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Presseinformation 175/2011

Eucor-Medaille für Tomi Ungerer

Auszeichnung für besondere Verdienste um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit - Festakt am KIT
Zeichnung: Tomi Ungerer
Zeichnung: Tomi Ungerer

Eucor, die Europäische Konföderation der Oberrheinischen Universitäten, verleiht 2011 erstmals eine Eucor-Medaille an eine herausragende Persönlichkeit, die sich besonders um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit verdient gemacht hat. Die Auszeichnung erhält der Künstler Tomi Ungerer. Bei einem Festakt am Montag, 5. Dezember, um 18 Uhr im Audimax (KIT-Campus Süd) überreicht KIT-Präsident Professor Horst Hippler im Rahmen seiner Eucor-Präsidentschaft die Medaille. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind dazu herzlich eingeladen.
 
An die Laudatio und die Verleihung der Medaille sowie eine Ansprache von Tomi Ungerer schließt sich ein Festvortrag an: Professor Frank Schultmann vom Deutsch-Französischen Institut für Umweltforschung (DFIU) des KIT spricht über die deutsch-französische Zusammenarbeit in der Umweltforschung. Dabei stellt er erfolgreich abgeschlossene sowie derzeit laufende Forschungsprojekte im Oberrheingraben vor und erläutert zukünftige Perspektiven.
 
„Die Mitglieder des Eucor-Verbundes haben einstimmig beschlossen, für die bessere Sichtbarkeit von besonderen und langjährigen Verdiensten um die deutsch-schweizerisch-französischen Beziehungen eine Ehrung auszuloben. Mit Tomi Ungerer als dem ersten Preisträger haben wir eine sehr vielseitig engagierte und hochgeschätzte Persönlichkeit gefunden. Darüber freue ich mich auch persönlich sehr“, sagt Professor Horst Hippler anlässlich der Verleihung der ersten Eucor-Medaille. Tomi Ungerer, der am 28. November seinen 80. Geburtstag feiert, ist Grafiker, Illustrator und Schriftsteller. Geboren in Straßburg, sieht er sich als überzeugter Europäer. Auch sein Werk kennt keine Grenzen und ist an Vielfalt kaum zu überbieten: Mit Kinderbuch-Illustrationen, Werbegrafiken, politischen Karikaturen und satirischen Plakaten hat er sich einen Namen gemacht. Tomi Ungerer stammt aus einer Uhrmacherfamilie. Als junger Mann reiste er quer durch Europa und veröffentlichte erste Zeichnungen im „Simplicissimus“. Mitte der 1950er-Jahre ging er nach New York. Nach einigen Jahren auf einer Farm im kanadischen Nova Scocia kehrte er nach Europa zurück. Heute lebt Tomi Ungerer mit seiner Familie im Südwesten Irlands und in Straßburg. In seiner Heimatstadt befindet sich seit 2007 das „Musée Tomi Ungerer – Centre International de l‘Illustration“.
 
Die Europäische Konföderation der Oberrheinischen Universitäten Eucor, gegründet 1989, bildet ein deutsch-französisch-schweizerisches Meta-Netzwerk. Ziele von Eucor sind, Kooperationen der Mitgliedsuniversitäten in Forschung und Lehre, Verwaltung, Kultur und Sport zu fördern sowie die Mobilität der Studierenden zu unterstützen. Mit rund 103 000 Studierenden sowie mehr als 11 000 Lehrenden und Forschenden stellen die Eucor-Universitäten den Hauptteil des Forschungs- und Lehrpotenzial der Trinationalen Metropolregion Oberrhein. Seit seiner Gründung im Jahre 1989 gehören dem Eucor-Verbund neben dem Karlsruher Institut für Technologie die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, die Universität Basel, die Université de Strasbourg sowie die Université de Haute-Alsace Mulhouse-Colmar an.
 
 
 
Programm des Eucor-Festakts am 5. Dezember, 18:00 Uhr, Audimax
 
Musikalischer Auftakt
 
Begrüßungsansprache durch den Eucor-Präsidenten
 
Grußwort aus dem Land Baden-Württemberg
 
Grußwort aus dem Elsass
 
Grußwort aus der Schweiz
 
Laudatio und Verleihung der Eucor-Medaille an Tomi Ungerer durch Präsident Professor Horst Hippler
 
Ansprache Tomi Ungerer
 
Festvortrag: „Deutsch-Französische Umweltforschung im Oberrheingraben – Beispiele und Perspektiven“
Professor Frank Schultmann, Deutsch-Französisches Institut für Umweltforschung des KIT
 
Musikalischer Ausklang
 
Empfang
 
 

 

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Thematische Schwerpunkte der Forschung sind Energie, natürliche und gebaute Umwelt sowie Gesellschaft und Technik, von fundamentalen Fragen bis zur Anwendung. Mit rund 9400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter mehr als 6000 in Wissenschaft und Lehre, sowie 24 500 Studierenden ist das KIT eine der größten Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

or, 29.11.2011

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