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Presseinformation 17/2008

Neuer Stiftungslehrstuhl für Bahnsystemtechnik

Bombardier Transportation stiftet Lehrstuhl und die Verkehrsbetriebe Karlsruhe stellen Infrastruktur für Forschungsprojekte zur Verfügung

Bombardier Transportation und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben die Einrichtung einer Stiftungsprofessur für Bahnsystemtechnik an der Fakultät für Maschinenbau vereinbart. Der Weltmarktführer für Schienenverkehrstechnik unterstützt damit über zehn Jahre die anwendungsnahe Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Bahnsystemtechnik und der dazu gehörigen Komponenten.


Auch die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) GmbH engagieren sich bei diesem Projekt. Durch die Zusammenarbeit soll das Wissen auf dem Gebiet der Bahnsystemtechnik mittels Diplom- oder Promotionsarbeiten erweitert werden. In einer fachlichen Zusammenarbeit nutzen die Verkehrsbetriebe Karlsruhe und das KIT Räume, Geräte und Einrichtungen der beiden Partner wechselseitig. So ist vorgesehen, dass die VBK der Universität Karlsruhe Hallenflächen im Betriebshof Ost zur Verfügung stellt, in denen sie Versuche durchführen können.

Am neuen Lehrstuhl sollen künftig industrie- oder öffentlich geförderte Forschungs- und Entwicklungsvorhaben umgesetzt werden. Auch Schulungen und Weiterbildungen für im Berufsleben stehende Ingenieure bietet der Lehrstuhl an. Die Forschungsfelder reichen von mechatronischen Systemen, Energiemanagement und Wartungskonzepten bis hin zum Fahrzeugkomfort und sicherem Fahren. „Diese Stiftungsprofessur rundet bei uns den Bereich Verkehrstechnik hervorragend ab. Dadurch sind wir auf dem Gebiet des Schienenverkehrs in Forschung und Lehre sehr gut aufgestellt“, so Rektor Horst Hippler.

Bombardier Transportation und die Verkehrsbetriebe Karlsruhe leisten damit einen Beitrag zum Aufbau des künftigen Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), das für das in der Exzellenzinitiative ausgezeichnete Zukunftskonzept eine zentrale Rolle spielte. Im KIT werden die Universität und das Forschungszentrum Karlsruhe Forschungsprojekte gemeinsam strukturieren und strategisch planen.

Nach der im Dezember 2007 erfolgten Gründung eines „Bombardier Center of Competence for Railway Systems Engineering and Integration“ an der TU Dresden entsteht mit dem Lehrstuhl eine weitere Kooperationsplattform für Forschung, Lehre, Ausbildung und Wissenstransfer. Erste Projekte starten nach Abschluss des zurzeit laufenden Berufungsverfahrens für den Stiftungs-Lehrstuhl.

„Wir freuen uns, mit dem KIT einen weiteren führenden Forschungs- und Ausbildungspartner auf dem Gebiet der Bahntechnik gefunden zu haben“, betonte Wolfgang Tölsner, Chief Operating Officer von Bombardier Transportation. „Mit der Stiftungsprofessur wollen wir gezielt hochkarätige und praxisnahe Forschung unterstützen und dabei natürlich auch die Innovationsführerschaft und Attraktivität von Bombardier als Arbeitgeber in der akademischen Welt herausstellen.“

„Die Kooperation ist für beide Partner sehr nützlich. Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe profitieren von neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Wissenschaft am KIT während wir umgekehrt durch das Bereitstellen von Infrastruktur angehende junge Wissenschaftler in der Praxis unterstützen können“, sagt Dr. Walter Casazza, Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Karlsruhe.


Im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gehen die Universität Karlsruhe und das Forschungszentrum Karlsruhe zusammen. Gemeinsam arbeiten hier 8000 Beschäftigte mit einem jährlichen Budget von 700 Millionen Euro.

Mit KIT entsteht eine Institution international herausragender Forschung und Lehre in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. KIT soll Attraktionspunkt für die besten Köpfe aus der ganzen Welt werden, neue Maßstäbe in Lehre und Nachwuchsförderung setzen und das führende europäische Zentrum in der Energieforschung bilden. Im Bereich der Nanowissenschaften will KIT eine weltweit führende Rolle einnehmen. Ziel von KIT ist es, einer der wichtigsten Kooperationspartner für die Wirtschaft zu sein.

zk, 17.04.2008

zk, 17.04.2008