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Presseinformation 016/2013

Interdisziplinäre Graduiertenschule KSETA startet

Projekte zur Elementarteilchen- und Astroteilchenphysik/ Inaugurations-Symposium und Verleihung des Julius Wess-Preises am 1. Februar 2013 am KIT
Die CMS Group Karlsruhe: Die Forscher sind maßgeblich an Entwicklung und Betrieb des Compact Muon Solenoid (CMS) beteiligt, einem der zwei Teilchendetektoren am CERN in Genf.
Die CMS Group Karlsruhe: Die Forscher sind maßgeblich an Entwicklung und Betrieb des Compact Muon Solenoid (CMS) beteiligt, einem der zwei Teilchendetektoren am CERN in Genf.

Die „Karlsruhe School of Elementary Particle and Astroparticle Physics: Science and Technology“ (KSETA) startet offiziell mit einem Inaugurations-Symposium am Freitag, 1. Februar 2013, um 14.00 Uhr am KIT Campus Nord. An der Graduiertenschule arbeiten Physiker und Ingenieure an Projekten der Elementarteilchen- und Astroteilchenphysik. Das KIT verleiht im Rahmen des Symposiums den Julius Wess-Preis an Dr. Peter Jenni und Dr. Michel della Negra sowie die Ehrendoktorwürde an Professor James W. Cronin.

 

KSETA bietet Promovierenden in Physik und Ingenieurwissenschaften eine hervorragende Ausbildung für Berufswege in Wissenschaft und Wirtschaft. Dabei verfolgt die Graduiertenschule, die sich in der zweiten Phase der Exzellenzinitiative durchgesetzt hat, einen fächerübergreifenden Ansatz zwischen Astronomie, Astrophysik, Elementarteilchenphysik und Kosmologie. Die Doktorandinnen und Doktoranden wirken an internationalen Projekten mit, wie dem Teilchendetektor CMS am Large Hadron Collider (LHC) des CERN in Genf, dem Pierre Auger-Observatorium für kosmische  Strahlung in Argentinien, dem Karlsruhe Tritium Neutrino Experiment KATRIN, dem Alpha Magnetic Spectrometer (AMS) auf der internationalen Raumstation ISS oder dem französisch-deutschen Detektor für Dunkle Materie EDELWEISS. KSETA bildet einen wesentlichen Baustein des KIT-Zentrums Elementarteilchen- und Astroteilchenphysik (KCETA).

 

Bei dem englischsprachigen Inaugurations-Symposium hält der KIT-Vizepräsident für Forschung und Information, Professor Detlef Löhe, die Begrüßungsansprache. Der wissenschaftliche Sprecher von KSETA, Professor Johannes Blümer, präsentiert das Konzept der Graduiertenschule unter dem Titel „Quarks, Cosmos and Technology“. Daran schließt sich die Verleihung des Julius Wess-Preises 2012 für herausragende Leistungen in der Elementarteilchen- und Astroteilchenphysik an. Er geht an den Schweizer Dr. Peter Jenni, den früheren Sprecher des Teilchendetektors ATLAS am CERN, und an den Franzosen Dr. Michel della Negra, den ersten Sprecher des Compact Muon Solenoid (CMS)-Experiments am CERN. Mit der Auszeichnung würdigt das KCETA des KIT die beiden experimentellen Teilchenphysiker für die Entdeckung eines Higgs-artigen Teilchens.

 

Ein weiterer Höhepunkt des Symposiums ist die Verleihung der Ehrendoktorwürde an Professor James W. Cronin. Der US-amerikanische Physiker erhielt 1980 den Physik-Nobelpreis für die Entdeckung von Verletzungen fundamentaler Symmetrieprinzipien im Zerfall von neutralen K-Mesonen. Derzeit befasst er sich mit der Erforschung der kosmischen Strahlung am Pierre Auger-Observatorium, an dem auch das KIT maßgeblich beteiligt ist.An die Verleihungen schließen sich Vorträge der Geehrten an.

 

Das Symposium am kommenden Freitag, 1. Februar 2013, findet ab 14.00 Uhr in der Aula des Fortbildungszentrums für Technik und Umwelt (FTU) am KIT Campus Nord statt. Bereits ab 10.00 Uhr richtet die KSETA ein Kolloquium zur Elementarteilchen- und Astroteilchenphysik aus. Professor Ulrich Nierste hält die einführende Ansprache; anschließend stellen Doktorandinnen und Doktoranden der KSETA ihre Projekte vor.

 

 

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Thematische Schwerpunkte der Forschung sind Energie, natürliche und gebaute Umwelt sowie Gesellschaft und Technik, von fundamentalen Fragen bis zur Anwendung. Mit rund 9400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter mehr als 6000 in Wissenschaft und Lehre, sowie 24 500 Studierenden ist das KIT eine der größten Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

or, 25.01.2013

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