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Presseinformation 076/2012

Neue Räume für KIT-Institute

Gebäude auf dem Campus Nord bietet knapp 2500 Quadratmeter Fläche für das Steinbuch Centre for Computing und das Institut für Angewandte Informatik – Baukosten von etwa sieben Millionen Euro
Das neue Institutsgebäude auf dem Campus Nord (Foto: Dieter Altenkirch)
Das neue Institutsgebäude auf dem Campus Nord (Foto: Dirk Altenkirch)

Das Institut für Angewandte Informatik (IAI) und das Steinbuch Centre for Computing (SCC) eröffnen ihr neues Gebäude, das im Januar dieses Jahres nach knapp zwei Jahren Bauzeit fertiggestellt wurde. Zur Einweihungsfeier am Dienstag, 15. Mai, 10:30 Uhr, Geb. 0449, KIT-Campus Nord.

Auf einer Fläche von 2.410 Quadratmetern bietet das aus Bundesmitteln mit etwa sieben Millionen Euro finanzierte dreigeschossige Gebäude Büroflächen für insgesamt 140 Mitarbeiter der beiden Institute, Besprechungsräume, einen Hörsaal für 100 Personen sowie einen Seminarraum. Das Energiekonzept des Institutsgebäudes basiert auf der Nutzung oberflächennaher Geothermie in Verbindung mit einer Bauteilaktivierung, die sowohl zu Heiz- als auch Kühlzwecken verwendet wird. Wasserführende Rohrleitungen in den Betondecken nutzen den Speichereffekt des Betons und sorgen für eine angenehme Temperierung der Räume. Die Energieversorgung erfolgt über eine Wärmepumpe, die das ganzjährig mit nahezu gleicher Temperatur zur Verfügung stehende Grundwasser nutzt.

„Das Steinbuch Centre for Computing wird das neue Gebäude vor allem für den dringend erforderlichen Ausbau des zugehörigen Grid Computing Centre Karlsruhe sowie weiterer Forschungsgruppen in den Bereichen der Large Scale Data Facility (LSDF) und dem Large Scale Data Management and Analysis (LSDMA) nutzen“, erklärt Professor Hannes Hartenstein, geschäftsführender Direktor des SCC. Das Grid Computing Centre Karlsruhe (GridKa) ist als einer der elf weltweiten Hauptknotenpunkte maßgeblich an der Speicherung und Analyse der Daten aus den Experimenten des Large Hadron Collider (LHC) am europäischen Forschungzentrum CERN in Genf beteiligt. Darüber hinaus soll LSDF/LSDMA für die Anforderungen weiterer Wissenschaftszweige, wie beispielsweise der Systembiologie, zu einer führenden nationalen Data Facility ausgebaut werden. Die LSDF stellt wissenschaftlichen Einrichtungen große Speichervolumina für deren Anwendungen und Datensicherung bereit.

Das Institut für Angewandte Informatik (IAI) betreibt Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet innovativer, anwendungsorientierter Informations-, Automatisierungs- und Systemtechnik. Für das IAI schafft der Neubau die räumlichen Voraussetzungen für die inhaltliche Neuausrichtung eines Teils des Instituts hin zum Schwerpunkt Energieinformatik. „In der 250 Quadratmeter großen Technikumhalle werden wir die Nutzung regenerativer Energien, Energiespeicher und prototypische Automatisierungslösungen in den Forschungsbereichen Schlüsseltechnologie und Energie aufbauen und testen“, so Professor Dr.-Ing. Georg Bretthauer, einer der beiden Institutsleiter des IAI.


Das Programm der Eröffnung:
10:30 Uhr     Begrüßung
                     Prof. Dr. Detlef Löhe, Vizepräsident für Forschung und Information des KIT

10:40 Uhr     Bedeutung des Neubaus für die Institute
                     Prof. Dr. Hannes Hartenstein, Geschäftsführender Direktor des SCC


10:50 Uhr     Historie des Gebäudes
                     Prof. Dr.-Ing. Georg Bretthauer, Leiter des
                     Instituts für Angewandte Informatik / Automatisierungstechnik

11:00 Uhr     Informationen zum Gebäude und Bauablauf
                     Reinhard Subbert, Leiter des Bau- und Projekt-managements des KIT

11:10 Uhr:    Imbiss

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieurs-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 26.000 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

lg, 11.05.2012

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