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Monika Landgraf
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Presseinformation 002/2011

Die Zukunft nach der Kohle

Vortragsreihe „Nachhaltigkeit hautnah“ startet am 12. Januar – Themenschwerpunkt ist die „Post Carbon Future“
Was kommt nach den fossilen Energieträgern? Fragen wie diese beleuchtet die Vortragsreihe „Nachhaltigkeit hautnah“ am KIT (Foto: photocase.de)
Was kommt nach den fossilen Energieträgern? Fragen wie diese beleuchtet die Vortragsreihe „Nachhaltigkeit hautnah“ am KIT (Foto: photocase.de)

Kohle, Öl und Erdgas waren Grundlagen des Industriezeitalters. Dieses geht zu Ende – und angesichts des Klimawandels gilt für Wirtschaft, Politik und Forschung, Wege in eine „Post Carbon Future“ zu finden. Diese steht im Mittelpunkt der Vortragsreihe „Nachhaltigkeit hautnah“, welche die Schule der Nachhaltigkeit organisiert, eine Initiative des House of Competence (HoC) und des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am KIT. Auftakt ist am Mittwoch, 12. Januar, um 18 Uhr.

Die Reihe beginnt mit einem einführenden Vortrag zum Einfluss der kohlenstoffbasierten Wirtschaftsweise auf das Klima. Danach beleuchtet die Reihe jeweils mittwochs unterschiedliche Aspekte einer Gesellschaft, die sich in mehrerlei Hinsicht einem Klimawandel ausgesetzt sieht, beziehungsweise sich ihm unterzieht: Können beispielsweise großtechnische Lösungen wie das Geo- oder Climate Engineering die gewohnte Lebensweise sicherstellen? Welche Instrumente braucht die Klimapolitik? Was bedeutet es für Unternehmen bereits heute, sich von einem Wirtschaften auf der Basis fossiler Energieträger zu verabschieden?

Die insgesamt sechs Vorträge richten sich an die interessierte Öffentlichkeit und finden ab dem 12. Januar jeweils mittwochs von 18 bis 19.30 Uhr, am Campus Süd, Otto-Ammann-Platz 1 statt (Gebäude 10.81, Hörsaal 59). Der Eintritt ist frei.


Das Programm der Vortragsreihe „Post Carbon Future“:

12. Januar
Die Bedeutung des Kohlendioxids für das Klima
Dr. Christina Endler, Süddeutsches Klimabüro

26. Januar
Climate Engineering als rettender Strohhalm?
Professor Armin Grunwald, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse, KIT

02. Februar
Von den Zielen zum Handeln – Instrumente für eine ambitionierte Klimapolitik
Damian Ludewig, Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V.

09. Februar
High-Tech und Improvisationsarchitektur – Entwurfs- und Planungsstrategien in der Post-Oil City
Dr. Valérie Hammerbacher, Institut für Auslandsbeziehungen

16. Februar
Business beyond Growth – Unternehmen auf dem Weg in die Post Carbon Future
Dr. André Reichel, Universität Stuttgart

23. Februar
Internationale Bauausstellung IBA Hamburg – Klimaschutzkonzept ‚Erneuerbares Wilhelmsburg‘

Karsten Wessel, Internationale Bauausstellung IBA Hamburg GmbH

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieurs-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 26.000 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

le, 11.01.2011

Weiterer Kontakt:

Margarete Lehné
Pressereferentin
Tel.: +49 721 608-48121
Fax: +49 721 608-45681
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