Home | english | Impressum | Sitemap | Intranet | KIT
Presseinformation 129/2010

Vernetzte Lehre im Kompetenzverbund Elektrochemie

KIT und Universität Gießen gestalten Auftakt zu standortübergreifender Veranstaltungsreihe
Szene aus einer Vorlesung. Der Kompetenzverbund Elektrochemie lässt solche Lehrveranstaltungen per Video live an mehrere Universitäten und Forschungseinrichtungen übertragen. (Foto: KIT)
Szene aus einer Vorlesung. Der Kompetenzverbund Elektrochemie lässt solche Lehrveranstaltungen per Video live an mehrere Universitäten und Forschungseinrichtungen übertragen. (Foto: KIT)

Mit dem Wintersemester 2010/11 hat ein ambitioniertes Unterrichtsprojekt von neun Universitäten und Forschungseinrichtungen im südlichen Bereich des nationalen „Kompetenzverbunds Elektrochemie“ begonnen: In einem zweijährigen Rhythmus organisieren die beteiligten Einrichtungen standortübergreifende Vorlesungen und Seminare, die per Video live übertragen werden. Den Auftakt gestalten in diesem Semester das KIT und die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU).
 
Mehrere Wissenschaftler des KIT bieten eine Vorlesung über „Charakterisierungsmethoden und Modellierung in der Batterieforschung“ an. Professor Jürgen Janek von der JLU hält eine Vorlesung über „Angewandte Elektrochemie“ (Applied Electrochemistry – Basis of Advanced Physico-Chemical Technologies). Ein an allen beteiligten Standorten installiertes Videokonferenzsystem vernetzt Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter in Hörsälen und Unterrichtsräumen zu einem digitalen Auditorium, das auch während der Veranstaltung nahezu barrierefrei mit dem jeweiligen Dozenten kommunizieren kann.
 
Der Aufbau des Kompetenzverbunds Elektrochemie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in den Jahren 2009 bis 2011 mit rund 35 Millionen Euro gefördert. Davon entfallen 21,8 Millionen Euro auf den südlichen Bereich. Am südlichen Teil des Verbundes sind die folgenden Einrichtungen beteiligt:
•    Technische Universität (TU) Darmstadt
•    Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW)
•    Technische Universität Freiberg
•    Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU)
•    Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
•    Max-Planck-Institut für Festkörperforschung Stuttgart
•    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt Stuttgart (DLR)
•    Zentrum für Solarenergie und Wasserstoffforschung Ulm (ZSW)
•    Universität Ulm
 
Die Koordination des südlichen Teils des Verbunds liegt bei Professor Horst Hahn, Direktor des Instituts für Nanotechnologie des KIT. Sprecher ist Professor Werner Tillmetz (ZSW Ulm).  Das Ausbildungsprogramm wird von Professor Bernd Smarsly und Professor Jürgen Janek (beide JLU) koordiniert. Für die technische Leitung des Projekts ist Professor Karsten Albe (TU Darmstadt) verantwortlich.

 

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Thematische Schwerpunkte der Forschung sind Energie, natürliche und gebaute Umwelt sowie Gesellschaft und Technik, von fundamentalen Fragen bis zur Anwendung. Mit rund 9400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter mehr als 6000 in Wissenschaft und Lehre, sowie 24 500 Studierenden ist das KIT eine der größten Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

or, 28.10.2010
Das Foto kann in druckfähiger Qualität angefordert werden unter: presseEdk4∂kit edu oder +49 721 608-47414. Die Presseinformation steht auch als PDF-Datei zur Verfügung.