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Presseinformation 096/2012

Neuer Masterstudiengang: Energietechnik

KIT bildet zum Wintersemester 2012/2013 Studierende interdisziplinär in Fragen der künftigen Energieversorgung aus
Umfassende Ausbildung in Energietechnik: Ein neuer Masterstudiengang am KIT vermittelt Studierenden Wissen aus unterschiedlichen Disziplinen. (Foto: Andrea Fabry)
Umfassende Ausbildung in Energietechnik: Ein neuer Masterstudiengang am KIT vermittelt Studierenden Wissen aus unterschiedlichen Disziplinen. (Foto: Andrea Fabry)

Die Energieversorgung der Zukunft benötigt Fachkräfte, die über interdisziplinäres Wissen verfügen – dieses vermittelt der neue Masterstudiengang „Energietechnik“, der sich an deutsche und ausländische Bachelorabsolventen richtet. Das KIT-Zentrum Energie koordiniert den Studiengang, der eine Säule der Ausbildung an der KIT School of Energy bildet, einer Schule für lebenslanges Lernen für Masterstudierende, Nachwuchswissenschaftler und Berufstätige. Der Masterstudiengang startet zum Wintersemester 2012/2013. Die Bewerbungsfrist endet am 30. September 2012. Internationale Studierende, die für ihren Aufenthalt in Deutschland ein Visum benötigen, sollten sich bis 15. Juli bewerben.

Der konsekutive Masterstudiengang „Energietechnik“ baut auf den Bachelorstudiengängen Maschinenbau, Chemieingenieurwesen und Verfahrenstechnik sowie Elektrotechnik und Informationstechnik auf. Er wird die erste Säule des lebenslangen Qualifizierungsprogramms der KIT School of Energy bilden, für die das KIT-Zentrum Energie zuständig ist. Als „Schule des lebenslangen Lernens“ bietet die School of Energy Masterstudierenden, Nachwuchswissenschaftlern und Berufstätigen exzellente Bildungs- und Forschungsmöglichkeiten im Bereich Energie.

„Um eine nachhaltige, sichere und bezahlbare Bereitstellung von Energie für die Zukunft zu sichern, benötigen wir in Fragen zu Energieversorgungsoptionen umfassend qualifizierten Nachwuchs“, sagt Professor Hans-Jörg Bauer, wissenschaftlicher Sprecher des KIT-Zentrums Energie. Problemlösungen dieser Art seien zunehmend von Bedeutung für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Industrienationen und die Entwicklung der Schwellen- und Entwicklungsländer.

„Die Studierenden werden durch das breite Fächerangebot in die Lage versetzt, systematisch interdisziplinäre Fragestellungen in der Energietechnik zu erschließen und an neuen, Disziplinen übergreifenden Lösungen mitzuarbeiten, die eine zuverlässige Energieversorgung ermöglichen“, so Dr. Julia Johnsen, Koordinatorin der KIT-School of Energy. Als eigenständiges Angebot ergänzt der neue Masterstudiengang daher die am KIT bereits bestehenden Vertiefungsmöglichkeiten in den grundständigen Studienrichtungen, beispielsweise Energie und Umwelt (Maschinenbau) oder das Studienmodell „Regenerative Energien“ (Elektrotechnik und Informationstechnik). Die Lehrveranstaltungen werden zum größten Teil in englischer Sprache angeboten.

Der Studiengang vermittelt eine umfassende Ausbildung im Themenfeld Energietechnik: Grundlagenmodule vermitteln den Studierenden eine breite, ingenieurwissenschaftliche Ausbildung. Außerdem können die angehenden Energieexperten individuelle Schwerpunkte setzen, etwa im Bereich Erneuerbare Energien und Energiespeicherung, und ihr Fachwissen in interdisziplinären Projekten und Berufspraktika umsetzen. Hinzu kommen Veranstaltungen aus dem Bereich Mathematische Methoden, Modellbildung und Simulation.

Weitere Informationen zum Studiengang Energietechnik gibt es unter http://www.energy.kit.edu/312.php.

In der Energieforschung ist das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) eine der europaweit führenden Einrichtungen: Das KIT-Zentrum Energie vereint grundlegende und angewandte Forschung zu allen relevanten Energieformen für Industrie, Haushalt, Dienstleistungen und Mobilität. In die ganzheitliche Betrachtung des Energiekreislaufs sind Umwandlungsprozesse und Energieeffizienz mit einbezogen. Das KIT-Zentrum Energie verbindet exzellente technik- und naturwissenschaftliche Kompetenzen mit wirtschafts-, geistes- und sozialwissenschaftlichem sowie rechtswissenschaftlichem Fachwissen. Die Arbeit des KIT-Zentrums Energie gliedert sich in sieben Topics: Energieumwandlung, erneuerbare Energien, Energiespeicherung und Energieverteilung, effiziente Energienutzung, Fusionstechnologie, Kernenergie und Sicherheit sowie Energiesystemanalyse. Forschung, Lehre und Innovation am KIT unterstützen die Energiewende und den Umbau des Energiesystems in Deutschland. Klare Prioritäten liegen in den Bereichen Energieeffizienz und Erneuerbare Energien, Energiespeicher und Netze, Elektromobilität sowie dem Ausbau der internationalen Forschungszusammenarbeit.

 

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) verbindet seine drei Kernaufgaben Forschung, Lehre und Innovation zu einer Mission. Mit rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 25 000 Studierenden ist das KIT eine der großen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas.

KIT – Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft

sk, 08.06.2012

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