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KIT koordiniert EU-Projekt "H2FC" zum Thema Wasserstoff

Europäisches Infrastruktur-Netzwerk zu Wasserstofftechnologien: Das Institut für Kern- und Energietechnik (IKET) am KIT koordiniert das Infrastrukturprojekt "H2FC", das die Europäische Kommission für vier Jahre mit acht Millionen Euro fördert.

In dem Projekt bündeln 19 Partner aus ganz Europa ihr Know-how zum Thema Wasserstoff und wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen.

"Bei diesen Technologien gibt es noch viele Detailfragen zu klären, das reicht beispielsweise vom grundsätzlichen Verhalten von Wasserstoff unter extremen Bedingungen, dem Langzeitverhalten der Brennstoffzellen über die Wasserstoffherstellung, die Entwicklung von Speichermaterialien und Tanksystemen bis zu wirklichkeitsnahen Systemtests", fasst Koordinator Olaf Jedicke die Forschungsbereiche des Projekts zusammen.

Um die dafür erforderlichen Versuche an den bestmöglichen Einrichtungen durchführen zu können, vernetzt H2FC die entsprechenden Forschungsinfrastrukturen in Europa. Die Wissenschaftler des KIT arbeiten dabei vor allem an Wasserstoffspeichermaterialien, an der Wasserstoffsicherheit, der Simulation und Modellierung von Versagensmechanismen sowie an Testständen für Brennstoffzellen und Anlagen zur Bereitstellung von Wasserstoff (Elektrolyseure).

Die über das Projekt vernetzten Versuchsanlagen sollen auch kleinen und mittelständischen Unternehmen, Nachwuchswissenschaftlern und kleinen Forschergruppen offen stehen. Neben der Verbesserung vorhandener Infrastrukturen geht es in H2FC auch um den Aufbau eines "Cyber-Laboratory", das künftig Daten zur Wasserstoffsicherheit, -speicherung und -nutzung öffentlich bereitstellen soll.


del, 02.02.2012