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Betriebliche Ausbildung ausgezeichnet

Beim bundesweiten Wettbewerb „Berufsbildung ohne Grenzen“ punktete das KIT mit Auslandsoptionen für seine Auszubildenden. Vorgestern wurden die Preise in Berlin übergeben.
Christine von Vangerow, Vizepräsidentin des KIT, mit ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer, lks., und Dr. Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer DIHK (Foto: BMWi/Susanne Eriksson)
Ausgezeichnet: Christine von Vangerow, Vizepräsidentin des KIT, nahm in Berlin die Siegerurkunde entgegen (mit ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer, lks., und Dr. Achim Dercks, DIHK) (Foto: BMWi/Susanne Eriksson)

Gemeinsam mit neun weiteren Betrieben zählt das KIT zu den Gewinnern des bundesweiten Unternehmenspreises „Berufsbildung ohne Grenzen“. In dem vom gleichnamigen Netzwerk in Kooperation mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie erstmals veranstalteten Wettbewerb wurden Ausbildungsbetriebe gesucht, die Praktika ihrer Auszubildenden im Ausland in besonderem Maße fördern.

Unter 62 teilnehmenden Unternehmen konnte sich das KIT – als einzige Einrichtung aus Baden-Württemberg – unter den besten zehn platzieren. Am 17. Oktober wurden die Gewinner des Wettbewerbs vom stellvertretenden Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) Dr. Achim Dercks und vom Präsidenten des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) Hans Peter Wollseifer ausgezeichnet. An der festlichen Veranstaltung im Bundeswirtschaftsministerium zu Berlin wirkten auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sowie die Gattin des Bundespräsidenten Elke Büdenbender mit.

„Junge Menschen erstklassig und umfassend auf die Arbeitswelt vorzubereiten ist unser Anspruch nicht nur in der universitären Lehre, sondern auch in der betrieblichen Ausbildung. Gemeinsam mit unserer Ausbildungsabteilung freue ich mich deshalb sehr über die Auszeichnung“, sagte Christine von Vangerow, Vizepräsidentin des KIT für Personal und Recht, anlässlich der gestrigen Preisverleihung.

„Ein Praktikum in einem anderen Land“, erläutert Andreas Schmitt, Leiter der Beruflichen Ausbildung am KIT, „bringt nicht nur neue Fachkenntnisse; die Zeit ist auch sprachlich und kulturell ein wichtiger Blick über den Tellerrand des Gewohnten. Aus diesem Grund unterstützen wir die Wünsche unserer 450 Auszubildenden nach Auslandspraktika.“ In den vergangenen fünf Jahren haben rund 40 Auszubildende diesen Wunsch verwirklicht – im europäischen Ausland (u. a. Schweiz, Frankreich, England, Spanien), aber auch in überseeischen Destinationen (Südafrika, USA, Philippinen).

Das Netzwerk „Berufsbildung ohne Grenzen“ geht zurück auf eine gemeinsame Initiative des DIHK und des ZDH. Ihr Ziel ist es, die Zahl von Auszubildenden und jungen Fachkräften in kleinen und mittleren Unternehmen zu erhöhen, die ein Praktikum im Ausland absolvieren. 2017 war dies in Deutschland nur bei rund sechs Prozent aller Auszubildenden der Fall. Seit 2016 wird das Netzwerk vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

jha, 19.10.2018