Karlsruher Institut für Technologie

Fördererfolge für die Lehre am KIT

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst fördert Verbundprojekt „digiLAB – digitalisiertes Lernen in der Lehramtsausbildung“ des KIT
Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg fördert digitalisiertes Lernen in der Ausbildung von angehenden Lehrkräften am KIT. (Foto: HoC/ZML, KIT)

Die rasant fortschreitende Digitalisierung mit ihren neuen technischen Möglichkeiten beeinflusst das Privatleben, aber auch den Ausbildungssektor. Lehramtsstudierende so zu qualifizieren, dass sie Schülerinnen und Schüler zeitgemäß und medienkompetent für technische Fragen und Berufe begeistern können: Das ist Ziel des Projekts „digiLAB – digitalisiertes Lernen in der Lehramtsausbildung“, in dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Institute für Produktentwicklung und für Sport und Sportwissenschaft des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zusammen mit dem Zentrum für Lehrerbildung angehende Lehrkräfte unterstützen.

Die Forschenden entwickeln und evaluieren digitale Lernkontexte in den Bereichen Naturwissenschaft und Technik sowie Sport. Dazu nutzen sie reale und virtuelle Lernumgebungen, die im Rahmen des durch die „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ geförderten Projekts „digiMINT“ (digitalisiertes Lernen in der MINT-Lehrer*innenbildung) am Zentrum für Lehrerbildung des KIT seit März 2020 entwickelt werden. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg fördert „digiLAB“ die nächsten drei Jahre mit bis zu 353 000 Euro.

Weitere Unterstützung aus Fonds „Erfolgreich Studieren“

Eine weitere Förderung erhält das KIT für die Projekte „Studienlotsen, Mentoren und entschleunigte Studienpläne“ sowie „Betreuung, Pflege und Weiterentwicklung der Online-Angebote des MINT-Kollegs Baden-Württemberg“, die das baden-württembergische Wissenschaftsministerium bereits von 2016 bis 2020 aus dem Fonds „Erfolgreich Studieren in Baden-Württemberg“ (FESt-BW) unterstützt. Nun wurden die Maßnahmen des KIT in den Förderlinien „Studienstart“ und „Lehr- und Lernlabore“ über den ursprünglichen Förderzeitraum hinaus teilweise verstetigt. Dafür werden vier Personalstellen sowie rund 50 000 Sachmittel bereitgestellt. Die Förderung aus dem insgesamt 100 Millionen Euro umfassenden Fonds soll dazu beitragen, den Studienerfolg zu verbessern und die Zahl der Studienabbrüche zu verringern.  

ase, 30.11.2020