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Presseinformation 186/2012

Karl-Friedrich Ziegahn im Waldemar-Hellmich-Kreis

Der Wissenschaftler und Chief Science Officer des KIT ist neues Mitglied im DIN Ehrensenat
Karl-Friedrich Ziegahn (Foto: Martin Lober)
Karl-Friedrich Ziegahn (Foto: Martin Lober)

Das Präsidium des Deutschen Instituts für Normung e.V. DIN hat Dr. Karl-Friedrich Ziegahn, Chief Science Officer am KIT, in den Waldemar-Hellmich-Kreis berufen. Dies gab das DIN gestern bei einer Festveranstaltung bekannt. Dem Ehrensenat des DIN gehören maximal 50 Personen an, unter anderem ehemalige Präsidenten großer Forschungsorganisationen und Vorstände von Unternehmen. Der Waldemar-Hellmich-Kreis wurde 1957 ins Leben gerufen und erinnert an den Gründer des DIN. In den Kreis aufgenommen werden Persönlichkeiten, die sich in ihrer beruflichen Tätigkeit auf dem Gebiet der Normung verdient gemacht haben.

„Die Ernennung in den Waldemar-Hellmich-Kreis ist für mich eine große Ehre“, so Ziegahn. „Ich betrachte dies als Anerkennung meiner jahrzehntelangen Arbeit in Gremien und Ausschüssen für die nationale und internationale Normung.“ Das Engagement in Fragen der Normung sei immer sehr lehrreich und gewinnbringend gewesen. „Hier mitzuwirken kann ich dem wissenschaftlichen Nachwuchs sehr empfehlen.“

Seit 1981 ist Ziegahn in den Gremien des DIN aktiv. 1993 wurde er als Vertreter des Bereiches Forschung in den Beirat des Normenausschusses Verpackungswesen berufen, den er von 1999 bis 2007 leitete. Daneben ist er Mitglied der Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN, der Kommission Transportkette, des Normenausschusses Technische Grundlagen (NATG) sowie des Forschungsnetzes Normung.

„Die besonderen Verdienste von Dr. Ziegahn bestehen darin, dass er alle Problemstellungen stets in übergeordneter Ganzheit betrachtet und frühzeitig Forschung und Lehre mit dem Nutzen und den Aufgaben der Normung verknüpft“, sagte Präsident des DIN, Professor Klaus Homann, in seiner Laudatio. „Er ist stets ein Verfechter der Idee, dass die Forschung frühzeitig an der Normungsarbeit beteiligt werden muss, um rechtzeitig die Forschungsergebnisse über die Form der anerkannten Regeln der Technik einer breiten, interessierten Allgemeinheit zugänglich zu machen.“

Ziel des DIN-Ehrensenats ist es, durch Empfehlungen zur weiteren Entwicklung der Normung beizutragen. Das privatwirtschaftlich organisierte DIN wurde 1917 gegründet; es ist die bedeutendste Normungsorganisation in Deutschland. Um Normen und Standards für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft gemäß den Bedürfnissen des Marktes zu erarbeiten, bringen rund 28.000 Expertinnen und Experten ihr Fachwissen ein. Heute ist die Normungsarbeit des DIN zu fast 90 Prozent europäisch und international ausgerichtet.

Zur Person:

Dr.-Ing. Karl-Friedrich Ziegahn, Jahrgang 1952, ist Diplom-Physiker und Chief Science Officer (CSO) des KIT. Er studierte und promovierte an der früheren Universität Karlsruhe (TH). Ab 1980 war Ziegahn im Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT) tätig, zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter, später als stellvertretender Leiter des Bereiches Umweltengineering und als Leiter des Zentralen Managements. Im Jahr 2006 wurde Dr. Ziegahn in das Forschungszentrum Karlsruhe GmbH, heute Campus Nord des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), als Leiter der Forschungsprogramme Energie, Umwelt und Atmosphäre berufen. Seit 2011 ist Ziegahn Chief Science Officer des KIT. Er ist Aufsichtsratsvorsitzender der europäischen KIC InnoEnergy SE, einem Zusammenschluß von Partnern aus Universitäten, Forschungseinrichtungen und Industrie unter dem Dach des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie EIT, Sprecher für Bioenergie in der Helmholtz-Gemeinschaft sowie Mit-Koordinator des Helmholtz-Verbunds „Sustainable BioEconomy“. Er ist Präsident der Gesellschaft für Umweltsimulation (GUS), Vorsitzender des Geothermiezentrum Karlsruhe GTZ und war Präsident des Europäischen Dachverbandes der Gesellschaften für Umwelttechnik (CEEES).

 

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Thematische Schwerpunkte der Forschung sind Energie, natürliche und gebaute Umwelt sowie Gesellschaft und Technik, von fundamentalen Fragen bis zur Anwendung. Mit rund 9400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter mehr als 6000 in Wissenschaft und Lehre, sowie 24 500 Studierenden ist das KIT eine der größten Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

lg, 30.11.2012
Das Foto kann in druckfähiger Qualität angefordert werden unter: presseXrr6∂kit edu oder +49 721 608-47414. Die Presseinformation steht auch als PDF-Datei zur Verfügung.