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Presseinformation 071/2011

Ehrendoktorwürde für KIT-Präsident Hippler

Die École nationale supérieure d’arts et métiers (ENSAM) im Hochschulverbund ParisTech zeichnet Professor Horst Hippler für sein Engagement um die deutsch-französischen Beziehungen aus
Verleihung der Ehrendoktorwürde (v.l.):der Würdenträger Prof.Horst Hippler  und Prof. Jean-Paul Hautier, Generaldirektor  École nationale supérieure  d’arts et métiers. (Foto: Arts et Métiers ParisTech – Communications Office)
Verleihung der Ehrendoktorwürde (v.l.):der Würdenträger Prof.Horst Hippler und Prof. Jean-Paul Hautier, Generaldirektor École nationale supérieure d’arts et métiers. (Foto: Arts et Métiers ParisTech – Communications Office)

Wissenschaftlicher Austausch muss international sein – dafür setzt sich der Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), Professor Horst Hippler, seit vielen Jahren ein. Für seine langjährigen Verdienste in der deutsch-französischen Zusammenarbeit der Hochschulen erhält er nun die Ehrendoktorwürde der ENSAM im ParisTech-Verbund. Dabei wird insbesondere sein Engagement für die Beförderung der Zusammenarbeit von Karlsruhe mit der ENSAM beziehungsweise den ParisTech-Hochschulen gewürdigt.

ParisTech vergibt die Ehrendoktorwürde in diesem Jahr zum ersten Mal als Hochschulverbund. „Es ist nicht nur für den ParisTech-Verbund der Pariser Grandes Écoles eine Premiere, diese spezielle Ehrendoktorwürde zu verleihen. Auch für mich selbst ist es die erste Würdigung dieser Art. Über die Auszeichnung freue ich mich besonders, weil ich mich seit Jahren nicht nur als Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie, sondern auch persönlich mit Frankreich sehr verbunden fühle“, sagte Professor Hippler in seiner Dankesrede. Hippler betonte außerdem, dass die Auszeichnung für ihn ein Ansporn zur Fortführung seiner Arbeit sei. Die Laudatio hielt Professor Godefroy Kugel, Direktor der ENSAM und Beirat der Deutsch-Französischen Initiative (DeFi) am KIT.

Die internationale Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung und Lehre „mit Blick über den Tellerrand“ hat für Professor Horst Hippler, Jahrgang 1946, insbesondere vor dem Hintergrund seiner Biographie Bedeutung: Nach seinem Physikstudium in Göttingen wechselte er in die französische Schweiz an die Ecole Polytechnique in Lausanne, wo er sich zum Dr. sc. tech. promovierte. Nach seiner Habilitation in Göttingen wurde Hippler 1993 auf ein Ordinariat in physikalischer Chemie nach Karlsruhe berufen. 1998 arbeitete er ein Jahr als Gastprofessor an der Université de Lille 1.

2002 wurde Professor Hippler zum Rektor der früheren Universität Karlsruhe (TH) gewählt. Das Engagement Karlsruhes in der European Confederation of the upper-Rhine universities (EUCOR) führte er erfolgreich fort. Nach 2002/2003 übernahm er für 2010/2011 bereits zum zweiten Mal die jährlich wechselnde Präsidentschaft in diesem Hochschulverbund. Von 2002 bis 2004 engagierte sich Hippler aktiv im Koordinationskommittee der Deutsch-Französischen Hochschule: Seit 2006 vertritt er die Hochschulrektorenkonferenz im Hochschulrat der Deutsch-Französischen Hochschule. Sein Engagement für die Vernetzung des KIT mit französischen Hochschulen trug neben der engen Zusammenarbeit mit der ENSAM in der erfolgreichen Etablierung von Kooperationen des KIT mit dem Institut national des sciences appliquées (INSA) de Lyon und dem Institut polytechnique de Grenoble Früchte.

 

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Thematische Schwerpunkte der Forschung sind Energie, natürliche und gebaute Umwelt sowie Gesellschaft und Technik, von fundamentalen Fragen bis zur Anwendung. Mit rund 9400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter mehr als 6000 in Wissenschaft und Lehre, sowie 24 500 Studierenden ist das KIT eine der größten Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

sk, 06.05.2011

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