: Zwölf Institutionen haben ein Memorandum of Understanding für ein Dual Career Netzwerk unterzeichnet. Ziel ist, die besten Köpfe in die Region zu holen.

 

Eine Wissenschaftlerin oder ein Wissenschaftler interessiert sich für einen neuen Job an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung. Dabei stellt sich häufig die Frage: Kann meine Partnerin, kann mein Partner vor Ort ebenfalls die eigene Karriere fortsetzen? Die Zahl der Doppelkarrierepaare, bei denen beide Partner hoch qualifiziert und karriereorientiert sind, nimmt stetig zu. In Berufungs- und Einstellungsverhandlungen punkten diejenigen Einrichtungen, welche Partner von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bei der Suche nach einer adäquaten Stelle beraten und unterstützen und den Paaren helfen, Beruf und Familie zu vereinbaren. Das KIT bietet dafür einen eigenen Dual Career Service an.

 

„Wir informieren über Beschäftigungsmöglichkeiten, helfen bei der Bewerbung, stellen den Erstkontakt zu potenziellen regionalen Arbeitgebern her“, berichtet die Leiterin der Dual Career Servicestelle des KIT, Felicitas Thönnessen „Die Partner sind oft hochqualifiziert und wir unterstützten sie dabei, hier in der Region an ihre berufliche Karriere anzuknüpfen.“ Selbstverständlich müsse sich jeder Kandidat in den laufenden Bewerbungsprozess einreihen; letztlich entscheide allein die rekrutierende Instanz, ob es zur Einstellung kommt.

 

Weil es im nationalen und internationalen Wettbewerb der Forschungs- und Bildungseinrichtungen um hoch qualifizierte Wissenschaftler immer wichtiger wird, gute Rahmenbedingungen zu schaffen, haben nun zwölf Karlsruher Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf Initiative des KIT ein Memorandum of Understanding (MoU) über ein Dual Career Netzwerk unterzeichnet. Ziel ist, die besten Köpfe für die Region zu gewinnen und zugleich das Potenzial der Partnerinnen und Partner für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Karlsruhe auszuschöpfen. Dazu nutzen die Einrichtungen die Dual-Career-Strategie als Rekrutierungsinstrument und unterstützen sich gegenseitig bei der Suche nach adäquaten Beschäftigungsmöglichkeiten für die Partner von Spitzenkräften, die für die Region gewonnen und nachhaltig an diese gebunden werden sollen.

 

Unterzeichner des MoU sind das KIT, die Bundesanstalt für Wasserbau (BAW), die Duale Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe, das FZI Forschungszentrum Informatik, das Fraunhofer Institut für Chemische Technologie (ICT), das Fraunhofer Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB), das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI), die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, die Karlshochschule, das Max Rubner Institut (MRI), die Pädagogische Hochschule Karlsruhe und das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie. Das Netzwerk steht weiteren Kooperationspartnern aus Forschung, Wissenschaft und öffentlichem Dienst in der Region offen.

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 24 400 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.

or, 08.05.2013

Weiterer Pressekontakt:

Margarete Lehné
stellv. Pressesprecherin
Tel.: +49 721 608-21157
Fax: +49 721 608-43658
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