Home  | Leichte Sprache | Impressum | Datenschutz | Sitemap | Intranet | KIT
Presseinformation 076/2010

Für eine lebenswerte Umwelt

Das KIT-Zentrum Klima und Umwelt stellt seine Forschung im Karlsruher Rathaus der Öffentlichkeit vor
Gase aus dem Untergrund haben großen Einfluss auf das Klima und die Umwelt  unseres Planeten (Foto: Claudia Gallert)
Gase aus dem Untergrund haben großen Einfluss auf das Klima und die Umwelt unseres Planeten (Foto: Claudia Gallert)

Der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull hat jüngst vor Augen geführt, wie stark der Mensch auch und gerade im 21. Jahrhundert von Klima- und Umweltphänomenen abhängig ist. Mit der Erforschung entsprechender Phänomene und dem Umgang mit diesen befasst sich das Zentrum Klima und Umwelt am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Am Mittwoch, 30. Juni 2010 um 18.30 Uhr stellt das Zentrum seine Arbeit  in der Reihe „KIT im Rathaus“ der Öffentlichkeit vor.

Der Eintritt zur Veranstaltung, die im Bürgersaal des Karlsruher Rathauses stattfindet, ist frei. Eingeladen sind interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie auch Schülerinnen und Schüler, die sich über ein Studium informieren möchten. Der anschließende Empfang bietet Gelegenheit zu einem weiteren Austausch. Vom 28. Juni bis 1. Juli wird zudem eine Ausstellung im Foyer des Rathauses über die Forschung des KIT-Zentrums Klima und Umwelt informieren.

Die Lebensbedingungen auf der Erde sind stärker als je zuvor Veränderungen unterworfen, die durch Klima- und Umweltwandel sowie demographische, ökonomische und technische Entwicklungen hervorgerufen werden. Dies wirkt sich auf Verfügbarkeit und Qualität von Wasser, Luft und Nahrung aus. Die Klima- und Umweltforschung steht damit vor großen Herausforderungen, denn gegenwärtig geht es nicht mehr allein darum, die Ursachen von Umweltproblemen zu beseitigen, sondern zunehmend auch um die Anpassung an veränderte natürliche sowie vom Menschen geprägte Umweltverhältnisse. Das KIT-Zentrum Klima und Umwelt erschließt grundlegendes Wissen über die beteiligten Prozesse und ihre Interaktion auf lokaler, regionaler und globaler Ebene. Ebenso befasst sich das KIT-Zenturm Klima und Umwelt mit den klimatischen, ökologischen und wirtschaftlichen Folgen und ermittelt darauf aufbauend geeignete Strategien der Anpassung.

Die Veranstaltung „KIT im Rathaus“ ist Bestandteil der Öffentlichen Wissenschaft am Karlsruher Institut für Technologie und wird vom ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am KIT koordiniert.


Programm:

Grußworte
Margret Mergen
Erste Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe
Dr.-Ing. Peter Fritz
Vizepräsident für Forschung und Innovation, KIT

Das KIT-Zentrum Klima und Umwelt stellt sich vor
Prof. Dr. Christoph Kottmeier
Wissenschaftlicher Sprecher des KIT-Zentrums Klima und Umwelt, Leiter des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung – Forschungsbereich Troposphäre

Erdbeben, Vulkanausbrüche, Tsunamis – kann Forschung am KIT zur Bewältigung von Naturkatastrophen beitragen?
Prof. Dr. Friedemann Wenzel
Leiter des Geophysikalischen Instituts, Sprecher des CEDIM (Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology)

Satellitenmission ENVISAT – globale Erforschung der Atmosphäre
Prof. Dr. Herbert Fischer
Institut für Meteorologie und Klimaforschung – Atmosphärische Spurenstoffe und Fernerkundung

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 25 100 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

lg, 23.06.2010