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Presseinformation 087/2012

DFG-Förderatlas: KIT Spitzenreiter bei FuE-Förderung

Für Projekte im Bereich Forschung und Entwicklung warb das KIT 113 Millionen Euro beim Bund sowie 61 Millionen bei der Europäischen Union ein

Beim Einwerben von Drittmitteln aus der FuE-Projektförderung des Bundes liegt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) bundesweit an der Spitze: mit insgesamt 113, 1 Millionen Euro in den Jahren 2008 bis 2010. Das geht aus dem heute veröffentlichten Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hervor. Einen hervorragenden zweiten Platz belegt das KIT beim siebten Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union (EU): Hier haben die Karlsruher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Fördermittel in Höhe von 61 Millionen Euro eingeworben.

Bei der Bundesförderung führt das KIT unter den Hochschulen vor der TU Dresden (104,7 Millionen Euro), der RWTH Aachen (95,4 Millionen Euro) und der TU München (90,8 Millionen Euro). Bei der Auswertung im Jahr 2009 lag die ehemalige Universität Karlsruhe unter den Hochschulen noch auf Rang neun, das frühere Forschungszentrum bei den außeruniversitären Einrichtungen auf Rang sieben. Bei den Fördermitteln aus dem siebten Forschungsrahmenprogramm der EU liegt das KIT aktuell nur knapp hinter der TU München (62,4 Millionen Euro) auf dem zweiten Platz.

Mit einem Fördervolumen von 200,5 Millionen Euro erreicht das KIT in der Gesamtbetrachtung aller von der DFG bewilligten Forschungsgelder Platz sieben. Unter den einzelnen Wissenschaftsbereichen schneiden dabei die Ingenieurwissenschaften sehr gut ab, die mit 83,6 Millionen Euro bundesweit auf dem dritten Platz liegen.

Ein erfreuliches Ergebnis erzielte das KIT auch in der Gutachter-Statistik der DFG: In den Naturwissenschaften stellte das KIT im Zeitraum 2008–2010 unter den Hochschulen mit 109 Personen die meisten Gutachter und Gutachterinnen – mit einem Anteil von 13 Prozent hat die DFG hier überdurchschnittlich viele Expertisen von Wissenschaftlerinnen eingeholt. Insgesamt liegt der Frauenanteil in den Naturwissenschaften nur bei acht Prozent. In den Ingenieurwissenschaften liegt das KIT mit 131 Expertinnen und Experten unter den Hochschulen auf Platz zwei der Gutachter-Statistik.

Im „DFG-Förderatlas“ setzt die DFG unter neuem Namen das bisherige „DFG-Förderranking“ fort, das seit 1997 in fünf Ausgaben erschienen war. In der aktuellen Ausgabe betrachtet die DFG das KIT erstmals als Ganzes, im Jahr 2009 waren es noch die beiden Vorgängereinrichtungen.

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieurs-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 26.000 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

le, 24.05.2012

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Margarete Lehné
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