Karlsruher Institut für Technologie

Klima und Corona: Neue Videoserie des Deutschen Klima-Konsortiums

Klimaforscher vom KIT spricht über die Auswirkungen der Coronakrise auf die Luftverschmutzung über China
Bewölkter Himmel
Welche Auswirkungen die Coronakrise auf das Klima und die Klimaforschung hat, erläutern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer neuen Videoreihe des Deutschen Klima-Konsortiums. (Foto: Markus Breig, KIT)

Auf Satellitenbildern der NASA konnte man im Frühjahr 2020 einen deutlichen Rückgang der Luftverschmutzung über China beobachten. Verantwortlich waren der Ausbruch des Coronavirus und die entsprechenden Einschränkungen in Verkehr und Industrieproduktion. Auch die Forschenden am Institut für Meteorologie und Klimaforschung (IMK) des KIT interessieren sich für dieses „natürliche Experiment“ und arbeiten daran, die Reduktion der Luftverschmutzung genau zu quantifizieren.

„Die Herausforderung dabei ist, dass die Konzentration und Verteilung von Partikeln in der Atmosphäre nicht nur von lokalen Emissionen abhängig ist“, erläutert der Klimaforscher Hendrik Andersen vom IMK. Vielmehr werde der genaue Effekt auch von der Wettersituation oder geografischen Gegebenheiten maßgeblich beeinflusst.

Wie es gelang, menschliche und natürliche Faktoren auseinanderzuhalten erläutert Andersen in einer Folge der Videoserie „Real Science, Real Talk – Wissenschaft zu Klima und Corona“, die das Deutsche Klima-Konsortium (DKK) produziert hat. Die neue Videoreihe startete am 12. Oktober und beleuchtet unterschiedliche Aspekte dieses Themas in 18 Folgen. Bis zum 4. November erscheint an jedem Wochentag ein neues Video der Serie auf dem YouTube-Kanal des DKK.

mfr, mhe, 21.10.2020