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Presseinformation 187/2012

IUCES – Gute Aussichten für die Erdwissenschaften

KIT ist Mitbegründer des „International University Consortium in Earth Science“
Die Partner von IUCES bei der Gründungsversammlung in Wuhan/China, unter ihnen (2. von links) Dr. Karl-Friedrich Ziegahn, CSO des KIT. (Foto: IUCES)
Die Partner von IUCES bei der Gründungsversammlung in Wuhan/China, unter ihnen (2. von links) Dr. Karl-Friedrich Ziegahn, CSO des KIT. (Foto: IUCES)

Elf Universitäten aus sieben Ländern, alle renommiert in den Erdwissenschaften, haben das „International University Consortium in Earth Science“ (IUCES) gegründet. Das KIT gehört als einzige deutsche Einrichtung dieser hochkarätigen Vereinigung an. IUCES zielt darauf, die Zusammenarbeit in den Geo-, Hydro- und Umweltwissenschaften zu stärken und langfristig als internationaler Ansprechpartner für Politik, Medien und Gesellschaft zu fungieren. Im November dieses Jahres hielt IUCES seine offizielle Gründungsversammlung in Wuhan/China ab.

 

Partner in IUCES sind unter anderen das Lawrence Berkeley National Lab und die Stanford University (beide USA), die Université Pierre et Marie Curie (Paris) und die University of Hong Kong. Initiator des Netzwerks war die China University of Geosciences (CUG) in Wuhan. Zu seinem Gründungspräsidenten wählte IUCES den Präsidenten der CUG, Professor Yanxin Wang. Das KIT wurde von Chief Science Officer Dr. Karl-Friedrich-Ziegahn sowie Nico Goldscheider, Professor für Hydrogeologie am Institut für Angewandte Geowissenschaften (AGW), bei der Versammlung in Wuhan vertreten.  „IUCES bietet die Chance, den Erdwissenschaften weltweit die Aufmerksamkeit zu verschaffen, die ihnen zukommt“, sagt Karl-Friedrich Ziegahn. „Für die Zukunft der Erde und ihrer Bevölkerung sind Geo-, Hydro- und Umweltwissenschaften sowie verwandte Disziplinen von entscheidender Bedeutung – das Spektrum der Themen reicht von der Suche nach Seltenen Erden über das Wasserressourcen-Management bis hin zur nachhaltigen Energieversorgung.“ Diese Themen entsprechen der Bandbreite der Aktivitäten an den KIT-Fakultäten Bau-Geo-Umwelt und (Geo-)Physik, am KIT-Zentrum Klima und Umwelt sowie am KIT-Zentrum Energie. „Das Konsortium IUCES bietet große Chancen für alle Institute des KIT, die mit Erdwissenschaften zu tun haben“, erklärt Nico Goldscheider. Er übernimmt als Liaison Officer die Pflege der praktischen Verbindungen des KIT innerhalb von IUCES.

 

Ursprünglich war das Konsortium für eine Zusammenarbeit in der Lehre konzipiert, inzwischen ist auch eine Kooperation in der Forschung vorgesehen. Geplant ist, gemeinsame Projekte anzustoßen sowie den Austausch von Wissenschaftlern und Studierenden anzuregen. Die nächste konkrete Aktivität ist eine „Summer School“ in China zum Thema „Water in Geological Processes“ von den Dozenten und für die Doktoranden von IUCES. Künftig sollen solche Summer Schools jährlich an wechselnden Orten stattfinden. Darüber hinaus soll sich IUCES als renommierter Kompetenzverbund weltweite Sichtbarkeit verschaffen und langfristig als neutrale Institution der Öffentlichkeit seine Expertise verfügbar machen. „IUCES bietet auch dem KIT die Möglichkeit, seine internationale Präsenz im Bereich Erde und Umwelt zu erhöhen“, sagt Ziegahn.

 

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Thematische Schwerpunkte der Forschung sind Energie, natürliche und gebaute Umwelt sowie Gesellschaft und Technik, von fundamentalen Fragen bis zur Anwendung. Mit rund 9400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter mehr als 6000 in Wissenschaft und Lehre, sowie 24 500 Studierenden ist das KIT eine der größten Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

or, 03.12.2012
Das Foto kann in druckfähiger Qualität angefordert werden unter: presseDxo9∂kit edu oder +49 721 608-47414. Die Presseinformation steht auch als PDF-Datei zur Verfügung.