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Presseinformation 062/2012

Signalverarbeitung ohne Grenzen

Neue Helmholtz International Research School for Teratronics verbindet Photonik und Elektronik/ Eröffnung am 3. Mai
Hochleistungsrechenzentrum: Künftig werden teratronische Systeme unter  anderem die Echtzeitverarbeitung von großen Informationsströmen mit  Datenraten von mehreren Terabit/Sekunde ermöglichen. (Foto: Markus Breig, KIT)
Hochleistungsrechenzentrum: Künftig werden teratronische Systeme unter anderem die Echtzeitverarbeitung von großen Informationsströmen mit Datenraten von mehreren Terabit/Sekunde ermöglichen. (Foto: Markus Breig, KIT)

Die Grenzen zwischen elektronischer und optischer Signalverarbeitung werden fließend und eröffnen neue Chancen – dies erfordert einen neuen Ansatz in Forschung und Lehre: Teratronik verbindet Elektronik, Photonik und Nanotechnologie. Dadurch werden Signalübertragung in höchsten Frequenzen und attraktive Datenübertragungsraten möglich. Diesen Ansatz verfolgt die neue Helmholtz International Research School for Teratronics (HIRST). Am Donnerstag, 3. Mai, um 14 Uhr wird die Graduierten Schule am KIT offiziell eröffnet.
 

In der Arbeit der Helmholtz International Research School for Teratronics verschmelzen die Disziplinen Physik, Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau. Teratronik erfasst das ganze elektromagnetische Spektrum von Gamma-Strahlung bis hin zu Terahertz- und Millimeterwellen, um sie in dreidimensionalen, nano- und mikrotechnologischen Strukturen zu verarbeiten. So lassen sich neue, photonisch-elektronische Bauteile entwickeln, die mit höchsten Bitraten und Frequenzen im Terabit/Sekunde- oder Terahertz-Bereich arbeiten.
 
Die Graduiertenschule entspricht mit ihrem Ausbildungskonzept einem wachsenden Bedarf in Wissenschaft und Industrie: Gefragt sind Experten, die in der Lage sind, in den intradisziplinären Themenfeldern Anwendungen für Medizintechnik, Sensorik‐ und Sicherheitstechnik, Kommunikation und Energietechnik zu erforschen.
 
Die Doktorandenausbildung im Helmholtz-Kolleg verbindet grundlegende physikalische Prinzipien teratronischer Bauteile, materialwissenschaftliche Verfahren zur Realisierung dieser Bauteile, ingenieurwissenschaftliche Aspekte der Systemintegration und anwendungsspezifische Fragen, etwa aus der Medizintechnik und der Informationstechnik. HIRST ist eine gemeinsame Ausbildungsplattform mehrerer Institute des KIT. Mit dem operativen Management ist das International Department beauftragt.
 
 
Opening Ceremony
Thursday, May 3, 2012 14:00
KIT-Campus South, Lecture Hall NTI (Building 30.10)
 
14:00    Welcome & Coordinator Speech
    Professor Jürg Leuthold, Institute of Photonics and
    Quantum Electronics/Institute for Microstructure
    Technology, KIT
14:20    Scientific Talk I:
    Integrated Circuits for Industrial Wireless Sensing
    Applications
    Professor Robert Weigel, Friedrich-Alexander Universität
    Erlangen-Nürnberg, Chair for Technical Electronics
15:00    Scientific Talk II:
    Terahertz Sensors for Space and Sub-orbital Radio
    Observatories
    Dr. Alexander Karpov, California Institute of Technology
16:00    Reception

 

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) verbindet seine drei Kernaufgaben Forschung, Lehre und Innovation zu einer Mission. Mit rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 25 000 Studierenden ist das KIT eine der großen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas.

KIT – Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft

or, 26.04.2012

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