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Presseinformation 156/2011

KIT und Universität Heidelberg kooperieren

Aufbau der „Heidelberg Karlsruhe Research Partnership“ als gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung
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Unterzeichnung des Kooperationsvereinbarung: Prof. Bernhard Eitel (Rektor, Universität Heidelberg), Prof. Detlef Löhe (Vizepräsident Forschung und Information, KIT), Prof. Horst Hippler (Präsident, KIT) (v.l.n.r.) (Foto: Universität Heidelberg)

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Universität Heidelberg haben am heutigen Donnerstag (27. Oktober)  eine  Partnerschaft für eine strategische Kooperation in der Forschung geschlossen, um die bewährte Zusammenarbeit in verschiedenen Forschungsgebieten zu intensivieren. Dazu gründen sie eine gemeinsam getragene wissenschaftliche Einrichtung, die „Heidelberg Karlsruhe Research Partnership“. Eine entsprechende Rahmenvereinbarung unterzeichneten in Heidelberg der Präsident des KIT, Professor Horst Hippler und der Rektor der Ruperto Carola, Professor Bernhard Eitel.

Wie Professor Eitel erläutert, sollen gezielt die jeweils spezifischen Kompetenzen von Wissenschaftlern der Universität Heidelberg und des Karlsruher Instituts für Technologie zusammengeführt werden, um in wegweisenden Arbeitsfeldern eine kritische Masse für international sichtbare Spitzenforschung zu erreichen. „Für die ‚Heidelberg Karlsruhe Research Partnership‘ schlagen wir in vier Themenfeldern strategische Brücken, um die potenziellen Synergien beider Einrichtungen bestmöglich auszuschöpfen“, so Professor Hippler.

Das Karlsruher Institut für Technologie und die Universität Heidelberg arbeiten bereits seit Jahren auf vielfältigen wissenschaftlichen Gebieten erfolgreich zusammen. „Beide Partner verbinden dabei ihre verschiedenartigen Ausrichtungen im Sinne einer beiderseitigen Bereicherung und Ergänzung ihrer Aufgaben- und Tätigkeitsfelder“, wie es in der jetzt unterzeichneten Vereinbarung heißt. Mit der „Heidelberg Karlsruhe Research Partnership“ wollen die Ruperto Carola und das KIT diese Zusammenarbeit in einer institutionalisierten Form strukturell noch enger verknüpfen und weiter ausbauen.

Zu den strategischen Brücken gehören die beiden Forschungsbe-reiche Organische Elektronik sowie Synthetische Biologie. Darüber hinaus geht es um zentrale Fragen von Natur, Technik und Gesellschaft mit einem Fokus in der Technikfolgenabschätzung sowie das Arbeitsfeld Medizin und Technik für die Gesundheit mit einem Schwerpunkt auf translationaler Medizintechnik. Eine weitere Aufgabe ist die verstärkte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Die Einrichtung der „Heidelberg Karlsruhe Research Partnership“ wird von einem gemeinsamen Direktorium geleitet und durch ein Research Board unterstützt. Nach einer Aufbauphase bis zum Februar 2012 sollen vom Mai kommenden Jahres an die ersten Projekte initiiert werden.

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieurs-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 26.000 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

lg, 27.10.2011

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