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Presseinformation 027/2012

Umweltforschung für Baden-Württemberg

Statuskolloquium präsentiert am 29. Februar insgesamt 12 Projekte zur Lösung von Umwelt-problemen – KIT-Beiträge zu oberflächennaher Erdwärme und klimafreundlicher Raumkühlung
Energiespeichertechnologien bilden einen Schwerpunkt im Forschungs- programm BWPLUS des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. (Foto: www.benjamin-doerr.de )
Energiespeichertechnologien bilden einen Schwerpunkt im Forschungs- programm BWPLUS des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. (Foto: www.benjamin-doerr.de )

Anwendungsorientierte Projekte des Umweltforschungsprogramms BWPLUS – davon drei mit KIT-Beteiligung – stehen im Mittelpunkt des 14. „Statuskolloquiums Umweltforschung Baden-Württemberg“ am 29. Februar 2012 im Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt (FTU) des KIT-Campus Nord. Veranstalter ist der Projektträger Karlsruhe, Baden-Württemberg Programme (PTKA-BWP) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Journalistinnen und Journalisten sowie die interessierte Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen.

Am Mittwoch, 29. Februar, um 10.00 Uhr eröffnet Baden-Württembergs Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Franz Untersteller, zusammen mit KIT-Vizepräsidentin Dr. Elke Luise Barnstedt das Statuskolloquium im Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt (FTU), Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, KIT-Campus Nord. Professor Armin Grunwald, Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des KIT, wird für die Energiewende in Baden-Württemberg wichtige Aspekte der Energieforschung beleuchten.

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft beabsichtigt ein neues Forschungsprogramm Energie / Energiespeichertechnologien aufzulegen. In einem neuen Schwerpunkt im Rahmen des BWPLUS-Programms will das Land Forschungsprojekte einwerben, um die Energiewende zu unterstützen. Besondere Bedeutung haben dabei die Gesellschafts- und Kulturwissenschaften, da Beteiligung und Akzeptanz für die Realisierung neuer technischer Lösungen im Bereich der erneuerbaren Energien entscheidende Größen sind.

Im Mittelpunkt der eintägigen Veranstaltung stehen zwölf Beiträge zu laufenden und gerade beendeten Forschungsprojekten, die das Umweltministerium mit dem Förderprogramm BWPLUS (Baden-Württemberg Programm Lebensgrundlage Umwelt und ihre Sicherung) unterstützt. Unter den anwendungsorientierten Forschungsarbeiten aus den Themenbereichen „Klima und Umwelt“, „Moore und Organische Böden als Quellen und Senken klimarelevanter Gase“, „Herausforderung Erdwärme“ sowie „Thermische Energiespeicher" sind auch drei Vorhaben mit KIT-Beteiligung.

Wissenschaftler des Fachgebiets Strömungsmaschinen der Fakultät für Maschinenbau des KIT präsentieren aktuelle Ergebnisse des Projekts „Stratisorp II“. Dr. Ferdinand Schmidt, Chirag Joshi und Valentin Schwamberger arbeiten an einem neuartigen Schichtspeichersystem zur Effizienzsteigerung von Adsorptionswärmepumpen und –kältemaschinen. Hauptziel des Vorhabens ist es, Grundlagen für die Entwicklung effizienterer Gaswärmepumpen für den Gebäudebestand zu schaffen. Die beiden weiteren Projekte befassen sich mit der oberflächennahen Erdwärme sowie mit Messungen der Luftqualität in Ballungsräumen (AERO-TRAM).

Der Projektträger Karlsruhe (PTKA) des KIT ist Partner und Mitgestalter bei der Förderung wissenschaftlicher Forschung und technischer Entwicklung. Seine Kernaufgabe besteht darin, seine Auftraggeber bei der programmgebundenen Projektförderung und Verbreitung von Forschungsergebnissen zu unterstützen. In der Abteilung „Baden-Württemberg Programme“ werden zum Beispiel für das Umweltministerium Baden-Württemberg und die Baden-Württemberg Stiftung Förderprogramme vorbereitet, umgesetzt und betreut.

 

Zum kompletten Programm des Statuskolloquiums  


Anmeldungen für die interessierte Öffentlichkeit unter: bwp@ptka kit edu

 

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) verbindet seine drei Kernaufgaben Forschung, Lehre und Innovation zu einer Mission. Mit rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 25 000 Studierenden ist das KIT eine der großen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas.

KIT – Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft

lg, 22.02.2012

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